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Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G 9 Instandhaltung Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz) 9 - 59 9.5.9.2 O-Ringe prüfen , rei nigen und fetten ● Prüfen Sie…

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9 Instandhaltung Betriebsanleitung SIPLACE 80 S/F/G
9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz) Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx
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Bei geringfügiger Verschmutzung gehen Sie wie folgt vor:
Entnehmen Sie die O-Ringe von der ausgebauten Vakuumverteilerkupplung und der Senkung in der
Trägerplatte (siehe Abb. 9.5.11).
Reinigen Sie die sichtbaren Flächen der Kupplung, speziell auch die Senkungen für die O-Ringe und
das Anschlußröhrchen des Haltekreises am Außenumfang mit Alkohol (keine Lösungsmittel!).
Reinigen Sie die Senkung in der Trägerplatte und den Umfang der beiden kleinen Anschlußröhrchen.
Blasen Sie die einzelnen Bohrungen - und zwar nur die Bohrungen der Verteilerkupplung, nicht der
Trägerplatte! - und die Außenfläche der Verteilerkupplung mit sauberer Druckluft gründlich aus. Alle
Flächen und Bohrungen an Kupplung und Trägerplatte müssen danach trocken sein!
Abb. 9.5.10 Anordnung der Vakuumverteilerkupplung an der Trägerplatte, Ausbau der Verteilerkupplung
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Ausgabe 07/97 ab Softwareversion SR.010.xx 9.5 Revolverkopf mit Segmentversion II (neuer Pipettensitz)
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9.5.9.2 O-Ringe prüfen, reinigen und fetten
Prüfen Sie die beiden kleinen O-Ringe der Vakuumverteilerkupplung und den größeren O-Ring der Träger-
platte (siehe Abb. 9.5.11). Ersetzen Sie beschädigte O-Ringe (Artikelnummern siehe Abb. 9.5.11).
Reinigen Sie die 3 Stück O-Ringe mit Alkohol, fetten Sie diese sparsam mit UNISILKON L250L.
Fetten Sie auch die neuen O-Ringe!
Setzen Sie die kleinen O-Ringe in die Senkungen der Vakuumverteilerkupplung ein und den größeren O-
Ring in die Senkung der Trägerplatte, wie in Abb. 9.5.11 dargestellt.
Setzen Sie die Vakuumverteilerkupplung in die Trägerplatte gegen den Widerstand der O-Ringe so ein,
daß die Druckstücke (4) die Trägerplatte leicht berühren.
Abb. 9.5.11 Vakuumverteilerkupplung warten
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9.5.10 Segmente Version II
HINWEIS
In diesem Abschnitt ist die Wartung der Segmente mit Dichtkolben Version II (neuer Pipettensitz und fettfrei))
beschrieben. In die Segmente mit Dichtkolben Version II ist immer auch die neue „Pinole komplett“ (mit
O-Ring!) und die neue Pipette (mit Referenzstege) eingebaut.
9.5.10.1 Ausbau der Segmente
Wählen Sie am Automaten 80 S und F: Einzelfunktionen
Portal 1
Serviceposition
Start-Taste
(grüne Taste). Der Revolverkopf wird nach vorne in eine günstige Arbeitsposition positioniert.
Wählen Sie weiter: Stern-Kopf
Stern takten. Die oben in Sternstation 7 stehende Sternposition (= Seg-
ment-Nr.) wird am Bildschirm angezeigt. Entriegeln Sie den Schlüsselschalter.
Öffnen Sie die Sicherheitsschiebetüre über dem Bestückkopf und die Klappe der Lichtabdeckung am
Bestückkopf (siehe Abb. 9.5.2).
HINWEIS
Glasscheibe darf nicht beschädigt werden. Bei Beschädigung muß eine neue „Pinole komplett“ in das
Segment eingebaut werden (siehe Serviceanleitung).
Entnehmen Sie das jeweils oben positionierte Segment vorsichtig mit dem richtigen Segmententnahme-
werkzeug, wie im Abb. 9.5.12 dargestellt.
Beachten Sie:
Es gibt 2 Ausführungen dieses Werkzeugs. Für diese Segmente mit Dichtkolben
Version II benötigen Sie das Werkzeug mit der Artikel-Nr. 00305897-02.
HINWEIS
Ist am Bildschirm „Segment-Nr. X“ angezeigt, so steht dies immer für „Sternpositions-Nr. X“. Im Idealfall
entspricht die Segment-Nr. (1-12) der Sternpositions-Nr. (1-12), nach Ersatz einzelner Segmente ist dies
nicht mehr unbedingt der Fall.
Notieren Sie deshalb gleich bei der Entnahme die Zuordnung der Sternpositions-Nr. (= Nr. am Bildschirm),
aus der Sie das Segment entnommen haben zur Segment-Nr. (= letzte Nr. der Zahlenfolge am Segment-
grundkörper, z.B. „12“).
HINWEIS
Die Stern-Pipettenkonfiguration „IST“ muß nach Wartungsarbeiten während der Bestückung eines Loses
wieder hergestellt werden, damit der zeitoptimierte Bestückablauf wieder gewährleistet ist.
Pipetten und Segmente sollen nicht untereinander vertauscht werden. Dies dient auch der besseren Feh-
lerortung.