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7 Visionsysteme Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 7.3 BE-Visionsystem Ausgabe 07/97 ab Softwarevers ion SR.010.xx 7 - 26 Einric hter Abb. 7.3.2 Beispiel für unregelmäßige Bauelemente ● Teilungsabweichung Für jedes Bauel…

Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 7 Visionsysteme
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 7.3 BE-Visionsystem
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7.3.3 Kriterien zur Erfassung von Bauelementen
●
Form der Bauelemente
Mit der optischen Bauelementezentrierung können neben regelmäßigen auch unregelmäßige Bauele-
mente zentriert werden. Als maximale Beinchenanzahl sind für die horizontale bzw. vertikale Richtung
jeweils 99 Beinchen zugelassen.
Kriterien für regelmäßige Bauelemente
Definition
Ein Bauelement wird als regelmäßig bezeichnet, wenn folgende vier Bedingungen erfüllt sind:
–
rechteckige Gehäuseform (Sonderfall: quadratische Form)
–
nur ein Beinmodell (lead-type) pro Seite
–
nur eine Beingruppe pro Seite
–
Die gegenüberliegende Beingruppen sind jeweils symmetrisch zu den beiden Hauptachsen
(x-, y-Achse).
Abb. 7.3.1 Regelmäßiges Bauelement
Kriterien für unregelmäßige Bauelemente
Definition
Ein Bauelement wird als unregelmäßig bezeichnet, wenn es nicht die Bedingungen für regelmäßige Bau-
elemente erfüllt.
Zusätzliche Bedingungen für die Zentrierung mit dem BE-Visionsystem:
–
In einer Reihe sind bis zu 3 verschiedene Beinmodelle erlaubt.
–
In einer Reihe sind bis zu 15 Gruppen zulässig.

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Abb. 7.3.2 Beispiel für unregelmäßige Bauelemente
●
Teilungsabweichung
Für jedes Bauelement kann im GF-Editor die Teilungsabweichung (= Teilungsabstand von Beinchenmitte
bis Beinchenmitte) gesondert eingegeben werden. Wird dieser Wert überschritten, wird das Bauelement
nicht zentriert und somit nicht bestückt.
●
Grenzwert der Qualitätsmessung
Die Bauelemente dürfen die Grenzwerte der Qualitätsmessung nicht überschreiten, weil sie dann nicht
bestückt werden.
Grenzwerte sind:
–
Differenz der Beinchenanzahl zwischen Original und Model.
–
Teilungsabweichung größer als der Wert in der GF-Datei.
–
Größerer Orthogonalitätsfehler, als in der GF-Datei vorgegeben.
–
Größere Abweichung der Außenmaße.
–
Größere Abweichung des Mittelpunkts als die zulässige Lagetoleranz beim Abholen.

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7.3.4 Sicherheitshinweise zu den BE-Visionsystemen am 80F-Automa-
ten
GEFAHR
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An den Sicherheitseinrichtungen des 80F-Automaten oder am IC- bzw. Flip-Chip-Modul dürfen keinerlei
Änderungen oder Manipulationen vorgenommen werden!
Die optische Strahlung des IC- bzw. Flip-Chip-Sensors entspricht der Laserklasse 1, solange die Sensoren
fest im Automaten installiert sind (EN 60825-1 bzw. IEC 825).
Abb. 7.3.3 Kennzeichnung der Laserklasse 1
Laser Klasse 1