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Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9 Instandhaltung Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz) 9 - 45 ● Führen Sie nun die C-Kompensation durch Anwahl von &quot…

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9 Instandhaltung Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G
9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz) Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx
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pensationswerte werden automatisch abgespeichert und bleiben auch nach Ausschalten des Automaten
erhalten.
Kontrollieren Sie vor der Weiterarbeit, ob das „RCLD“ Eichteil, Identitätsprüfgerät in die Tasche rechts
vorne an der festen Seite des LP-Mittentransports eingelegt ist (siehe Abb. 9.5.1). Das Eichteil muß fettfrei
sein, damit ein optimaler elektrischer Kontakt gewährleistet ist.
Abb. 9.5.1 Eichteiltasche auf der festen Seite des LP-Transportes
9.5.2.1 Arbeitsablauf
Wählen Sie ausgehend vom Hauptmenü mittels Cursor + Return: Einzelfunktionen
Portal 1
Wählen Sie weiter "Stern-Kopf"
"Prüfgerät".
Öffnen Sie die Schutzhaube und legen Sie das mit Alkohol gereinigte Eichteil mit Hilfe einer Pinzette in die
Tasche am LP-Transport ein (siehe Abb. 9.5.1).
HINWEIS
Das Eichteil für ID-Prüfgerät wird für die folgende C-Kompensation nicht benötigt, also nicht aufgenom-
men!
Prinzipiell kann jedoch die C-Kompensation auch mit aufgenommenem Eichteil durchgeführt werden, da
die Zangen bei der C-Kompensation geöffnet bleiben.
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Führen Sie nun die
C-Kompensation
durch Anwahl von "C - kompensieren" durch und vergleichen Sie
den am Bildschirm angezeigten Ist-Wert mit dem Soll-Wert der C-Kompensation in der nachfolgenden
Tabelle.
Bei abweichendem Wert liegt ein Fehler am Identitäts-Prüfgerät oder an der Prüfanordnung zwischen
Prüfgerät und Prüfzangen der mechanischen Zentrierstation vor. Die Fehlerbehebung erfolgt durch
den SMD-Service der Fa. Siemens AG.
Führen Sie anschließend die
R- und L-Kompensation
("R- kompensieren", "L- kompensieren") durch:
HINWEIS
Für die Durchführung der R- und L- Kompensation muß das Eichteil für ID-Prüfgerät aufgenommen sein,
damit Plus- und Minus-Prüfzange der mechanischen Zentrierstation elektrisch verbunden sind.
Das Eichteil wird erst beim Verlassen des Prüfgerät-Menüs automatisch abgelegt.
Wählen Sie also zuerst die Funktion "Eichteil aufnehmen" und anschließend "R-kompensieren". Ver-
gleichen Sie wieder den angezeigten Wert mit dem entsprechenden Wert in der Tabelle.
Wählen Sie abschließend die L-Kompensation. Das Eichteil bleibt dazu aufgenommen, da die Zangen
wieder mit dem elektrischen Leiter verbunden sein müssen.
Vergleichen Sie wieder den ermittelten Ist-Wert mit dem entsprechenden Soll-Wert in der Tabelle.
HINWEIS
Die ermittelten Kompensationswerte werden als Ausgangswerte für die CRDL-Prüfung im Bestückablauf
benötigt und automatisch gespeichert.
Verlassen Sie das "Prüfgerät"-Menü durch Betätigen der
"Esc"
-Taste: Das Eichteil wird nun automa-
tisch an die Abholstelle zurückgelegt.
Verlassen Sie das Menü "Stern-Kopf" durch Betätigen der
"Esc"
-Taste.
Führen Sie nun am Automaten SIPLACE 80 S - analog zur obigen Beschreibung - die Wartung des
Identitätsprüfgeräts-CRDL 2 durch:
Wählen Sie "Einzelfunktionen"
"Portal 2"
"Stern-Kopf"
"Prüfgerät" und gehen Sie weiter analog
vor, wie oben für das Portal 1 beschrieben.
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HINWEIS
Die Soll-Kompensationswerte von Prüfgerät 1 und 2 sind gleich.
Die Toleranz des ID-Prüfgeräts im Automaten beträgt unter Einbeziehung der gesamten Anordnung bis zu
den Prüfzangen in jedem Prüfbereich 5%.
Werden im Bestückablauf trotz ordnungsgemäß durchgeführter C-, R-, und L- Kompensation die Bauele-
mente in Folge mit Identitäts-Fehler abgeworfen, so prüfen Sie zur Fehlereingrenzung zuerst Bauelemente
mit bekannten Werten und vergleichen die SOLL- und IST-Werte. Bei Abweichung kann eine Störung am
ID-Prüfgerät vorliegen. Die Behebung erfolgt nur durch den SMD-Service der Firma Siemens AG.
9.5.3 Aus- und Wiedereinbau Gehäuse komplett mit Stern
9.5.3.1 Ausbau des Gehäuses komplett mit Stern
HINWEIS
Beachten Sie: Nach Wiedereinbau der Baugruppe "Gehäuse komplett mit Stern" benötigen Sie für die
"Abschließenden Arbeiten" das SIPLACE -Testprogramm.
Bringen Sie bei nachfolgenden Wartungsarbeiten kein Fett oder Öl auf die Zangen der Zentrierstation.
Fassen Sie die Zentrierstation nicht an den Zangen/Zangenhebeln.
Bauen Sie alle Segmente aus, wie im Abschnitt "Segmente" beschrieben.
GEFAHR
OOO
Schalten Sie den Automaten am Hauptschalter aus und trennen Sie ihn von der Netzversorgung.
Schalten Sie die Druckluft am Versorgungsnetz ab.
Öffnen Sie die Sicherheitsschiebetüren.
Auszuführende
Arbeit
Am Rechner auszuwählende
Funktion (Cursor + Return)
Am Bildschirm
angezeigter Sollwert
Anmerkung
C - Kompensation C - kompensieren < 5,0 pF
Ohne Eichteil für
ID - Prüfgerät
R - Kompensation R - kompensieren < 0,5
mit Eichteil für
ID- Prüfgerät
L - Kompensation L - kompensieren < 0,1
µ
H
mit Eichteil für
ID- Prüfgerät
Tab. 9.5.1 Tabelle zur Kontrolle der Kompensationswerte