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Stationssoftw are 708.1 SP2 / Versionsbeschreibu ng Ausgabe 10/2015 E dition 25 Kontrollierte LP - Übergab e zwischen Bestückau tomaten – Nur Linien, die dur chgängig mit S tationssoftware - Ver sion > =704 betrieben …
Stationssoftware 708.1 SP2 / Versionsbeschreibung Ausgabe 10/2015 Edition
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Stationsweiser Download
– Umschalten von Doppeltransport im asynchronen Transportmodus auf Doppeltransport im
synchronen Transportmodus (und umgekehrt) ist in Verbindung mit stationsweisem Download
nicht möglich.
– Mit Doppeltransport im asynchronen Transportmodus ist der stationsweise Download bei
einem Rüstwechsel nur möglich, wenn gleichzeitig ein Los für beide Transportspuren
vorgegeben wird.
– Stationsweiser Download wird beim Herunterfahren und erneutem Hochfahren des Line
Control-Servers abgebrochen. Nach dem erneuten Hochfahren kann die Produktion nur mit
einem linienweiten Download gestartet werden.
Manuelle Breitenverstellung via Line Control
Für die Bestückautomaten mit Plattform 2+-Software konnte die Transportbreite von Line Control
manuell vorgegeben werden, da beim LP-Barcode-Betrieb eine automatische Breitenverstellung
nicht möglich war.
In der Stationssoftware 70x wird die Breitenverstellung (auch beim LP-Barcode-Betrieb) immer
automatisch durch SIPLACE Pro durchgeführt. Eine manuelle Breitenverstellung via Line Control
ist bei den Bestückautomaten mit 70x-Software nicht möglich.
Option "Lange Leiterplatte"
– Wenn die Option "Lange Leiterplatte" in der Rüstung definiert ist:
Keine Mischung von zwei verschiedenen Stopp-Positionen oder langen und kurzen
Leiterplatten (in Barcode-Modus oder bei inkpunkt-basierter Bestückung in einem Auftrag).
Dies gilt für alle Maschinentypen.
– Der Standardstopper darf im Transport nicht entfernt werden.
Automatischer Wechsel defekter Pipetten
Nur Teil des Referenzlaufes und des Produktionsbetriebs. Das Leistungsmerkmal wird während
des Bauelement-Lernens nicht beachtet.
Automatische Ermittlung der Förderer-Schrittweite
– Spur-Leer-Fehler werden nicht erkannt.
– Nur möglich, wenn eine unmittelbare BE-Erkennung durch Vakuum- oder BE-Sensor in
SIPLACE Pro eingestellt ist.
– Bei gleichzeitiger Verwendung von Einzelfunktionen (z.B. BE- oder GF-Lernen), wird nicht
jeder Abholversuch erfolgreich sein.
LP-Barcode-Betrieb
– Es können nur Lose mit derselben Rüstung zu einem LP-Barcode-Auftrag zusammengefasst
werden.
– Es wird immer die gesamte Rüstung angezeigt. Die selektive Anzeige der vom aktuell
vorgegebenen Los verwendeten Rüstung wird nicht unterstützt. Es gibt zwar eine selektive
Anzeige, diese zeigt aber an, welche Förderer die momentan gefertigten Leiterplatten
benötigen. Wenn keine Leiterplatte in der Maschine ist, wird angezeigt, welche Förderer die
jeweils zuletzt auf den beiden Spuren bestückte Leiterplatte benötigte.
– Alle in einem LP-Barcode-Auftrag vorgegebenen LP-Typen müssen dieselbe Breite haben.
– Nur der Barcode-Leser im Transportband oder ein geflüsterter Barcode wird verwendet, nicht
jedoch ein Barcode gelesen durch die LP-Kamera.
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Kontrollierte LP-Übergabe zwischen Bestückautomaten
– Nur Linien, die durchgängig mit Stationssoftware-Version >=704 betrieben werden, werden
unterstützt und die Bestückautomaten müssen direkt hintereinander stehen.
– Kein Datenaustausch zwischen Bestückautomaten möglich, die in Mischlinien mit
Stationssoftware-Versionen >=704 und 60x oder >=704 und älteren 70x-Versionen betrieben
werden.
Stopp-Positionen für feste Transportwange – Transportkonfigurationen
– Transportmodus "Quad Lane" für SX1/2, DX1/DX2 und DX4 wird nicht unterstützt.
– Doppeltransport für DX1/DX2 und DX4 wird nicht unterstützt.
– Einfachtransport für SX4 wird nicht unterstützt.
BE-Zähler – redundante Speicherung
Wenn mehr als eine der drei Komponenten GCU, E/A-Modul und Stationsrechner ausgetauscht
werden, kann nicht für den korrekten Zählerstand nach dem Tausch garantiert werden.
Erkennung Bauelement nicht an Pipette
Bei Bestückung mit nicht vakuumvalidierten Pipetten und ohne BE-Sensor, werden verloren
gegangene Bauelemente, die flacher sind als die konfigurierte Mindesthöhe (< 5mm) nicht
ermittelt.
LP-Barcode-Erkennung mit LP-Kamera
– Die maximale Länge des Barcodes beträgt 40 Zeichen.
