00900162-01_UM_ASM-ProcessLensDualLane_de - 第60页
4 Aufstellen und Inbetriebnahme 4.2 Infrastruktur am Aufstellort 60 Betriebsanleitung ASM ProcessLens Dual-lane 06/2018 4.1.5.4 Beim Transport unbedingt zu beachten WARNUNG Verletzungsgefahr ► Achten Sie beim Transport u…

4 Aufstellen und Inbetriebnahme
4.1 Transport- und Lieferkonfiguration
Betriebsanleitung ASM ProcessLens Dual-lane 06/2018 59
WARNUNG
Verletzungsgefahr
Beachten Sie vor dem Anheben der Maschine unbedingt folgende Punkte, um irreversible
Schäden an der Maschine zu vermeiden.
► Die Gabel muss parallel zum Leiterplattentransport ausgerichtet sein.
► Achten Sie darauf, dass die Gabeln ganz durchlaufen und keine Kabel eingeklemmt
sind. Es gibt einen Bereich in der Mitte der Maschinen-Grundplatte, an dem sich ein
Lüfter befindet. Wenn die Gabeln nicht ganz durchlaufen, könnten diese die Maschine
anheben und in Kontakt mit dem Lüfter und nicht mit der Grundplatte sein, so dass der
Lüfter zerstört wird.
► Die Gabeln dürfen nur so weit geöffnet sein, dass sie sich weiterhin innerhalb der Auf-
lagefläche auf der Maschinenunterseite (siehe 4.1.5.3 "Ansatzpunkte des Gabelstap-
lers an der Maschine" [}58]) befinden.
► Vergrößern Sie den Gabelabstand nicht, so dass die Maschine nicht außerhalb dieser
Auflagefläche angehoben wird. Dies würde zu einer Deformation des Maschinenrah-
mens und/oder einer Beschädigung der Kabel und Leitungen führen.
► Achten Sie darauf, dass die Gabeln beim Anheben der Maschine gleichförmig belastet
werden.
► Eine feste Unterlage zwischen Gabel und Maschine verhindert das Kippen der Maschine
beim Anheben. So lässt sich eine einseitige Belastung der Maschinenfüße vermeiden,
was zu einer Verformung der Befestigung der Maschinenfüße führen würde. Wir empfeh-
len, dass eine zweite Person das Anheben der Maschine überwacht und sicherstellt, dass
die Maschine beim Anheben durch den Gabelstapler nicht zur Seite kippt.
Abb.35: Auflageflächen - Gabel parallel zur Leiterplatten-Transportrichtung
1 Auflagefläche für Gabeln des Gabelstaplers

