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9 Instandhaltung Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9.5 Revolverkopf mit Segm entversion II (neuer Pipettensitz) Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9 - 50 9.5.3.3 Abschließende Arbeiten Für dies e Arbeit en benöt…

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Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9 Instandhaltung
Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz)
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Abb. 9.5.4 Anordnung: Zu wartende Unterbaugruppen am „Gehäuse komplett mit Stern“
9.5.3.2 Einbau des Gehäuses komplett mit Stern
Nach Durchführung aller Wartungsarbeiten ziehen Sie das „Gehäuse komplett mit Stern“ vom Montagege-
stell ab und stecken das Gehäuse auf die Zentrierstifte der „Trägerplatte komplett“ auf.
Befestigen Sie das Gehäuse (3 Innensechskantschrauben M4) und kontrollieren Sie den festen Sitz der
Schrauben.
Stellen Sie alle elektrischen Steckverbindungen wieder her (siehe Abb. 9.5.3).
Kontrollieren Sie den festen Sitz der Steckverbindungen und die richtige Kabelführung. Bringen Sie die
Kabelbinder wieder an, wie in Abb. 9.5.2 dargestellt.
Für den Einbau der Segmente benötigen Sie das SIPLACE-Testprogramm, da vor dem Einbau ein Refe-
renzlauf (= Referenzlauf ohne Segmente) erforderlich ist. Setzen Sie also die Arbeit an SIPLACE 80 S erst
nach der Wartung beider Bestückköpfe mit dem Abschnitt „Abschließende Arbeiten“ fort.
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9.5.3.3 Abschließende Arbeiten
Für diese Arbeiten benötigen Sie das SIPLACE-Testprogramm!
GEFAHR
OOO
Das Testprogramm darf nur von autorisierten, hierfür bei der Fa. Siemens AG geschulten Personen angewen-
det werden.
Für die auszuführenden Funktionen ist das Einrichter-Paßwort erforderlich.
Bei unsachgemäßer Handhabung des Testprogramms besteht erhöhte Unfallgefahr sowie die Gefahr der
Beschädigung des Automaten.
Grundsätzlich bleibt der Schlüsselschalter für alle nachfolgend beschriebenen Arbeiten verriegelt (= nicht
betätigt), und die Schutzhauben bleiben geschlossen.
Gehen Sie in der angegebenen Reihenfolge vor.
Schließen Sie die Schutzhauben und verriegeln Sie den Schlüsselschalter. Nehmen Sie den Schlüssel
wieder unter Verschluß! Schalten Sie den Automaten ein.
Laden Sie das SIPLACE Testprogramm von der Diskette.
Führen Sie zuerst den Referenzlauf des Sterns ohne Segmente durch, um die Sternposition 1 in Sternstat-
ion 1 (= unten) zu positionieren. Dadurch können Sie anschließend die Segmente wieder in der richtigen
Zuordnung am Stern einsetzen. Gehen Sie wie folgt vor:
Kontrollieren Sie ob die z-Achse in der oberen Endstellung steht. Andernfalls wählen Sie zuerst: Menü
„Achsen
z-Achse
Referenzpunkt. Wählen Sie anschließend ausgehend vom Menü „Achsen
Stern-Achse
Referenzpunkt.
Setzen Sie die Arbeit mit dem „Einbau der Segmente“ fort, wie im gleichlautenden Abschnitt beschrieben.
Kalibrieren Sie das LP-Vision-System und anschließend das BE-Vision-System.
HINWEIS
Im Zuge dieser Arbeiten wird eingangs der Kopf- und anschließend der Portalreferenzlauf durchgeführt.
Überprüfen/ermitteln Sie den Maschinen-Nullpunkt.
Laden Sie die Stationssoftware und starten Sie den Bestückablauf.
9.5.4 Drehstation dp1 und dp2
HINWEIS
Für diese Wartungsarbeiten ist das „Gehäuse komplett mit Stern“ abgebaut und auf dem „Montagegestell für
Gehäuse“ montiert, wie im Abschnitt „Abbau des Gehäuses ...“ beschrieben.
Die Drehstationen bleiben für die Wartung am Gehäuse eingebaut, da Sie sonst nach Wiedereinbau die Spur-
signale neu einstellen müssen!
Die Anordnung der Drehstationen am „Gehäuse komplett mit Stern“ ersehen Sie aus Abb. 9.5.4.
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9.5.4.1 Zahneingriff des Einschwenkhebels reinigen und fetten
HINWEIS
Ist der Zahneingriff am Einschwenkhebel nicht gefettet, so kann dies zur Schwergängigkeit beim Ein- und
Ausschwenken des Hebels und in der Folge zur Fatalfehlermeldung Nr. 1 oder 2 mit sofortigem Stopp des
Bestückablaufs führen.
Reinigen Sie jeweils die Zahnung des Ritzels und des Zahnsegments am Einschwenkhebel mit einem mit
Alkohol getränkten Pinsel (siehe Abb. 9.5.5). Bewegen Sie dabei den Einschwenkhebel von Hand.
Trocknen Sie die Verzahnung ggf. vorsichtig mit Druckluft und fetten Sie das Zahnsegment sparsam mit
Unimoly GL82.
Schwenken Sie den Hebel mehrmals aus und ein, damit sich das Fett gleichmäßig verteilt.
Abb. 9.5.5 Drehstation 1 und 2 warten