– Bei Mehrfachmessungen ist im zusammengesetzten Kamerabild der Schattierungs-Effekt
deutlich sichtbar, d.h. die Einzelbilder sind jeweils zum Rand hin etwas dunkler.
3D-Koplansensor und Koplanaritätsmessung
– Das Koplanaritäts-Modul arbeitet nur in Verbindung mit der stationären BE-Kamera Typ 33
(Standard-BE-Kamera für Twin Head, optionale BE-Kamera für Bestückkopf CPP).
– Das Koplanaritäts-Modul kann nur auf Stellplatz 3 einer SIPLACE X2, X3 und X4 und auf
Stellplatz 1 einer SIPLACE SX1/SX2 konfiguriert werden.
– Zum Betrieb des Koplanaritäts-Moduls mit dem 3D-Koplansensor ist der optionale
Visionrechner (SIMATIC Box PC 627 oder PC 627B) erforderlich.
– Der 3D-Koplansensor wird nicht für den Bestückkopf CPP auf den Bestückautomaten der
X-Serie unterstützt.
– Der 3D-Koplansensor wird nicht auf dem Bestückautomaten SX4 unterstützt.
– Der 3D-Koplansensor kann nur von dem Portal bedient werden, an dem er eingebaut ist.
– Der 3D-Koplansensor wird am Einbauplatz der FC-Kamera montiert, d.h. ein Portal kann
entweder eine FC-Kamera oder einen 3D-Koplansensor haben.
– Von den Bauelemente-Typen mit Beinchen können nur die mit der Beinchenform "Gullwing"
oder "Ball" vermessen werden. Die Gullwing-Beinchen dürfen keine Einkerbungen aufweisen.
– Das zu vermessende Bauelement muss mindestens fünf Anschlüsse haben.
– Die maximale Höhe für die zu vermessenden Bauelemente beträgt 17 mm.
– Hochglänzende Anschlüsse können die Messbarkeit beeinträchtigen.
– Bauelemente, die gleichzeitig Balls und Beinchen haben, können nicht gemessen werden.
– Die Koplanaritätsmessung verringert die Bestückleistung.
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Option "Lange LP" auf DX4
– Die langen Leiterplatten dürfen nicht zwischen zwei Maschinen liegen, d.h. eine Leiterplatte
fährt aus der Vorgängermaschine erst raus, wenn sie vollständig in die nachfolgende Maschine
eingefahren werden kann.
– Keine Leiterplatten werden in der Zwischensektion gepuffert.
Bestückkopf C&P12
– Keine Unterstützung auf Bestückautomat DX4, SX4 oder Bestückautomaten der X-Serie.
– Keine Unterstützung des BE-Sensors.
– Keine Prozessabsicherung für die Bestückung mit 0201- oder 01005-Bauelementen.
– Keine Temperaturkompensation.
– Bestückautomaten auf dem Plattform PII+ mit Bestückköpfen C&P12 können nicht
hochgerüstet werden.
– Keine Unterstützung für Bestückautomaten mit Konfigurationen A364 und C&P12.
– Keine Unterstützung der Funktion "Schneller Kopftausch".
Alternative Bauelemente
Bestückung von alternativen Bauelementen ist nur in Verbindung mit SIPLACE Setup Center
möglich.
LED-Bestückung, Funktion "Förderer leeren"
– Für das Leeren des Förderers muss ein gültiger SIPLACE Pro-Auftrag vorgegeben sein, der
den Förderer und die Pipettenkonfiguration enthält.
– Ein Loswechsel erfordert in der Regel keine andere Pipette, da sich nur die Leuchtklasse des
Bauelements und somit nicht die BE-Geometrie ändert. Wenn das Produkt sich ändert und es
eine andere LED (geometrische Form) erfordert, muss auch der Förderer getauscht werden
(andere Geometrie der Zuführspur).
– Bei Anwendung der Funktion ist der Füllstand des Förderers nicht mehr konsistent. Zur
Weiterbestückung muss der Füllstand im Anschluss über ein neues Gebinde oder manuell
angepasst werden.
– Bauelemente, die während der Fertigung (Visionfehler, Reinigungszyklus etc.) abgeworfen
werden, werden nicht in den zusätzlichen Abwurfbehälter auf dem BE-Tisch abgeworfen,
sondern in den "allgemeinen" Abwurfbehälter.
Bestückpositionen während Bestückung teachen
– Auf die gesamte Linie gesehen ist es nicht möglich, sämtliche Bestückpositionen einer
Leiterplatte an einem einzigen Bestückautomaten zu teachen. Lediglich die Bestückpositionen,
die an einer Station wirklich bestückt werden, befinden sich in der Auswahlliste. D.h., um alle
Bestückpositionen korrigieren zu können, muss die Leiterplatte durch die gesamte Linie
gefahren werden.
– Nach einem Teach-Vorgang wird keine Machbarkeitsprüfung an der Station durchgeführt.
Durch das Rückspeichern von der Station nach SIPLACE Pro und das darauf folgende
Download auf die anderen Bestückautomaten, wird eine Machbarkeitsprüfung von SIPLACE
Pro durchgeführt. Diese könnte scheitern, wenn die resultierenden Bestückpositionen nicht
mehr angefahren werden können.