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Stationssoftware 708.1 SP2 / Versionsbeschreibung Ausgabe 10/2015 Edition
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Für die metrische Gehäuseform 0201 ist ein neuer Pipettentyp eingeführt worden, der von den
Bestückköpfen C&P20 A und C&P20 P unterstützt wird. Für C&P20 A wird die Pipettennummer
1002 und für C&P20 P die Pipettennummer 4102 zugewiesen.
HINWEIS
Auswahl der Gehäuseformen in SIPLACE Pro
In SIPLACE Pro können die Gehäuseformen 0201 (= Zoll-Basis) oder 03015m
(= metrisch) für den Bestückprozess ausgewählt werden.
SIPLACE Pro behandelt die metrischen Gehäuseformen 0201 wie die Gehäuseformen
03015m. Deswegen muss in diesem Fall 03015m und nicht 0201 ausgewählt werden!
5.8 Optionale automatische Ermittlung der Förderer-Schrittweite
Kompatibler Modus: Komplett
Bauelemente in Gurten für 8 mm und 2x8 mm X-Förderer werden häufig je nach Hersteller mit
unterschiedlichen Förderer-Schrittweiten geliefert. Somit ist es nicht möglich mit einer festen
Einstellung zu arbeiten, was im schlimmsten Fall zu einem großen Verlust an Bauelementen von
einer Gurtrolle führen kann.
Die schon vorhandene Funktion Automatische Erkennung der Fördererschrittweite ist
deswegen erweitert worden. Ab dieser Stationssoftware-Version kann eine optionale automatische
Ermittlung der Förderer-Schrittweite während der Laufzeit eingestellt und ausgeführt werden.
Die Überprüfung wird in den Maschinenoptionen auf der GUI aktiviert oder deaktiviert.
Abbildung 5-6: Automatische Ermittlung der Förderer-Schrittweite
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5.9 Zusätzlicher Abholversuch
Kompatibler Modus: Komplett
Um einen Maschinen-Stopp zu vermeiden, wird mit dieser Option ein zusätzlicher Abholversuch
ausgeführt, obwohl der Wert für Abholversuche auf 1 in SIPLACE Pro eingestellt ist.
Ein zusätzlicher Abholversuch wird in folgenden Fällen ausgeführt, vorausgesetzt dass davor 500
Abholversuche erfolgreich ausgeführt wurden (gilt für beide Fälle):
nachdem SIPLACE Vision einen Materialfehler erkannt hat
nachdem eine leere Gurttasche erkannt wurde
Die Option ist in der Konfigurationsdatei SetupCtrl.xml eingestellt.
5.10 Behandlung von häufigen Vision-Fehlern
Kompatibler Modus: Komplett
Die Anzeige von detaillierten Fehlern bei häufigen Vision-Fehlern ist erweitert worden.
Unter der Registerkarte Übersicht wird dieselbe Information über Bauelement und Fehlerrate
angezeigt wie bisher.
Unter der Registerkarte Messkontexte werden die Messkontext-Dateien angezeigt. Unter der Liste
können zusätzlich nach Fehlernummern und deren Häufigkeit gefiltert werden.
Abbildung 5-7: Häufige Vision-Fehler – Registerkarte Messkontexte
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Unter der Registerkarte Fehlerverteilung und Hilfe wird ein Diagramm über alle Fehler angezeigt.
Wenn ein Fehler durch Klicken ausgewählt wird, wird ein entsprechender Hilfevorschlag dazu an
der rechten Seite angezeigt.
Abbildung 5-8: Häufige Vision-Fehler – Registerkarte Fehlerverteilung und Hilfe
Unter der Registerkarte Segmentverteilung wird dasselbe Diagramm angezeigt, aber zusätzlich
mit dem Zähler für die jeweiligen Segmente.
5.11 Erweiterung der Bestückfehleranalyse
Kompatibler Modus: Komplett
In der Ansicht Leiterplatten kann für jede Bestückposition eine Inspektionsoption ausgewählt
werden. Von den Bauelementen kann hier vor dem Abholen und nach dem Bestücken auf der
Leiterplatte ein Vision-Bild aufgenommen und die Messkontexte archiviert werden. Mit diesen
Analysefunktionen ist es aber nicht möglich zu unterscheiden, ob das Bestückproblem auf dem
Weg zur Bestückposition, während des Setzens oder nach dem Bestücken auftritt. Hierzu wird für
eine oder mehrere Bestückpositionen eine Inspektion der Bauelementposition unmittelbar vor dem
Bestückvorgang (bevor die Z- Achse zum Bestücken gestartet wird) benötigt.
Die Diagnosefunktionalität in der Ansicht Leiterplatten ist deswegen um die Option Bild vor dem
Bestücken vergleichen erweitert worden.