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7 Stationserweiterungen Betriebsanleitu ng SIPLACE CA-Serie 7.13 Koplanaritäts-Lasermodul Ausgabe 08/2011 DE 476 Sensor erfasst und dient als Grundlage fü r die Be rechnung der exakten P osition der Beinchen zur Leiterpl…

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Betriebsanleitung SIPLACE CA-Serie 7 Stationserweiterungen
Ausgabe 08/2011 DE 7.13 Koplanaritäts-Lasermodul
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7.13 Koplanaritäts-Lasermodul
[00119719-xx] Koplanmodul SIPLACE X-/CA-/D-Serie
7.13.1 Funktionsbeschreibung
Mit dem Koplanaritäts-Lasermodul werden die vertikalen Verbiegungen der Anschlussbeinchen
von Bauelementen gemessen. Die Vermessung der Beinchenhöhe erfolgt berührungslos nach
dem Prinzip der Lasertriangulation.
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Abb. 7.13 - 1 Messprinzip Laser-Triangulation
(1) Empfängeroptik
(2) Detektor
(3) Messsignal
(4) Zeit t
(5) Laser
(6) Sendeoptik
(7) Verfahrrichtung
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Der TwinHead holt das zu prüfende Bauelement ab, zentriert es optisch mit der BE-Kamera (siehe
Abschnitt 7.4
, Seite 459) und fährt es nacheinander mit allen vier Seiten über den feststehenden
Laserstrahl des Koplanaritäts-Lasermoduls. Dabei wird jedes Anschlussbeinchen von unten vom
Laserstrahl abgetastet. Das von der Unterseite der Beinchen gestreute Laserlicht wird von einem
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Sensor erfasst und dient als Grundlage für die Berechnung der exakten Position der Beinchen zur
Leiterplatte. Die dabei ermittelten Positionswerte werden dann mit dem vom Anwender vorgege-
benen Grenzwert verglichen. Wird dieser Wert überschritten, wird das Bauelement entsorgt bzw.
zurückgelegt.
Das Koplanaritäts-Lasermodul wird in Kombination mit der optischen Bauelemente-Zentrierung
eingesetzt. Bauelemente mit verbogenen oder fehlenden Anschlussbeinchen werden erkannt und
ggf. entsorgt.
7.13.2 Technische Daten
Bauelementespektrum: Verwendbar für ’Gullwing’-Bauelementeformen, Teilung >
0,3 mm und maximale Bauelementegröße 55 mm x 55 mm.
Weitere Einschränkungen sind von der Maschinenkonfigura-
tion abhängig.
Messprinzip: Berührungsloses Messen mittels Laser-Triangulation
Algorithmus-Funktionen: JEDEC-Standard - Berechnung der Aufsetzebene; sämtliche
Abweichungen werden bezüglich dieser Ebene bestimmt.
Eine Schräglage des Bauelementes an der Saugpipette, die
z. B. durch einen Adapter verursacht werden kann, hat somit
keinen Einfluss auf die ’Gut/Schlecht’-Entscheidung.
Messbereich: 3 mm
Messbereichsanfang (MBA) 24 mm
Referenzabstand
(Messbereichsmitte MBM) 25,5 mm
Messbereichsende (MBE) 27 mm
Linearität ± 1,5 µm
Auflösung 0,15 µm
Messrate 10 kHz
Wellenlänge 670 nm, rot
Max. Leistung 1 mW
Laserklasse 2
Zulässiges Fremdlicht 30.000 lx
Lichtfleckdurchmesser MBA 80 µm
MBM 35 µm
MBE 80 µm
Betriebstemperatur: 0°C ... + 50°C
Lagertemperatur - 20°C ... + 70°C
Schutzklasse Sensor IP 65
Schutzklasse Controller IP 50
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Versorgungsspannung 24 V- (± 15%, max. 500 mA)
Ausgang, digital RS 422, 687,5 kBaud
Elektromagnetische EN 50081-1 und
Verträglichkeit (EMV)EN 61000-6-2
Vibration 2 g / 20 ... 500 Hz
Mechanischer Schock 15 g / 6 ms
Gewicht Sensor ca. 0,5 kg
Gewicht Controller 1 kg
7.13.3 Sicherheitshinweise
7.13.3.1 Sicherheitshinweise zum Sensor des Koplanaritätsmoduls
Der Sensor arbeitet mit einem Halbleiterlaser der Wellenlänge 670 nm (sichtbar/rot).
Die maximale optische Ausgangsleistung ist 1 mW.
Der Sensor ist in Laserklasse 2 eingeordnet.
Beachten Sie beim Betrieb des Sensors unbedingt die einschlägigen Vorschriften nach VDE
0837 über "Strahlensicherheit von Laser-Einrichtungen" und die in Deutschland gültige Un-
fallverhütungsvorschrift "Laserstrahlung" (BGV B2).
Beachten Sie darüber hinaus die Unfallverhütungsvorschriften Ihres Landes!
Am Sensorgehäuse sind folgende Hinweisschilder an Vorder- und Rückseite angebracht:
7
Abb. 7.13 - 2 Kennzeichnung der Laserklasse 2 für den Sensor
Die Laserfunktion wird durch eine LED (siehe Abschnitt 7.13.4) angezeigt.
Trotz der niedrigen Laserleistung ist ein direkter Blick in den Laserstrahl unbedingt zu vermeiden.
Wegen des sichtbaren Strahls ist ein Augenschutz durch den natürlichen Lidschlussreflex der Au-
gen gegeben.