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Stationssoftw are 708.1 SP2 / Versionsbeschreibu ng Ausgabe 10/2015 E dition 14 Für die metrische G ehäuseform 020 1 ist ein neuer Pip ettentyp eing eführt worden , der von den Bestückk öpfen C&P20 A und C&P20 P …

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Stationssoftware 708.1 SP2 / Versionsbeschreibung Ausgabe 10/2015 Edition
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Voraussetzungen
Alle Stationen in der Linie müssen mit derselben Stationssoftware ausgestattet sein (Version
708.1 oder höher).
WDTL muss durch die gesamte Linie möglich sein. Wenn ein SIPLACE-Cluster von einem
Gerät wie z.B. ein AOI-System unterbrochen wird, ist WDTL nur über einzelne LP-Barcodes
möglich.
5.5 Option "Feeding on Demand" für Gurtförderer
Kompatibler Modus: Komplett
Ab dieser Stationssoftware-Version kann die Option Feeding on Demand für alle Gurtförderer
eingesetzt werden. Mit dieser Option wird vermieden, dass Bauelemente ohne Abdeckfolie im Gurt
liegen bleiben und beim Umrüsten herausfallen.
Die Option ist in der Konfigurationsdatei SetupUnitTypes.xml eingestellt und ist entweder an den
Kopfzyklus oder an den Leiterplattenzyklus orientiert. Für schnelle Förderer wie 8 mm und 2x8 mm
X-Förderer wird die kopfzyklus-orientierte Variante eingesetzt.
Die leiterplattenzyklus-orientierte Variante kann pro Station aktiviert werden. Pro Förderertyp kann
nur ein Ablauf eingestellt sein, eine Mischung ist nicht möglich.
HINWEIS
Bauelemente ohne Abdeckfolie können im Gurt liegen bleiben wenn eine Leiterplatte
abgebrochen wird, d.h. wenn diese nicht vollständig bestückt wurde.
5.6 "Bauelemente abholen während Markenmessung" konfigurierbar
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Bisher wurden für ein schnelleres Durchlaufen die Bauelemente standardmäßig schon abgeholt
und vermessen während die Leiterplatte in die Maschine einfuhr. Dieses Verfahren wurde nur
unterdrückt, wenn Inkpunkte ausgewertet werden mussten.
Jetzt kann in SIPLACE Pro eingestellt werden, ob Abholen/Vermessen im Voraus immer, nie oder
abhängig vom Los durchgeführt werden soll.
Die Option kann nur durch entsprechende Korrekturen in den Konfigurationsdateien der
Stationssoftware außer Kraft gesetzt werden. Dies sollte ausschließlich für Test- und
Integrationszwecke gemacht werden.
5.7 Bestückung von Bauelementen 03015 / 0201 mit C&P20 A oder
C&P20 P
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Die Gehäuseformen, die in SIPLACE Pro für den Bestückprozess ausgewählt werden können,
basieren auf das britische Maßsystem, d.h. auf Zoll (1 Zoll = 2,54 cm). Eine Ausnahme ist die
Gehäuseform 03015, die auf das metrische Maßsystem basiert.
Ab dieser Stationssoftware-Version kann zusätzlich zur vorhandenen Gehäuseform 0201 auf Zoll-
Basis auch die neue metrische Gehäuseform 0201 festgelegt werden.
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Für die metrische Gehäuseform 0201 ist ein neuer Pipettentyp eingeführt worden, der von den
Bestückköpfen C&P20 A und C&P20 P unterstützt wird. Für C&P20 A wird die Pipettennummer
1002 und für C&P20 P die Pipettennummer 4102 zugewiesen.
HINWEIS
Auswahl der Gehäuseformen in SIPLACE Pro
In SIPLACE Pro können die Gehäuseformen 0201 (= Zoll-Basis) oder 03015m
(= metrisch) für den Bestückprozess ausgewählt werden.
SIPLACE Pro behandelt die metrischen Gehäuseformen 0201 wie die Gehäuseformen
03015m. Deswegen muss in diesem Fall 03015m und nicht 0201 ausgewählt werden!
5.8 Optionale automatische Ermittlung der Förderer-Schrittweite
Kompatibler Modus: Komplett
Bauelemente in Gurten für 8 mm und 2x8 mm X-Förderer werden häufig je nach Hersteller mit
unterschiedlichen Förderer-Schrittweiten geliefert. Somit ist es nicht möglich mit einer festen
Einstellung zu arbeiten, was im schlimmsten Fall zu einem großen Verlust an Bauelementen von
einer Gurtrolle führen kann.
Die schon vorhandene Funktion Automatische Erkennung der Fördererschrittweite ist
deswegen erweitert worden. Ab dieser Stationssoftware-Version kann eine optionale automatische
Ermittlung der Förderer-Schrittweite während der Laufzeit eingestellt und ausgeführt werden.
Die Überprüfung wird in den Maschinenoptionen auf der GUI aktiviert oder deaktiviert.
Abbildung 5-6: Automatische Ermittlung der Förderer-Schrittweite
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5.9 Zusätzlicher Abholversuch
Kompatibler Modus: Komplett
Um einen Maschinen-Stopp zu vermeiden, wird mit dieser Option ein zusätzlicher Abholversuch
ausgeführt, obwohl der Wert für Abholversuche auf 1 in SIPLACE Pro eingestellt ist.
Ein zusätzlicher Abholversuch wird in folgenden Fällen ausgeführt, vorausgesetzt dass davor 500
Abholversuche erfolgreich ausgeführt wurden (gilt für beide Fälle):
nachdem SIPLACE Vision einen Materialfehler erkannt hat
nachdem eine leere Gurttasche erkannt wurde
Die Option ist in der Konfigurationsdatei SetupCtrl.xml eingestellt.
5.10 Behandlung von häufigen Vision-Fehlern
Kompatibler Modus: Komplett
Die Anzeige von detaillierten Fehlern bei häufigen Vision-Fehlern ist erweitert worden.
Unter der Registerkarte Übersicht wird dieselbe Information über Bauelement und Fehlerrate
angezeigt wie bisher.
Unter der Registerkarte Messkontexte werden die Messkontext-Dateien angezeigt. Unter der Liste
können zusätzlich nach Fehlernummern und deren Häufigkeit gefiltert werden.
Abbildung 5-7: Häufige Vision-Fehler – Registerkarte Messkontexte