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Betriebsanleitung SIPLACE D1i/D2i 2 Betriebssicherheit Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 2.6 Sicherheitseinrichtungen 75 Bauelementezähler (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 4 , Seite 70 ) 2 Hier können Sie die Zahl de…

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D1i/D2i
2.6 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012
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2.6.2.4 Funktionsbeschreibung
Hauptschalter in Stellung AUS (Pos. 1 in Abb.
2.6 - 4, Seite 70) 2
Der Hauptschalter trennt die drei Phasen U, V und W vom Netz.
WARNUNG 2
Trotz ausgeschaltetem Hauptschalter führen folgende Komponenten der Stromversorgung noch
lebensgefährliche Spannungen:
Einspeiseklemmen X100 (Pos. 3 in Abb. 2.6 - 8
, Seite 76)
Entladedrossel Z2 (Pos. 5 in Abb. 2.6 - 8
, Seite 76), Sicherungen FU, FV, FW und FBU (Pos.
2 in Abb. 2.6 - 8
, Seite 76)
Netzfilter Z1 (Pos. 6 in Abb. 2.6 - 8
, Seite 76)
Servicesteckdose BU1 (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 8
, Seite 76)
Kabelanschlussklemmen 1, 3 und 5 des Hauptschalters S1 (Pos. 7 in Abb. 2.6 - 8
, Seite 76)
Die Farbe aller Einzeladern, die auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Strom führen, ist
braun.
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körper-
verletzung sowie erheblichem Sachschaden führen.
Beachten Sie deshalb die geltenden Unfallvertungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere
DIN EN 60 204, Teil 1) bzw. die Vorschriften Ihres Landes.
Nur entsprechend qualifiziertes und geschultes Personal darf die Schutztüre der Stromver-
sorgung öffnen.
Hauptschalter in Stellung EIN 2
Nach dem Einschalten des Hauptschalters starten Steuerrechner und Maschinencontroller. Alle
Versorgungsspannungen mit Ausnahme der Zwischenkreisspannungen für die Portalachsen
(200 V) und Sternachsen (150 V) werden bereitgestellt.
Stopptaster schwarz (Pos. 3 in Abb. 2.6 - 4, Seite 70 und Pos. 3 und 5 in Abb. 2.6 - 5, Seite 71)
Mit diesen Tastern stoppen Sie den Automaten.
Starttaster weiß (Pos. 2 in Abb. 2.6 - 4, Seite 70 und Pos. 2 und 4 in Abb. 2.6 - 5, Seite 71) 2
Nach dem Einschalten des Hauptschalters werden Sie aufgefordert, den Starttaster zu drücken,
um den Automaten für Bestückaufträge zu starten. Dieselbe Aufforderung geht an Sie, wenn Sie
die Schutzhauben geöffnet oder den NOT-HALT-Taster gedrückt hatten.
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Bauelementezähler (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 4, Seite 70) 2
Hier können Sie die Zahl der bestückten Bauelemente ablesen.
NOT-HALT-Taster mit zwangsläufiger Verrastung,
(Pos. 5 in Abb. 2.6 - 4
, Seite 70 und Pos. 1 in Abb. 2.6 - 5, Seite 71) 2
Der NOT-HALT-Taster ist ein Taster mit rotem Knopf, der nach der Betätigung in dieser Position
eingerastet bleibt. Bei Betätigung des NOT-HALT-Tasters öffnet der Schaltkontakt des Sicher-
heitskreises - die Schützsicherheitskombination (SSK K1) löst aus. Die Zwischenkreisspannung
(200 V) für die Portalachsen und die Zwischenkreisspannung (150 V) für die Sternachsen werden
abgeschaltet. Die Servoverstärker der DP- bzw. Z-Achsen werden weiterhin mit 40 V- versorgt.
Der Meldekontakt des NOT-HALT-Tasters schließt und am Bildschirm wird die Meldung "NOT-
HALT betätigt" ausgegeben. Folgende Baugruppen werden deaktiviert:
LP-Transport
LP-Klemmung
Breitenverstellung
Laserlichtschranke und
Leergurtschneideinrichtung
HINWEIS Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Maschine wieder funkti-
onsfähig ist, fortgesetzt oder abgebrochen werden. 2
Schutzhaubenschalter 1 und 2 (Pos. 1 und 2 in Abb. 2.6 - 6, Seite 72), Schutzschalter für die
Abdeckklappe an der Eingabeseite des LP-Transports (Pos. 3 und 4 in Abb. 2.6 - 6
, Seite 72)
und die nach innen schwenkbare Abdeckklappe an der Ausgabeseite des LP-Transports (Pos.
4 in Abb. 2.6 - 5
, Seite 71) 2
Diese Schalter überprüfen, ob die Schutzhauben und Abdeckklappen geschlossen sind. Sind di-
ese geschlossen, sind der NOT-HALT-Kontakt geschlossen und der Meldekontakt geöffnet. Beim
Öffnen einer der Hauben oder Abdeckklappen wird der NOT-HALT-Kontakt geöffnet und der Mel-
dekontakt geschlossen. Einzelne Komponenten werden deaktiviert bzw. bleiben aktiviert (siehe
Abb. 2.6 - 9
, Seite 78).
Anschlussdosen für die BE-Wagen (Pos. 1 in Abb. 2.6 - 7, Seite 73) 2
Über diese Anschlüsse werden die BE-Wagen mit den nötigen Spannungen und der Druckluft ver-
sorgt. Auch die Anschlüsse für die Sicherheits- bzw. Meldekreise sind in diese Anschlussdosen
integriert. Damit wird verhindert, dass der Automat bei nicht angedockten BE-Wagen gestartet
werden kann. Ist der BE-Wagen nicht angeschlossen, löst die Schützsicherheitskombination aus
und deaktiviert alle Baugruppen.
Drucktaster zum Anheben der BE-Tische (Pos. 2 in Abb. 2.6 - 7, Seite 73) 2
Mit den Drucktastern heben Sie den BE-Tisch der BE-Wagen an.
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2.6.3 Lage von Schützsicherheitskombination und Servicesteckdose
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Abb. 2.6 - 8 Lage von Schützsicherheitskombination und Servicesteckdose
(1) Schützsicherheitskombination K1
(2) Sicherungen FU, FV, FW, FBU
(3) Einspeiseklemmen X100
(4) Servicesteckdose BU1
(5) Entladedrossel Z2
(6) Netzfilter Z1
(7) Hauptschalter S1