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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2 2.7 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion SR.706.1 SP1 Ausgabe 10/2014 70 2.7.2.3 Funktionsbeschreibung Hauptschalter in Stellung AUS (siehe Pos. 1 in Abb. 2.7…

Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.706.1 SP1 Ausgabe 10/2014 2.7 Sicherheitseinrichtungen
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2.7.2.2 Lage von Schutzschaltern am Automaten
2
Abb. 2.7 - 5 Lage von Schutzschaltern am Automaten
(1) Schutzhaubenschalter, Stellplatz 1
(2) Schutzhaubenschalter, Stellplatz 2
(3) Schutzschalter zur Puffererkennung
(T) LP-Transportrichtung
(2)
(1)
(3)
(3)

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2.7.2.3 Funktionsbeschreibung
Hauptschalter in Stellung AUS (siehe Pos. 1 in Abb.
2.7 - 3, Seite 67) 2
Der Hauptschalter trennt die drei Phasen L1, L2 und L3 vom Netz.
2
Hauptschalter in Stellung EIN 2
Nach dem Einschalten des Hauptschalters wird die Netzspannung auf die Einschaltstrombegren-
zer (A1) geschaltet und der 24 V- AC/DC Wandler wird angesteuert. An der Schützsicherheits-
kombination (K3) leuchtet die LED "Power". Der Steuerrechner startet und alle
Versorgungsspannungen mit Ausnahme der Zwischenkreisspannungen für die Portalachsen
(260 V-) und Sternachsen (150 V-) werden bereitgestellt.
Stopptaster (schwarz) (Pos. 2 und 7 in Abb. 2.7 - 3, Seite 67 und Pos. 3 und 5 in Abb. 2.7 - 4,
Seite
68) 2
Mit diesen Tastern stoppen Sie den Automaten.
Starttaster (Pos. 3 und 6 in Abb. 2.7 - 3, Seite 67 und Pos. 2 und 4 in Abb. 2.7 - 4, Seite 68) 2
Nach dem Einschalten des Hauptschalters werden Sie aufgefordert, den Starttaster zu drücken,
um den Automaten für Bestückaufträge zu starten. Dieselbe Aufforderung geht an Sie, wenn Sie
die Schutzhauben geöffnet oder den NOT-HALT-Taster gedrückt hatten.
GEFAHR
Lebensgefahr durch Spannungen!
Unsachgemäßer Umgang mit dem Automaten kann zu Tod oder schwerer Körperverlet-
zung sowie erheblichem Sachschaden führen.
Trotz ausgeschaltetem Hauptschalter führen folgende Komponenten noch lebensgefähr-
liche Spannungen:
– Kabelanschlussklemmen L1, L2 und L3 des Hauptschalters Q1
– Servicesteckdose X98
– Sicherungsautomat F1 für die Servicesteckdose
– Die Farbe aller Einzeladern, die auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Strom füh-
ren, ist braun.
Beachten Sie deshalb die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbe-
sondere EN 60204, Teil 1 oder IEC 60204, Teil 1) bzw. die Vorschriften Ihres Landes.
Nur entsprechend qualifiziertes und geschultes Personal darf die Schutztüre der
Stromversorgung öffnen.

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Bauelementezähler 2
Die Anzahl der bestückten Bauelemente (Bauelementezähler) kann über die Stationssoftware ab-
gelesen werden. Informationen finden Sie in der Online Hilfe.
NOT-HALT-Taster mit zwangsläufiger Verrastung (Pos. 5 in Abb. 2.7 - 3, Seite 67 und Pos. 1 in
Abb.
2.7 - 4, Seite 68) 2
Der NOT-HALT-Taster ist ein Taster mit rotem Knopf, der nach der Betätigung in dieser Position
eingerastet bleibt. Bei Betätigung des NOT-HALT-Tasters öffnet der Schaltkontakt des NOT-
HALT-Kreises - die Schützsicherheitskombination (K3) löst aus. Die Zwischenkreisspannung
(260 V-) für die Portalachsen und die Zwischenkreisspannung (150 V-) für die Sternachsen wer-
den abgeschaltet. Die Servoverstärker der DP- bzw. Z-Achsen werden weiterhin mit 42 V- ver-
sorgt. Der Meldekontakt des NOT-HALT-Tasters öffnet und am Bildschirm wird die Meldung "NOT-
HALT betätigt" ausgegeben. Folgende Baugruppen werden deaktiviert:
– LP-Transport
– LP-Klemmung
– Breitenverstellung
– LP-Stopper
– Feeder Control Unit
– Sicherheitsventil des Leegurtschneidgerätes
2
Schutzhaubenschalter 1 und 2 (Pos. 1 und 2 in Abb. 2.7 - 5, Seite 69) 2
Diese Schalter überprüfen, ob die Schutzhauben geschlossen sind. Sind sie geschlossen, sind
der NOT-HALT-Kontakt und der Meldekontakt geschlossen. Beim Öffnen einer der Hauben wer-
den der NOT-HALT-Kontakt und der Meldekontakt geöffnet. Einzelne Komponenten werden de-
aktiviert bzw. bleiben aktiviert (siehe Abb. 2.7 - 8
, Seite 76).
Schutzschalter zur Puffererkennung (Pos. 3 in Abb. 2.7 - 5, Seite 69) 2
Bei der SIPLACE SX1/SX2 überprüfen diese Schalter, ob mindestens ein Puffer vorhanden ist.
Dadurch wird gewährleistet, dass mindestens ein Puffer nach einem Portaltausch wieder einge-
baut wurde.
HINWEIS
Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Maschine wieder funktionsfä-
hig ist, fortgesetzt oder abgebrochen werden.