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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D1i/D2i 2.6 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 78 2.6.4 NOT -HAL T -Schleife und Meldekreis 2.6.4.1 Aufbau de r NOT -HAL T -Schleife F…

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Betriebsanleitung SIPLACE D1i/D2i 2 Betriebssicherheit
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Schützsicherheitskombination 3TK2825 (Pos. 1 in Abb. 2.6 - 8) 2
Die Schützsicherheitskombination ist im Stromversorgungseinschub untergebracht. Sie wird zur
Überwachung der NOT-HALT-Schaltungen und Schutzeinrichtungen verwendet.
Drei Bedingungen müssen für die Aktivierung der Schützsicherheitskombination erfüllt sein:
Das Signal "Softwarefreigabe" muss erfolgt sein.
Die NOT-HALT-Schleife muss geschlossen sein.
Die Starttaste muss betätigt worden sein.
An der Frontseite der Schützsicherheitskombination befinden sich drei grüne LED für die
Betriebsanzeige (siehe Abb. 2.6 - 9
, Seite 78):
Die LED "Power" zeigt an, dass Spannung anliegt.
Die LED "Channel 1" und "Channel 2" leuchten, wenn der Starttaster betätigt wurde, die NOT-
HALT-Schleife geschlossen ist und der Meldekreis keinen Fehlerstatus signalisiert.
Servicesteckdose (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 8, Seite 73) 2
Die Servicesteckdose ist im Stromversorgungseinschub untergebracht und durch die Abdeckung
gesichert. Sie kann nur genutzt werden, wenn der Automat eine 5-Leiterverbindung (U, V, W, N
und PE) zum Versorgungsnetz hat. Bei einem 4-Leiteranschluss - beispielsweise ohne N - ist die
Steckdose nicht nutzbar.
WARNUNG 2
Beachten Sie dazu auch die Sicherheitshinweise über lebensgefährliche Spannungen, auch
wenn der Automat ausgeschaltet ist (Siehe Abschnitt 2.6.2.4 ab Seite 74).
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2.6.4 NOT-HALT-Schleife und Meldekreis
2.6.4.1 Aufbau der NOT-HALT-Schleife
Folgende Kontakte sind in Serie geschaltet und bilden die NOT-HALT-Schleife:
Schließkontakte der beiden Schutzhaubenschalter
Schließkontakte der beiden Schutzschalter für die Abdeckklappen über dem LP-Transport
Schließkontakte der beiden NOT-HALT-Taster
Schließkontakte der beiden BE-Wagen
Kanäle 2 und 3 der Schützsicherheitskombination K1
Ist die NOT-HALT-Schleife geschlossen, liegen 24 V- an den Kanälen (Channels) 2 und 3 der
SSK an. Zusätzlich zur grünen Netzkontroll-LED leuchten die beiden grünen LEDs der Ka-
näle 2 und 3. 2
2
Abb. 2.6 - 9 Signal-LED an der Schützsicherheitskombination
(1) Power
(2) Channel 1
(3) Channel 2
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2.6.4.2 Aufbau des Meldekreises
Die vier Meldekontakte der Schutzhauben und Abdeckklappen sind parallel geschaltet und bilden
den Meldekreis "M-Haube". Werden eine oder mehrere Schutzhauben bzw. Abdeckklappen ge-
öffnet, so schließen die Kontakte - das 24 V-Signal gelangt an den CAN-Bus und signalisiert, dass
eine der Schutzhauben bzw. Abdeckklappen geöffnet ist.
Die drei Meldekontakte der NOT-HALT-Taster sind parallel geschaltet und bilden den Meldekreis
"M-NOT-HALT-Taste". Bei betätigtem NOT-HALT-Taster gelangt ein 24 V-Signal an den CAN-Bus
und signalisiert, dass einer der NOT-HALT-Taster gedrückt ist.
Die beiden Meldekontakte der BE-Wagen sind in Serie geschaltet und bilden die Meldeschleife
"M-BeTisch". Fehlt ein BE-Wagen, liegt ein 0 V-Signal an CAN-Bus an. Sind alle Wagen ange-
schlossen, beträgt das Signal ca. 16 V.
2.6.4.3 Funktionsbeschreibung der NOT-HALT-Schleife
Damit der Automat gestartet bzw. betrieben werden kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt
sein:
Die beiden BE-Wagen müssen angedockt und angeschlossen sein.
Alle Schutzhauben müssen geschlossen sein.
Die beiden Abdeckklappen über dem LP-Transport müssen geschlossen sein.
Die drei NOT-HALT-Taster müssen entriegelt sein.
Der Mindestbetriebsdruck muss erreicht sein.
Das Signal "Softwarefreigabe" muss aktiviert sein. Damit ist die NOT-HALT-Schleife ge-
schlossen.
Von der Stromversorgung werden 24 V an die Starttaster und die Schützsicherheitskombina-
tion durchgeschaltet.
Wird jetzt einer der Starttaster gedrückt, schaltet die Schützsicherheitskombination SSK und
aktiviert folgende Komponenten:
Zwischenkreisspannung 200 V für die Servoverstärker der Portalachsen
Zwischenkreisspannung 150 V für die Sternachsen
Der Achseinschub erhält ein "Servo Enable" - Signal für die Servoverstärker.
Die 24 V Betriebsspannung wird zu den Leergurtschneideinrichtungen durchgeschaltet.
Die 40 V Betriebsspannung wird für die Bandmotoren zum Leiterplattentransport durch-
geschaltet.
Die LP-Transportsteuerung erhält das Freigabesignal für die LP-Klemmung, den LP-
Stopper und die Hubtischsteuerung.
Damit ist die Maschine betriebsbereit.