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5 Aufgaben an der Maschine Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2 5.1 Personalprofile Ab Softwareversion SR.706.1 SP1 Ausgabe 10/2014 224 – Beachtung der EGB- V orschrift en – Beachtung der S törungsa nzeigen und S törungsmel…

Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2 5 Aufgaben an der Maschine
Ab Softwareversion SR.706.1 SP1 Ausgabe 10/2014 5.1 Personalprofile
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5 Aufgaben an der Maschine
Dieses Kapitel enthält eine Anzahl von Themen, die Sie bei der täglichen Arbeit an einer
SIPLACE-Linie unterstützen sollen. So wird Ihnen z. B. Hilfestellung gegeben, wie Sie schon im
Vorfeld die notwendigen Maßnahmen treffen können, um die Maschinenstillstandszeiten zu mini-
mieren, sodass eine möglichst hohe Effizienz der SIPLACE-Linie bei der Produktion erreicht wird.
5.1 Personalprofile
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5.1.1 Bedienebene "Produktion"
5.1.1.1 Aufgaben
Dem Bedien- und Instandhaltungspersonal sollten folgende Aufgaben übertragen werden:
– Überprüfen der Zuordnung von Bauelementen zu den Zuführmodulen
Dazu sollte mehrmals täglich, am besten zu Schichtanfang, eine Rüstkontrolle durchge-
führt werden um sicherzustellen, dass die richtigen Bauelemente gerüstet sind.
– Versorgung der Zuführmodule mit genügend Bauelementen
– Rechtzeitiges Nachfüllen der Bauelemente bzw. rechtzeitiges Anspleißen der Gurte
– Rechtzeitiges Entleeren des Deckfolienbehälters (z.B. nach jedem Spleißvorgang)
– Überprüfen der Bauelemente auf richtige Abhollage (siehe Abb. 5.13 - 1
)
– Überprüfen des Materialflusses der Leiterplatten sowohl im Eingabe- als auch im Ausgabe-
band
– Überprüfen der Bestückqualität
– Stichprobenartige Kontrolle der Leiterplatten vor dem Lötofen
HINWEIS
Bestimungsgemäße Verwendung durch qualifiziertes Personal
Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren für Leib und Leben und
Sachbeschädigungen auftreten.
Nur entsprechend qualifiziertes Personal darf die Maschine in Betrieb nehmen, be-
dienen oder sonstige Arbeiten am Automaten durchführen.Weitere Informationen fin-
den Sie dazu in Abschnitt 1.2.5
, Seite 21.
Die Qualifikation muss durch Schulungen oder Unterweisungen des Personals nach-
gewiesen werden.Die Unterweisung hat durch von SIPLACE ausgebildetes und au-
torisiertes Personal zu erfolgen. Eine Übersicht über Trainingskurse finden Sie in
Abschnitt 1.4
, Seite 25.
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– Beachtung der EGB-Vorschriften
– Beachtung der Störungsanzeigen und Störungsmeldungen an der Station und Weitergabe
der Informationen an den Einrichter, wenn nötig
– Durchführung der in der Instandhaltungsanleitung spezifizierten Wartungsarbeiten
5.1.1.2 Werkzeugausstattung
Alle Bediener sollten mit dem nachfolgend aufgelistetem Werkzeug ausgestattet sein. Es wird
empfohlen, das Werkzeug in einem geeigneten Behältnis unterzubringen, um Verletzungen beim
Herausnehmen zu vermeiden (z.B. durch Pinzetten).
Jeder Bediener der Maschine benötigt:
– Operator-Kit (Artikel-Nr. 00349303-xx)
– SMD-Pinzette
– Pinsel mit kurzen Borsten zum Reinigen des Bauelementetisches
– Einen Satz kleiner Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher
– Schere zum Anspleißen der Gurte (keine Allzweckscheren oder Seitenschneider ver-
wenden)
– Gurtspleißzange (Artikel-Nr. 02102987-xx)
– Material zum Spleißen:
– Spleißbleche (4.000 Stück), Artikel-Nr. 00318671-xx
– SMD Gurtverbinder 4,3 mm (4.000 Stück), Artikel-Nr. 00356343-xx)
– SMD Gurtverbinder 16 mm (1.000 Stück), Artikel-Nr. 00356344-xx)
– Radierstift oder Glasfaserstift zum Reinigen von Passmarken
– Wasserfeste Stifte zum Markieren der Spuren
– Staubsauger mit geeigneter Düse
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5.1.2 Bedienebene "Erweiterte Produktion"
5.1.2.1 Aufgaben
Das Einrichterpersonal sollte mit folgenden Aufgaben betraut werden:
– Ansprechpartner für das Bedienpersonal
– Führung des Maschinenlogbuchs
– Überwachen und Durchführung der Instandhaltung in den festgelegten Intervallen
– Überwachung des Arbeitsplatzes im Hinblick auf Sauberkeit und Sicherheit
– Überwachen der Einhaltung von EGB-Vorschriften
– Durchführung der Qualitätskontrolle
– Verfolgen und Weitergabe von Störmeldungen
– Kontrolle der Fehlerbeseitigung
– Rechtzeitige Bereitstellung sämtlicher Materialien zum Produzieren der Aufträge wie zum
Beispiel
– Leiterplatten
– Material zum Spleißen
– Lötpasten
– Bauelemente
– Zuführmodule, etc.
– Umrüsten der Station auf ein neues Fertigungslos
– Kontrolle der Zuführmodul-Einstellung:
– Schrittweite
– Abholposition
– Kontrolle der Managementdaten
– Kontrolle der Managementdaten aus MaDaMas oder OIS
– Veranlassen von Bestückprogrammänderungen durch den zuständigen Programmierer
– Sicherstellen eines reibungslosen Informationstransfers zwischen den einzelnen Gruppen