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Betriebsanleitung SIPLACE SX4/DX4 2 Betriebssicherheit Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE 2.5 Sicher heitshinweise zum Betrieb der Automaten SX4/ DX4 55 2.5 Sicherheit shinweise zum Betrieb der Automaten SX4…

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE SX4/DX4
2.4 Sicherheitshinweise zum Transport des Automaten Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE
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2.3.3 Laserklasse 2
Folgende Baugruppen sind Laserklasse 2 zugeordnet:
– Leiterplatten-Barcodeleser
– BE-Sensor am SpeedStar
– BE-Sensor am MultiStar
(Die gesamte Maschine ist in Laserklasse 2 eingestuft, wenn die Option Koplanaritäts-Lasermo-
dul installiert ist.)
2
2.4 Sicherheitshinweise zum Transport des Automaten
2
Verwenden Sie zum Transport des Automaten einen Gabelstapler mit folgender Spezifikation:
Gabellänge min. 1800 mm
Tragkraft min. 6000 kg
Lichte Gabelweite min. 350 mm 2
WARNUNG
KIPPGEFAHR 2
Wird die geforderte Spezifikation für den Gabelstapler nicht eingehalten, besteht das Risiko,
dass der Gabelstapler mit dem Automaten kippt.
Der Transport des Automaten ist in Kapitel 4, Abschnitt 4.1, Seite 189 beschrieben.
2
Laserstrahlung
Nicht in den Strahl blicken!

Betriebsanleitung SIPLACE SX4/DX4 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE 2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb der Automaten SX4/DX4
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2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb der Automaten SX4/
DX4
2.5.1 Sicherheitshinweise zum Schließen der Schutzhauben
Um jegliches Verletzungsrisiko beim Schließen der Schutzhauben an der Maschine auszu-
schließen, hat der Betreiber das Personal anzuhalten, die Schutzhauben gemäß nachfolgender
Anleitung zu bedienen.
VORSICHT
QUETSCHGEFAHR FÜR HÄNDE
BEI UNSACHGEMÄSSEM SCHLIESSEN DER SCHUTZHAUBEN 2
2
Abb. 2.5 - 1 Sicherheitshinweise zum Schließen der Schutzhauben (Beispiel SX4)
(1) Griffstange
Fassen Sie zum Öffnen bzw. Schließen der Schutzhauben diese grundsätzlich an der Griff-
stange.
Greifen Sie beim Schließen nicht in den Spalt zwischen Schutzhaube und Maschinenverklei-
dung.
Achten Sie darauf, das beim Schließen der Schutzhaube der Schwenkbereich frei ist und
keine weitere Person verletzt werden kann.
(1)

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2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb der Automaten SX4/DX4 Ab Softwareversion SR.706.xx Ausgabe 06/2012 DE
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2.5.2 Manuelles Einlegen der Leiterplatte in das Eingabeband
WARNUNG 2
Verletzungsgefahr der Hände bei manuellen Einlegen der Leiterplatte in das Eingabeband.
– Das manuelle Einlegen der Leiterplatte ist nur in der Installationsphase des Automaten zu-
lässig (Kalibrierung der Maschine, Testbestückungen, etc.) und ausschließlich von qualifi-
ziertem Personal durchzuführen.
– An der für die Produktion freigegebenenMaschine bzw. Bestücklinie ist das manuelle Einle-
gen von Leiterplatten nicht zulässig, da ein ungehinderter Eingiff in den Verfahrbereich des
Portals möglich ist.
– Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass das Eingabe- und Ausgabeband so abgedeckt ist,
dass ein Eingriff mit Hand und Arm ausgeschlossen ist. Auch vor- und nachgelagerte Module
(Siebdrucker, Transportbänder, Inspektionssysteme, Ofen, etc.) müssen dieser Anforderung
genügen.
2
Legen Sie die Leiterplatte gem. dem Warnhinheis in das Eingabeband.
Starten Sie das Einfahren der Leiterplatte mit der Funktion LP-Einfahren an der SR GUI.
2.5.3 Sicherheitshinweise für die Verarbeitung von Kondensatoren auf
Metallpulver-Basis
Die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpulver-Basis (z.B. Tantal) birgt bei deren Verarbei-
tung Risiken. Das Risiko besteht darin, dass
– bei einer Zerstörung dieser Bauelemente plötzlich eine exotherme Reaktion, d.h. Hitzeent-
wicklung, stattfindet. Diese Hitzeentwicklung kann, abhängig von den Kapazitätswerten und
unter ungünstigsten Bedingungen in der Umgebung, Schaden verursachen.
– dieser Effekt grundsätzlich beim Zerschneiden solcher Bauelemente auftreten kann.
Zur Klärung, inwieweit die von Ihnen verarbeiteten Bauelemente davon betroffen sind, wenden
Sie sich bitte an Ihre Lieferanten.
Das vorgenannte Risiko kann in extrem seltenen Fällen auch im Schneidgerät der SIPLACE-Ma-
schinen auftreten und im Extremfall zu einem Schwelbrand im Gurtabfall führen.
Ungünstige Bedingungen sind unter anderem:
(1) Verbleiben der Bauelemente im Gurt bei der Überprüfung des eingestellten Taktes (bei dieser
Überprüfung kann das Zuführmodul ohne Entnahme der Bauelemente durch den Bediener
weitergetaktet werden).
(2) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, z.B. bei Deckfolienriss