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Einleitung 1.3.2 Berechnungsgrundlage der Instandh altungsintervalle Hinweis e zur Instandhaltung Instandhaltungsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 15 1.3.2 1 . 3 . 2 B e r e c h n u n g s g r u n d la g e d e r I n s t a…

Einleitung
Hinweise zur Instandhaltung 1.3.1 Was ist Minor und Major Maintenance?
14 Instandhaltungsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2
1.3
1.3 Hinweise zur Instandhaltung
Hinweise zur Instandhaltung
Sehen Sie dazu auch...
1.1.7 Sicherheitshinweise bei Instandhaltungstätigkeiten [ ➙ 9]
1.3.1
1.3.1 Was ist Minor und Major Maintenance?
Was ist Minor und Major Maintenance?
Die Instandhaltung an Produktionsequipment unterliegt Rahmenbedingungen, die sich durch den Pro
-
duktionszeitplan und andere organisatorische Gegebenheiten ergeben. Auch die Verfügbarkeit der in
die SIPLACE Instandhaltung eingewiesenen Mitarbeiter spielt eine Rolle in der Umsetzbarkeit derIn
-
standhaltung.
Zur leichteren Umsetzung der SIPLACE Instandhaltung in der täglichen Produktionspraxisberücksichtigt
diese SIPLACE Instandhaltungsanleitung den Komplexitätsgrad der Wartungstätigkeiten. Bei den
Instandhaltungstätigkeiten wird zwischen Minor Maintenance und Major Maintenance unterschieden.
Minor Maintenance
Minor Maintenance sind wöchentliche Instandhaltungstätigkeiten. Die wöchentlichen Instandhaltungsin
-
tervalle können mit Hilfe der Instandhaltungsanleitung ausgeführt werden und benötigen somit keinen
zusätzlichen Trainingsaufwand. Typischerweise werden diese Arbeiten vom Bedienpersonal
durchgeführt.
In der Minor Maintenance sind alle, im wöchentlichen Rhythmus durchzuführenden, Instandhaltungsauf
-
gaben zusammengefasst. Die durchschnittlich benötigte Arbeitszeit liegt bei ca. 1 Stunde pro Linie, je
nach Linienkonfiguration sowie Anzahl und Erfahrung der Personen, welche die Wartung durchführen.
Minor Maintenance = Wöchentliche Wartungspause, einfache Tätigkeiten
Major Maintenance
Major Maintenance sind empfohlene Instandhaltungstätigkeiten mit höherem Komplexitätsgrad, die
i. d. R. alle 6 und 12 Monate ausgeführt werden. Sie erfordern ein spezielles Training.
Normalerweise werden diese Arbeiten von geschultem Bedien- oder entsprechendem Instandhaltungs-
oder Servicepersonal durchgeführt. Die Major Maintenance wird in einem 6- und 12-monatlichen Rhyth
-
mus (bei C&P20: 3-monatlich) geplant und durchgeführt. Die Planung der Major Maintenance an den
SIPLACE Automaten wird normalerweise mit der geplanten großen Ofenwartung in der Fertigungslinie
verbunden.
Major Maintenance = 3-, 6-, 12-monatliche Wartungspausen, komplexe Tätigkeiten
Wöchentliche Instandhaltungstätigkeiten
Woche
12-monatliche Instandhaltungstätigkeiten
6-monatliche Instandhaltungstätigkeiten
3-monatliche Instandhaltungstätigkeiten
Woche

Einleitung
1.3.2 Berechnungsgrundlage der Instandhaltungsintervalle Hinweise zur Instandhaltung
Instandhaltungsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2 15
1.3.2
1.3.2 Berechnungsgrundlage der Instandhaltungsintervalle
Berechnungsgrundlage der Instandhaltungsintervalle
Die Festsetzung der SIPLACE Instandhaltungsintervalle ist rein zeitbasiert auf folgender Grundlage ge
-
macht:
▪ Schichtmodell: Acht Stunden pro Schicht, drei Schichten pro Tag, fünf Tage die Woche, 50 Wochen
pro Jahr
▪ Reale Bestückleistung nach Maschinenspezifikation
▪ Umwelt- und Produktionsbedingungen: siehe Dokument "Netz- und Druckluftkonfiguration"
1.3.2.1
1.3.2.1 Anpassung der Wartungsintervalle an die tatsächlichen Produktionsbedingungen
Anpassung der Wartungsintervalle an die tatsächlichen Produktionsbedingungen
Der Wartungsstatus berechnet sich aus Bestückzyklen, Temperatur und Betriebsstunden. Der War
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tungsstatus wird als Fortschrittsbalken (0 – 100 %) angezeigt.
Bestückzyklen für Wartungsfälligkeit:
▪ CPP: 40 Mio. bestückte Bauteile
▪ C&P20: 30 Mio. bestückte Bauteile
▪ C&P20A/M/P: 37,5 Mio. bestückte Bauteile
Einige Kunden wünschen, die Instandhaltungsintervalle
an ihre tatsächlichen Umwelt- und Produktionsbedingun
-
gen anzupassen. Dazu gibt es für einige Baugruppen die
Möglichkeit, einen Wartungsmonitor an der Stationssoft
-
ware abzurufen (ab SW703.02).
Der Wartungsmonitor steht für folgende Baugruppen zu
Verfügung:
▪CPP
▪ C&P20/A/M/P
▪ X- und Y-Achse (nur SX1/SX2/DX1/DX2)
HINWEIS
Wartungszähler
► Nach erfolgter Instandhaltung muss der Wartungszähler für die jeweilige Baugruppe
zurückgesetzt werden.

Einleitung
Weitere Hinweise 1.4.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
16 Instandhaltungsanleitung SIPLACE SX1/SX2/DX1/DX2
1.4
1.4 Weitere Hinweise
Weitere Hinweise
1.4.1
1.4.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für SIPLACE-Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen und
umweltfreundlich entsorgen lassen.
1.4.2
1.4.2 Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Hinweis zum Original-SIPLACE-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.4.3
1.4.3 EGB-Richtlinien
EGB-Richtlinien
1.4.3.1
1.4.3.1 Definition von EGB
Definition von EGB
1.4.3.2
1.4.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
► Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauele
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menten fernzuhalten!
► Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Ar
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beitsplatz und Verpackung zu achten!
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und der
Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verantwortlich.
► Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallentsorgung
und den Umweltschutz.
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-
Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich ge
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gen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Bauelementebaugruppen ist
’EGB’. Daneben findet man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung
’ESD’ (Electrostatic Sensitive Device). Nebenstehendes Symbol auf Schildern an
Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die Verwendung von
elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die
Berührungsempfindlichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh
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mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bauelement
oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird. Bauelemente,
die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen nicht sofort als fehler
-
haft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellen kann.