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9 Instandhaltung Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz) Ausgabe 07/97 ab Softwarevers ion SR.010.xx 9 - 44 pensatio nswer te werden auto matisch abgespei chert un d…

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Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9 Instandhaltung
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz)
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9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer
Pipettensitz)
HINWEIS
Beachten Sie bei allen Arbeiten, die Sie am Segment durchführen, die Kurzanleitung 'Wartung Segmente Ver-
sion II', Artikel-Nr. 00190442-01.
9.5.1 Zangen der Zentrierstation prüfen/reinigen
Für diese Wartungsarbeit bleibt die mechanische Zentrierstation am Revolverkopf eingebaut, ebenso die Seg-
mente.
Die Anordnung der Zentrierstation am Revolverkopf sehen Sie in Abb. 9.5.4.
Bauen Sie die Lichtabdeckung vom Bestückkopf ab, wie im Abschnitt „Abbau Gehäuse komplett mit Stern“
beschrieben. Die Zentrierstation ist dadurch für die Wartung zugänglich.
Stellen Sie während der nachfolgenden Arbeit sicher, daß die Glasscheiben der Segmente nicht berührt
werden und nichts in den Bestückkopf fällt.
Reinigen Sie die beiden Zangenpaare mit einem mit Alkohol befeuchteten Q-Tip ohne Krafteinwirkung auf
die Zangen.
HINWEIS:
Bei festsitzendem Schmutz oder bei metallischen Ablagerungen müssen die Zangen ersetzt werden, wie
in der Serviceanleitung für die Zentrierstation G3 beschrieben. Dazu ist u. a. der Abbau der Zentriersta-
tion vom Bestückkopf und die Einstellung der neuen Zangen mit der Einstellvorrichtung erforderlich. Diese
Arbeit ist speziell geschultem Personal vorbehalten!
Setzen Sie die Arbeit mit der CRL-Kompensation fort, wie nachfolgend beschrieben.
9.5.2 Identitätsprüfgerät-CRDL
HINWEIS
Vor Durchführung der C-, R- und L-Kompensation müssen die Zangenpaare der Zentrierstation gewartet wer-
den, wie oben beschrieben, damit ein optimaler elektrischer Kontakt erfolgt.
Führen Sie im Zuge der Wartung die C-, R- und L-Kompensation für das Identitätsprüfgerät-CRDL 1 und 2
durch.
Sie ermitteln dadurch die Ist-Ausgangswerte für die Identitätsprüfung im Bestückablauf. Die ermittelten Kom-
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pensationswerte werden automatisch abgespeichert und bleiben auch nach Ausschalten des Automaten
erhalten.
Kontrollieren Sie vor der Weiterarbeit, ob das „RCLD“ Eichteil, Identitätsprüfgerät in die Tasche rechts
vorne an der festen Seite des LP-Mittentransports eingelegt ist (siehe Abb. 9.5.1). Das Eichteil muß fettfrei
sein, damit ein optimaler elektrischer Kontakt gewährleistet ist.
Abb. 9.5.1 Eichteiltasche auf der festen Seite des LP-Transportes
9.5.2.1 Arbeitsablauf
Wählen Sie ausgehend vom Hauptmenü mittels Cursor + Return: Einzelfunktionen
Portal 1
Wählen Sie weiter "Stern-Kopf"
"Prüfgerät".
Öffnen Sie die Schutzhaube und legen Sie das mit Alkohol gereinigte Eichteil mit Hilfe einer Pinzette in die
Tasche am LP-Transport ein (siehe Abb. 9.5.1).
HINWEIS
Das Eichteil für ID-Prüfgerät wird für die folgende C-Kompensation nicht benötigt, also nicht aufgenom-
men!
Prinzipiell kann jedoch die C-Kompensation auch mit aufgenommenem Eichteil durchgeführt werden, da
die Zangen bei der C-Kompensation geöffnet bleiben.
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Führen Sie nun die
C-Kompensation
durch Anwahl von "C - kompensieren" durch und vergleichen Sie
den am Bildschirm angezeigten Ist-Wert mit dem Soll-Wert der C-Kompensation in der nachfolgenden
Tabelle.
Bei abweichendem Wert liegt ein Fehler am Identitäts-Prüfgerät oder an der Prüfanordnung zwischen
Prüfgerät und Prüfzangen der mechanischen Zentrierstation vor. Die Fehlerbehebung erfolgt durch
den SMD-Service der Fa. Siemens AG.
Führen Sie anschließend die
R- und L-Kompensation
("R- kompensieren", "L- kompensieren") durch:
HINWEIS
Für die Durchführung der R- und L- Kompensation muß das Eichteil für ID-Prüfgerät aufgenommen sein,
damit Plus- und Minus-Prüfzange der mechanischen Zentrierstation elektrisch verbunden sind.
Das Eichteil wird erst beim Verlassen des Prüfgerät-Menüs automatisch abgelegt.
Wählen Sie also zuerst die Funktion "Eichteil aufnehmen" und anschließend "R-kompensieren". Ver-
gleichen Sie wieder den angezeigten Wert mit dem entsprechenden Wert in der Tabelle.
Wählen Sie abschließend die L-Kompensation. Das Eichteil bleibt dazu aufgenommen, da die Zangen
wieder mit dem elektrischen Leiter verbunden sein müssen.
Vergleichen Sie wieder den ermittelten Ist-Wert mit dem entsprechenden Soll-Wert in der Tabelle.
HINWEIS
Die ermittelten Kompensationswerte werden als Ausgangswerte für die CRDL-Prüfung im Bestückablauf
benötigt und automatisch gespeichert.
Verlassen Sie das "Prüfgerät"-Menü durch Betätigen der
"Esc"
-Taste: Das Eichteil wird nun automa-
tisch an die Abholstelle zurückgelegt.
Verlassen Sie das Menü "Stern-Kopf" durch Betätigen der
"Esc"
-Taste.
Führen Sie nun am Automaten SIPLACE 80 S - analog zur obigen Beschreibung - die Wartung des
Identitätsprüfgeräts-CRDL 2 durch:
Wählen Sie "Einzelfunktionen"
"Portal 2"
"Stern-Kopf"
"Prüfgerät" und gehen Sie weiter analog
vor, wie oben für das Portal 1 beschrieben.