4 Aufstellen und Inbetriebnahme
4.2 Infrastruktur am Aufstellort
60 Betriebsanleitung ASM ProcessLens Dual-lane 06/2018
4.1.5.4 Beim Transport unbedingt zu beachten
WARNUNG
Verletzungsgefahr
► Achten Sie beim Transport unbedingt darauf, dass alle Maschinenfüße frei über dem
Boden schweben. Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Füße über den Boden ge-
zogen und kollidieren mit Hindernissen. Dies könnte die Maschinenfüße und/oder
Fußbefestigungen beschädigen.
4.2 Infrastruktur am Aufstellort
4.2.1 Empfehlungen zur Bodenbeschaffenheit
Der Unterboden, auf dem die Maschine aufgestellt wird, muss eine solide Basis bilden und eben
sein, da dynamische Kräfte beim Betrieb der Maschine Schwingungen verursachen können. Die
Größe der Schwingungen hängt von der Unterbodenkonstruktion ab. Grundsätzlich geeignet sind,
sofern die Parameter für die Bodenbelastung usw. eingehalten werden:
●
Stahlbeton-Deckenkonstruktionen, z.B. Decken in Industriehallen
●
Stahlbeton-Bodenplatten, z.B. Betonböden in nicht unterkellerten Industriehallen
●
Räume mit Doppelboden, sofern in den Zwischenraum ein stabiles Fundament eingezogen
ist. Es gelten für diesen Zwischenboden, der mit Stahlträgern oder aus Beton gefertigt sein
kann, die gleichen Aufstellbedingungen.
4.2.1.1 Maximale Bodenebenheit
Der Boden unter der Maschine darf nicht mehr als 0,63% geneigt sein. Dies entspricht einer Nei-
gung von 5mm über eine Entfernung von 800 mm.
4.2.1.2 Maschinengewicht und Bodenbelastbarkeit
Die Werte für Maschinengewicht und Bodenbelastbarkeit finden Sie in Abschnitt 3.2.1 "Abmessun-
gen und Umgebungsbedingungen für den Maschinenbetrieb" [}51].
4.2.2 Netzversorgung
WARNUNG
Einige Teile des System führen möglicherweise lebensgefährliche Spannungen
Die Maschine wird mit 1/N/PE 110 V~ bis 240 V~, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile
dieser Anlage führen daher lebensgefährliche Spannungen - auch bei ausgeschaltetem
Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit der Maschine kann deshalb zu Tod oder
schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden führen.
► Beachten Sie immer die geltenden Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften (ins-
besondere DIN EN 60204, Teil 1 oder IEC 60204, Teil 1) bzw. die Sicherheitsvor-
schriften Ihres Landes.
4.2.2.1 Netzversorgung überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Netzversorgung den vorgeschriebenen Maschinenspezifikationen entspricht
(siehe Tabelle in Abschnitt 3.2.4 "Elektrische Anschlusswerte" [}52]).
HINWEIS
Lastspitzen bei der Netzversorgung
Aus technischen Gründen treten bei der Netzversorgung Lastspitzen auf. Wenden Sie sich
bei Bedarf an Ihr Energieunternehmen, um sich über die Netzimpedanz zu informieren.

4 Aufstellen und Inbetriebnahme
4.2 Infrastruktur am Aufstellort
Betriebsanleitung ASM ProcessLens Dual-lane 06/2018 61
4.2.2.2 Netzversorgungskabel - Spezifikation
Auf Kundenseite gelten für das Netzversorgungskabel der Maschine folgende Spezifikationen:
●
3 x 2,5 mm² (1 x 240 V~) bei Kabellängen von bis zu 20 Metern zwischen ASM ProcessLens
Dual-lane-Anschluss und Netzanschluss auf Kundenseite. Bei Kabellängen über 20 Metern 3
x 4 mm².
Die Farbcodierung der Adern hängt vom Bestimmungsland des Anlagenbetreibers ab.
WARNUNG
Elektrische Leitungen müssen genau gekennzeichnet sein
Die elektrischen Leitungen zu jeder einzelnen Maschine und zu den installierten Optionen
müssen genau gekennzeichnet und einfach zuzuordnen sein. Es gelten die Vorschriften
des Landes, in dem die Maschine betrieben wird.
4.2.2.3 Netzanschluss - Lieferkonfiguration
Der Netzanschluss ist gemäß der Netzversorgung des jeweiligen Landes konfiguriert.
●
Die Maschine ist für eine Spannung von 110 V AC (optional) bis 240 V AC konfiguriert.
Die Maschine verfügt über ein Netzversorgungskabel AWG 14, 300/500 V, 3 x 2,5 mm² ohne Ste-
cker.
Abb.36: Beschreibung der Adern im Netzversorgungs-
kabel
1 braun = (L1): Phase 2 blau = (N): Neutralleiter
3 grün/gelb = (PE): Leiter
●
Die Maschine ist für eine Spannung von 110 V AC (optional) bis 240 V AC konfiguriert.
Die Maschine verfügt über ein Netzversorgungskabel AWG 14, 300/500 V, 3 x 2,5 mm² mit Stecker
(C-Form).
Abb.37: Zuordnung im Stecker (C-Form)