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Einleitung Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... 1.1.6 Laserklassifizierung 12 Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/ ► Alternativ: Anbringen von Warnschilder n Ist es möglich die Maschine mit einem Sch…

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Einleitung
1.1.6 Laserklassifizierung Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/Ausgabebandverlängerung und Eingreifschutz 11
1.2
1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
Aufgabe und Zweck
Bevor Sie an den Automaten Instandhaltungs- oder Servicearbeiten in irgendeiner Form ausführen,
müssen Sie diesen, so nicht anders beschrieben, gegen Wiedereinschalten sichern und dazu entspre-
chende Warnschilder anbringen. Wenn ein Ausschalten der Maschine nicht nötig oder möglich ist, dann
wird dies explizit beschrieben.
Wenn Sie sich strikt an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise halten, ist eine Verletzungsge-
fahr für Mitarbeiter ausgeschlossen.
Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie im Au-
tomaten freischalten, regeln oder freisetzen wollen.
Unterrichten Sie darüber alle betroffenen Mitarbeiter.
Schalten Sie den Automaten bzw. alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie dazu die normalen Abschaltver-
fahren durch:
⇨ Drücken Sie den STOPP-Taster.
⇨ Fahren Sie den Steuerrechner herunter.
⇨ Schalten Sie den Automaten am Hauptschalter aus.
Trennen Sie den Automaten von all seinen Energiequellen:
⇨ Unterbrechen Sie die Druckluftzuführung.
⇨ Unterbrechen Sie die Netzversorgung.
Verriegeln Sie die Anlagen.
⇨ Bringen Sie überall ein Schloss an, wo dies möglich ist (z. B. am Hauptschalter oder Motorschutz-
schalter).
HINWEIS
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Dieses Verfahren beinhaltet die Mindestanforderungen, die an das Verfahren zum Verriegeln
bzw. Anbringen von Warnschildern am Automaten bei Instandhaltungs- und Servicearbeiten
gestellt werden. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die nötig sind, um die Arbeit sicher zu be-
enden, können von der Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsbeauftragten, dem Sicherheitskom-
mittee und der Gesundheitsabteilung spezifiziert werden.
Beispiel: Schloss am Motorschutzschalter anbringen
Drehen Sie den Schalthebel (1) gegen den Uhrzei-
gersinn.
Drücken Sie mit dem Schraubendreher die Arretierla-
sche (2) aus dem Schalthebel (1) heraus.
Sichern Sie den Schalthebel mit einem Schloss (3).
Einleitung
Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... 1.1.6 Laserklassifizierung
12 Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/
Alternativ: Anbringen von Warnschildern
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt werden. Es
gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss angebracht werden
kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder an den freigeschalteten Maschinen angebracht wer-
den, um die Mitarbeiter davon zu unterrichten, dass die Maschine zu Servicezwecken freigeschaltet
worden ist. Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar sein und
es darf nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkondensa-
toren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
⇨ Warten Sie dazu nach dem Abschalten des Automaten die angegebenen Entlade- bzw. Druckab-
bauzeiten ab um am Automaten gefahrlos arbeiten zu können.
Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung des Automaten, indem Sie einfach den START-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um den Automaten wieder betriebsbereit zu machen.
Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal sämtliches
Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
Unterrichten Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in Betrieb ge-
nommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
Entfernen der Schlösser/Warnschilder
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter Verschluss neh-
men.
Schalten Sie den Automaten ein und lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Testen
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das Verriege-
lungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr Arbeiten an der
zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren START-Taster mit dem Warnschild "Nicht in Betrieb
nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser Zeit zu verhin-
dern.
Verantwortung und Pflichten
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Instandhaltungs- und Servicepersonals sicherzustel-
len, dass dieses Verfahren eingehalten wird.
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs- und
Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten, unter Einbeziehung des Si-
cherheitskommittees, der Gesundheitsbehörden (Health Service Department) und den Managern
der verschiedensten Abteilungen und Vizepräsidenten das Verfahren zum Verriegeln und Kenn-
zeichnen der Verriegelung der Automaten zu regeln.
Einleitung
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien Weitere Hinweise
Extension Input/Output Conveyor and Hand Guard Ein-/Ausgabebandverlängerung und Eingreifschutz 13
1.3
1.3 Weitere Hinweise
Weitere Hinweise
1.3.1
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für SIPLACE-Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen und
umweltfreundlich entsorgen lassen.
1.3.2
1.3.2 Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.3.3
1.3.3 EGB-Richtlinien
EGB-Richtlinien
1.3.3.1
1.3.3.1 Definition von EGB
Definition von EGB
1.3.3.2
1.3.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauele-
menten fernzuhalten!
Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Ar-
beitsplatz und Verpackung zu achten!
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und der
Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verantwortlich.
Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallentsorgung
und den Umweltschutz.
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-
Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich ge-
gen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Bauelementebaugruppen ist
’EGB’. Daneben findet man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung
’ESD’ (Electrostatic Sensitive Device). Nebenstehendes Symbol auf Schildern an
Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die Verwendung von
elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die
Berührungsempfindlichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bauele-
ment oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird.
Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen nicht
sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellen
kann.