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9 Instandhaltung Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz) Ausgabe 07/97 ab Softwarevers ion SR.010.xx 9 - 46 HINWEIS Die Soll -Kompen sationsw erte von Prüfgerät 1 un…

Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9 Instandhaltung
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz)
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●
Führen Sie nun die
C-Kompensation
durch Anwahl von "C - kompensieren" durch und vergleichen Sie
den am Bildschirm angezeigten Ist-Wert mit dem Soll-Wert der C-Kompensation in der nachfolgenden
Tabelle.
–
Bei abweichendem Wert liegt ein Fehler am Identitäts-Prüfgerät oder an der Prüfanordnung zwischen
Prüfgerät und Prüfzangen der mechanischen Zentrierstation vor. Die Fehlerbehebung erfolgt durch
den SMD-Service der Fa. Siemens AG.
●
Führen Sie anschließend die
R- und L-Kompensation
("R- kompensieren", "L- kompensieren") durch:
HINWEIS
Für die Durchführung der R- und L- Kompensation muß das Eichteil für ID-Prüfgerät aufgenommen sein,
damit Plus- und Minus-Prüfzange der mechanischen Zentrierstation elektrisch verbunden sind.
Das Eichteil wird erst beim Verlassen des Prüfgerät-Menüs automatisch abgelegt.
●
Wählen Sie also zuerst die Funktion "Eichteil aufnehmen" und anschließend "R-kompensieren". Ver-
gleichen Sie wieder den angezeigten Wert mit dem entsprechenden Wert in der Tabelle.
●
Wählen Sie abschließend die L-Kompensation. Das Eichteil bleibt dazu aufgenommen, da die Zangen
wieder mit dem elektrischen Leiter verbunden sein müssen.
●
Vergleichen Sie wieder den ermittelten Ist-Wert mit dem entsprechenden Soll-Wert in der Tabelle.
HINWEIS
Die ermittelten Kompensationswerte werden als Ausgangswerte für die CRDL-Prüfung im Bestückablauf
benötigt und automatisch gespeichert.
●
Verlassen Sie das "Prüfgerät"-Menü durch Betätigen der
"Esc"
-Taste: Das Eichteil wird nun automa-
tisch an die Abholstelle zurückgelegt.
●
Verlassen Sie das Menü "Stern-Kopf" durch Betätigen der
"Esc"
-Taste.
●
Führen Sie nun am Automaten SIPLACE 80 S - analog zur obigen Beschreibung - die Wartung des
Identitätsprüfgeräts-CRDL 2 durch:
●
Wählen Sie "Einzelfunktionen"
→
"Portal 2"
→
"Stern-Kopf"
→
"Prüfgerät" und gehen Sie weiter analog
vor, wie oben für das Portal 1 beschrieben.

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HINWEIS
Die Soll-Kompensationswerte von Prüfgerät 1 und 2 sind gleich.
Die Toleranz des ID-Prüfgeräts im Automaten beträgt unter Einbeziehung der gesamten Anordnung bis zu
den Prüfzangen in jedem Prüfbereich 5%.
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Werden im Bestückablauf trotz ordnungsgemäß durchgeführter C-, R-, und L- Kompensation die Bauele-
mente in Folge mit Identitäts-Fehler abgeworfen, so prüfen Sie zur Fehlereingrenzung zuerst Bauelemente
mit bekannten Werten und vergleichen die SOLL- und IST-Werte. Bei Abweichung kann eine Störung am
ID-Prüfgerät vorliegen. Die Behebung erfolgt nur durch den SMD-Service der Firma Siemens AG.
9.5.3 Aus- und Wiedereinbau Gehäuse komplett mit Stern
9.5.3.1 Ausbau des Gehäuses komplett mit Stern
HINWEIS
Beachten Sie: Nach Wiedereinbau der Baugruppe "Gehäuse komplett mit Stern" benötigen Sie für die
"Abschließenden Arbeiten" das SIPLACE -Testprogramm.
Bringen Sie bei nachfolgenden Wartungsarbeiten kein Fett oder Öl auf die Zangen der Zentrierstation.
Fassen Sie die Zentrierstation nicht an den Zangen/Zangenhebeln.
●
Bauen Sie alle Segmente aus, wie im Abschnitt "Segmente" beschrieben.
GEFAHR
OOO
Schalten Sie den Automaten am Hauptschalter aus und trennen Sie ihn von der Netzversorgung.
●
Schalten Sie die Druckluft am Versorgungsnetz ab.
●
Öffnen Sie die Sicherheitsschiebetüren.
Auszuführende
Arbeit
Am Rechner auszuwählende
Funktion (Cursor + Return)
Am Bildschirm
angezeigter Sollwert
Anmerkung
C - Kompensation C - kompensieren < 5,0 pF
Ohne Eichteil für
ID - Prüfgerät
R - Kompensation R - kompensieren < 0,5
Ω
mit Eichteil für
ID- Prüfgerät
L - Kompensation L - kompensieren < 0,1
µ
H
mit Eichteil für
ID- Prüfgerät
Tab. 9.5.1 Tabelle zur Kontrolle der Kompensationswerte

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HINWEIS
Die BE- und LP-Vision-Systeme (Kamera, Optik und Verstärker) werden nicht vom Gehäuse abgebaut!
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Lösen Sie die in Abb. 9.5.3 angegebenen Steckverbindungen an der "Umsetzplatine kleine Achse" und an
der CRDL-Prüfkopfplatine. Die Klarsicht-Abdeckung über der Platine kann hierfür montiert bleiben.
Abb. 9.5.2 Abbau des „Gehäuses komplett mit Stern“ und Anordnung der LP-Kamera-Optik
Legende:
1 Haltegriff 6 Befestigung Lichtabdeckung (2 Innensechskantschr. M3)
2 Umsetzplatine kleine Achse 7 Gehäuse komplett mit Impulsgeber und Stern
3 Klarsichtabdeckung 8 Befestigung des Gehäuses komplett (3 Innensechskantschr. M4)
4 Lichtabdeckung 9 Optik der LP-Kamera
5 Klappe für Segmententnahme 10 Diffusorscheibe