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Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 7 Visionsystem e Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 7.10 Koplanaritäts-Lasermodul (Nur SIPLACE 80F) Einric hter 7 - 125 7.10 Koplanarit äts-Lasermodu l (Nur SIPLACE 8 0F) 7.10.1…

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7 Visionsysteme Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G
7.9 BE testen: Ergänzungen zum 80F-Automaten Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx
7 - 124 Einrichter
Tastenfunktionen
Mit der Leertaste markieren Sie den entsprechenden BE-Typ
Mit “RETURN” schließen Sie die Eingabe ab, das Optionsfeld wird zugeklappt. Sie befinden sich wieder im
Menü “GF-Daten ändern”.
Mit “ESC” verlassen Sie das Optionsfeld, ohne eventuelle Änderung zu übernehmen.
7.9.2.2 Option “Beleuchtung”
Die Option Beleuchtung ist bereits in Abschnitt 7.6.4.4 für den Revolverbestückkopf beschrieben. Sie haben
dort die Möglichkeit, zwischen zwei Beleuchtungsebenen, flach und steil zu wählen.
Für das BE-Visionsystem des IC-Kopfes umfaßt die Option drei Beleuchtungsebenen:
flach (unterste LED-Ebene)
mittel (mittlere LED-Ebene)
steil (oberste LED-Ebene)
Die Tastaturkommandos sind wie unter Abschnitt 7.6.4.4 beschrieben.
L
Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 7 Visionsysteme
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 7.10 Koplanaritäts-Lasermodul (Nur SIPLACE 80F)
Einrichter 7 - 125
7.10 Koplanaritäts-Lasermodul (Nur SIPLACE 80F)
7.10.1 Funktionsbeschreibung
Mit dem Koplanaritäts-Lasermodul werden die vertikalen Verbiegungen der Anschlußbeinchen von Bauele-
menten gemessen. Die Vermessung der Beinchenhöhe erfolgt berührungslos nach dem Prinzip der Lasertri-
angulation.
Der Bestückkopf holt das zu prüfende Bauelement ab, zentriert es optisch mit der IC-Kamera und fährt es
nacheinander mit allen vier Seiten über den feststehenden Laserstrahl des Koplanaritäts-Lasermoduls. Dabei
wird jedes Anschlußbeinchen von unten vom Laserstrahl abgetastet. Das von der Unterseite der Beinchen
gestreute Laserlicht wird von einem Sensor erfaßt und dient als Grundlage für die Berechnung der exakten
Position der Beinchen zur Leiterplatte. Die dabei ermittelten Positionswerte werden dann mit dem vom
Anwender vorgegebenen Grenzwert verglichen. Wird dieser Wert überschritten, wird das Bauelement ent-
sorgt bzw. zurückgelegt.
Abb. 7.10.1 Meßprinzip Laser-Triangulation
Das Koplanaritäts-Lasermodul wird in Kombination mit der optischen Bauelementezentrierung mittels Visi-
onsystem eingesetzt. Bauelemente mit verbogenen oder fehlenden Anschlußbeinchen werden erkannt und
ggf. entsorgt.
z = 0
+Z
+Z'
Z' = 0
Empfängeroptik
Detektor
Meßsignal
Zeit t
Laser
Sendeoptik
Verfahrrichtung
7 Visionsysteme Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G
7.10 Koplanaritäts-Lasermodul (Nur SIPLACE 80F) Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx
7 - 126 Einrichter
7.10.2 Technische Daten
Bauelemente: Verwendbar für “Gull-Wing” Bauelementeformen
Bauelementgröße und Anschlußrastermaß begrenzt durch das
Bauelemente-Lageerkennungssystem,
d.h. max. Größe 43,0 mm x 43,0 mm x 11,0mm.
Meßprinzip: Berührungsloses Messen mittels Laser-Triangulation
Algorithmus Funktionen: JEDEC-Standard - Berechnung der Aufsetzebene; sämtliche
Abweichungen werden bezüglich dieser Ebene bestimmt. Eine
Schräglage des Bauelementes an der Saugpipette, die z. B. durch
einen Adapter verursacht werden kann, hat somit keinen Einfluß auf
die "Gut/Schlecht"-Entscheidung.
Meßbereich: ± 0,75 mm (vertikal)
Laserfokus:
25
µ
m
Laserleistung: 2,0 - 2,5 mW (maximal)
Wellenlänge: 750 nm
Auflösung: 4
µ
m (vertikal)
Wiederholgenauigkeit: ± 10
µ
m (vertikal)
Meßgenauigkeit: ± 20
µ
m (vertikal)
Meßzeit: ca. 2,5 - 4,5 Sek./Bauteil bei einem QFP100 mit 0,6mm Teilung
Steuerung und Kommunikation: Durch einen im Modul integrierten Prozessor
V24 serielle Verbindung zum Stationsrechner
Modulabmessungen: ca. 440 mm x 30 mm x 85mm
Einbaulage: Im Maschinenständer neben dem Optikmodul
(auf einem Träger montiert)
Sicherheit: Das Koplanaritätsmodul entspricht, wenn es in der Maschine installiert
ist, der Laserklasse 1. Das Modul ist außerhalb der Maschine ohne
zusätzliche Installationen oder ohne Eingriff in die Schutzfunktionen
nicht funktionsfähig. Sollten die Schutzfunktionen am Gerät umgangen
werden, entspricht es automatisch der
Laserklasse 3B - Verletzungs-
gefahr für Auge und Haut
- und erfordert somit Schutzmaßnahmen
nach VBG 93.