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C&P20A Übersicht Teileübersicht mit Funktionsbeschreibung 221 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE Funktionswe ise des B E-Sensors Funktionsweise des BE-Sensors Abholvorgang: Bei der Abwärtsbewe gung der Z-Achs …

C&P20A
Teileübersicht mit Funktionsbeschreibung Übersicht
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 220
Bauelemente-Sensor
7.2.3.4 Bauelemente-Sensor
Der BE-Sensor ist am C&P20A Standard und keine Option wie bei den DLM-Köpfen. Die Funktion und
die Position des BE-Sensors ist im Gegensatz zu den DLM-Köpfen unterschiedlich. Der BE-Sensor
befindet sich in der Bestück-/Abholposition und die Z-Achse fährt während der Abwärts- und
Aufwärtsbewegung durch den Laserstrahl. Wird der Laserstrahl unterbrochen bzw. wieder frei, wird die
genaue Z-Position ausgelesen und die entsprechende Auswertung gestartet.
(Vor dem Abholen: kein BE an der Pipette, nach dem Abholen: BE an der Pipette;
Bestücken: BE noch an der Pipette, nach dem Bestücken: BE nicht mehr an der Pipette)
HINWEIS
Die Steuerung der Z-Achse ist so ausgeführt, dass bei Ausfall der Energieversorgung der
Maschine genügend Energie auf der Servobaugruppe und Achskarte des Z-Motors
zwischengespeichert ist, um die Z-Achse in die obere Position zu fahren.
Die Erkennung des Netzausfalles erfolgt über ein "Power fail"-Signal. Das "Power fail"-Signal
aktiviert die entsprechende Funktion (Hochfahren und Aktivieren der Rückholeinheit) auf der
Achskarte.
BE-Sensor
▪ Der BE-Sensor ist standardmäßig am C&P20A in der
Bestück-Abholposition installiert.
▪ Der BE Sensor ist mit zwei Schrauben am Kopf
montiert und kann als komplette Einheit im Servicefall
getauscht werden.
Legende
1. Leitung zur Energie-/ Datenversorgung
2. Sender- und Empfängereinheit
3. Laserstrahl
4. Befestigung am Gehäuse

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221 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
Funktionsweise des BE-Sensors
Funktionsweise des BE-Sensors
Abholvorgang:
Bei der Abwärtsbewegung der Z-Achse, unterbricht die Pipette den Laserstrahl. Diese Position der Z-
Achse wird genau in diesem Moment ausgelesen und mit dem Referenzwert vom Höhenreferenzlauf
bzw. nach dem Bestücken mit diesem Segment verglichen. Somit wird ermittelt ob sich noch ein BE an
der Pipette befindet. Weist die Z-Achsenposition auf ein BE an der Pipette hin, so wird die Z-Achse sofort
gestoppt. Eine Fehlermeldung wird ausgegeben oder das Bauelement wird abgeworfen und dem
Reparaturzyklus zugeführt, da es nicht bestückt wurde.
Bei der Aufwärtsbewegung der Z-Achse wird der Laserstrahl wieder frei und die Z-Position wird in
diesem Moment ausgelesen. Aufgrund der Z-Position bei der Abwärtsbewegung kann jetzt die
Anwesenheit eines Bauteils und die Höhe des BEs bestimmt werden.
Bestückvorgang:
Beim Bestückvorgang wird kontrolliert, ob sich das BE noch an der Pipette befindet (Z-
Abwärtsbewegung) bzw. ob das BE bestückt wurde (Z-Aufwärtsbewegung). Als Sicherheit werden diese
Z-Positionen mit denen vom Abholvorgang verglichen.
Damit wird eine max. Abhol- und Bestücksicherheit erreicht.
Legende
1. Abwärts- (obere Abb.) bzw. Aufwärtsbewegung
(untere Abb.)
2. Pipette
3. Bauelement
4. Auslesen der Z-Position, wenn der Laserstrahl
unterbrochen (obere Abb.) bzw. frei (untere Abb.) ist.
Das Signal des BE-Sensors ist direkt mit dem
Achscontroller (Messsystem) der Z-Achse verbunden.
Somit kann die Z-Position während der Abwärts- und
Aufwärtsbewegung ausgelesen werden.

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Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 222
Stern komplett
7.2.3.5 Stern komplett
Sternträger
Sternträger
Der mechanische E/D-Übertrager (1) besteht aus einem stationären und einem rotierenden Teil. Die
6 Schleifkontakte übertragen die Gleichspannung (24 V/4 A), Masse und die CAN-Bus-Signale
(CAN high, CAN low).
Legende
1. Motorwelle
2. Stern komplett
3. Schrauben zur Befestigung an der Motorwelle
4. Schliffscheibe
Der Stern besteht aus dem Sternträger, an dem sich alle
20 DP-Antriebe befinden, das Motherboard und der E/
D-Übertrager.
Die komplette Einheit ist mit drei Schrauben an der
Motorwelle befestigt und kann im Servicefall nach der
Demontage des Laufrings ausgebaut werden.
▪ Oberhalb des Sterns befindet sich der E/D-
Übertrager (1) zur Energie- und Datenversorgung
der DP-Antriebe.
▪ Hinter den Steuerplatinen (2) der DP-Antriebe (3),
befindet sich das Motherboard, das für die
Ansteuerung und Positionierung der DP-Antriebe
zuständig ist.
▪ Die Steuerplatine ist durch einen Stecker mit den
Motherboard verbunden. Die zwei Halterungen (4)
fixieren die Steuerplatine.
▪ Der komplette DP-Antrieb ist von innen mit zwei
Schrauben am Sternträger befestigt.
▪ Eine Indexschraube (5) dient zur lagerichtigen
Montage des ED-Übertragers.