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C&P20A Übersicht Teileübersicht mit Funktionsbeschreibung 219 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE Funktionswe ise des Z Antrieb s Funktionsweise des Z Antriebs Rückholein heit 7.2.3.3 Rückholeinheit Funktionswe…

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C&P20A
Teileübersicht mit Funktionsbeschreibung Übersicht
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 218
Funktionsweise d es Druckregelventi ls
Funktionsweise des Druckregelventils
Z-Achse
7.2.3.2 Z-Achse
Legende
A : Kolbenstellung für max. Vakuum beim Abholen
B : Kolbenstellung für Blasluft beim Bestücken
1. Druckluftzufuhr
2. Venturidüse
3. Je nach Kolbenstellung Vakuum- bzw.
Blasluftausgang
4. Kolben
5. Motor
Nach der Initialisierung steht der Kolben in einer
"Mittelstellung", bei der weder Vakuum noch Blasluft
an der Pipette anliegt.
Beim Abholvorgang ist der Kolben immer in der
Offen-Position, so dass maximales Vakuum erzeugt
wird und an der Pipette anliegt. Die Umschaltzeit
(Druckaufbauzeit) zwischen max. Vakuum von –
850 mbar auf max. Blasluft +200 mbar 12 ms.
Die Funktion Frühes Vakuum sollte für den CPx-
Kopf immer eingeschaltet sein. Ist diese Funktion
jedoch ausgeschaltet, so befindet sich der Kolben in
der "Offen-Stellung". Er muss dann zurück in die
“Mittelstellung” und schaltet erst mit dem LS unten
Signal das Vakuum wieder ein. -> 2 zusätzliche
Schaltvorgänge -> Zeitverlust.
Legende
1. Inkrementales Messsystem, Auflösung 0,5 µm
2. Linearmotor Primärteil bewegt sich zwischen den
Sekundärteilen auf und ab.
3. Lichtschranke Z-unten löst die Endemeldung für die
Z-Achse aus.
4. Rachen: Das Kugellager des DP-Antriebes wird über
die Sternachse in den Rachen gedreht und das
Segment kann nach unten und oben bewegt werden.
5. Befestigung der Z-Achse
Die Z-Achse ist komplett mit der Rückholeinheit mit zwei
Schrauben am Kopf fixiert und lässt sich im Servicefall
leicht austauschen.
C&P20A
Übersicht Teileübersicht mit Funktionsbeschreibung
219 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
Funktionsweise des Z Antriebs
Funktionsweise des Z Antriebs
Rückholeinheit
7.2.3.3 Rückholeinheit
Funktionsweise der Rückholeinheit
Im stromlosen Zustand ist die Lagerreibung der Z-Achse nicht ausreichend, um die Achse gegen
Herunterfallen zu sichern. Um bei Verschieben des Portals auch bei ausgeschalteter Maschine die Z-
Achse zu schützen, wurde ein pneumatisches Rückholsystem eingebaut. Diese Rückholeinheit hält die
Z-Achse in stromlosem Zustand in der sicheren oberen Position.
Legende
1. Laufring
2. Segment
3. Kugellager
4. Lichtschranke unten
5. Rachen
Am Primärteil des Z-Motors ist der Rachen
angebracht, der zur mechanischen Einkopplung der
Segmente dient.
Zur Erkennung der Aufsetzposition in Z-Richtung ist
in der Bestückposition ein Z-unten-Sensor
angebracht, der eine Relativbewegung zwischen
Pipette und DP-Segment erkennt.. Dieser Sensor
liefert bei Einfedern der Z-Achse ein Signal an die
Achskarte. Das Signal der LS_unten ist direkt mit
dem Messsignal des Inkrementalgebers der Z-Achse
gekoppelt.
Legende
1. Pneumatikzylinder
2. Magnetventil
3. Druckluftanschluss
4. Befestigung der Rückholeinheit
5. Mitnehmer für Z-Achse
Die Rückholeinheit ist an der Z-Achse montiert und hat
die Aufgabe, bei unerwarteten Ereignissen z. B
Stromausfall oder beim Ausschalten der Maschine, die
Z-Achse in einen sicheren Bereich zu fahren und vor
Beschädigungen zu schützen.
Die Rückholeinheit ist mit zwei Schrauben befestigt und
kann im Servicefall leicht ausgetauscht werden.
C&P20A
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Bauelemente-Sensor
7.2.3.4 Bauelemente-Sensor
Der BE-Sensor ist am C&P20A Standard und keine Option wie bei den DLM-Köpfen. Die Funktion und
die Position des BE-Sensors ist im Gegensatz zu den DLM-Köpfen unterschiedlich. Der BE-Sensor
befindet sich in der Bestück-/Abholposition und die Z-Achse fährt während der Abwärts- und
Aufwärtsbewegung durch den Laserstrahl. Wird der Laserstrahl unterbrochen bzw. wieder frei, wird die
genaue Z-Position ausgelesen und die entsprechende Auswertung gestartet.
(Vor dem Abholen: kein BE an der Pipette, nach dem Abholen: BE an der Pipette;
Bestücken: BE noch an der Pipette, nach dem Bestücken: BE nicht mehr an der Pipette)
HINWEIS
Die Steuerung der Z-Achse ist so ausgeführt, dass bei Ausfall der Energieversorgung der
Maschine genügend Energie auf der Servobaugruppe und Achskarte des Z-Motors
zwischengespeichert ist, um die Z-Achse in die obere Position zu fahren.
Die Erkennung des Netzausfalles erfolgt über ein "Power fail"-Signal. Das "Power fail"-Signal
aktiviert die entsprechende Funktion (Hochfahren und Aktivieren der Rückholeinheit) auf der
Achskarte.
BE-Sensor
Der BE-Sensor ist standardmäßig am C&P20A in der
Bestück-Abholposition installiert.
Der BE Sensor ist mit zwei Schrauben am Kopf
montiert und kann als komplette Einheit im Servicefall
getauscht werden.
Legende
1. Leitung zur Energie-/ Datenversorgung
2. Sender- und Empfängereinheit
3. Laserstrahl
4. Befestigung am Gehäuse