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Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP) Referenzlauf CPP-Kopf Höhenreferenzlauf 301 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE ▪ Das Portal fährt den Bestückkop f über die feste Transportkante in die Position für die Höhenve…

Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP)
Referenzlauf DP-Achsen Referenzlauf CPP-Kopf
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 300
Referenzlauf D P-Achsen
8.3.3 Referenzlauf DP-Achsen
▪ Mit dem Referenzlauf der Stern-Achse drehen die DP-Antriebe die Segmente in die 0°-Position.
▪ Die DP-Antriebe drehen sich im Uhrzeigersinn zum Nullimpuls des Inkrementalgebers. Nach
Erreichen des Nullimpulses wird die Nullpunktkorrektur geladen. Die DP-Achse dreht sich um den
Nullpunktkorrekturwert weiter und setzt dann den Positionszähler auf 0 Digit.
Referenzlauf des CPP-Kopfes beendet!
Es folgt der Portalreferenzlauf – siehe Kapitel Portal.
Höhenreferenzlauf
8.3.4 Höhenreferenzlauf
Mit dieser Funktion wird geprüft, ob die Pipette mechanisch korrekt auf dem Segment sitzt und der
richtige Pipettentyp verwendet wird, der auch programmiert wurde. Die Pipettenlänge wird
herangezogen, um die Abhol- und Bestückhöhe für die Bestückungsvorgänge zu berechnen.
Referenzlauf an der DP-Achse
Legende
A: Vakuummessung Haltekreis
B: Vakuummessung Bestückkreis
Die DP-Achse hat die Funktion, die Pipette in den
richtigen Abholwinkel und Bestückwinkel zu drehen.
Nach der Bauelemente-Erkennung dreht die DP-Achse
die Bauelemente in den richtigen Bestückwinkel und den
vom Visionsystem ermittelten Korrekturwinkel.

Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP)
Referenzlauf CPP-Kopf Höhenreferenzlauf
301 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
▪ Das Portal fährt den Bestückkopf über die feste Transportkante in die Position für die
Höhenvermessung.
▪ Der Stern dreht das zu messende Segment in die Abhol-/Bestückposition.
▪Der Wert Vakuum offen wird für das entsprechende Segment gemessen.
Die Z-Achse wird nach unten positioniert:
▪ Bei der Unterbrechung des BE-Sensorstrahls wird die Z-Position der Achse für den BE Sensor
ermittelt.
▪ Beim Aufsetzen auf die Transportwange wird die mechanische Pipettenlänge durch die Z-Position
ermittelt und das Vakuum geschlossen gemessen.
Die Z-Achse wird nach oben positioniert:
▪ Wird der Strahl des BE-Sensors frei, so wird nochmals die Z-Position der Achse für den BE-Sensor
ermittelt.
▪ Während jeder Sternumdrehung werden die Ventilinsel und der Haltekreis mit offener und
geschlossener Pipette in 12-Uhr-Position überprüft.

Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP)
Feststellung der Vakuumwerte und Grenzwerte Referenzlauf CPP-Kopf
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 302
Feststellung der Vakuumwer te und Grenzwerte
8.3.5 Feststellung der Vakuumwerte und Grenzwerte
Messung und Berechnung der Vakuumwerte bei der Referenzfahrt
▪ Zwei Vakuummessungen werden beim Höhenreferenzlauf durchgeführt: die erste Messung bei
offenem, die zweite bei geschlossenem Zustand an der Pipettenspitze.
▪ Der Wert bei geschlossenem Segment hängt nicht mehr vom Umgebungsdruck ab, sondern wird
durch das Druckregelventil eingestellt. Ein Einfluss auf die Vakuummesswerte ist durch den
Pipettensitz (Pipettenabholfehler) und die Qualität (Verschmutzung/Beschädigung) der
Pipettenspitze gegeben.
▪ Der Wert bei offenem Druckregelventil hängt von der Pipettengröße und deren Zustand ab. Je
kleiner die Pipette, um so größer der Wert bei offenem Ventil. Dieser ist pipettenspezifisch vom
SIPLACE Pro-Rechner vorgegeben. Auch eine verunreinigte oder blockierte Pipette wird jedoch
einen hohen Wert ergeben.
▪ Der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Pipetten ist als Minimumwert durch das
Programmiersystem vorbestimmt. Dieser Wert ist für alle Pipettentypen unterschiedlich. z. B.
120 mbar für 1004, 1014...-er Pipetten. Können diese Werte nicht erreicht werden, erscheint die
Fehlermeldung "Vakuumdifferenz offen-geschlossen zu gering".
▪ Die Schwelle für die Bauteileakzeptanz wird zu diesem Zeitpunkt festgelegt. Angenommene
Messwerte einer 1004 Pipette: bei offener Pipette ein Wert von 660 und bei geschlossener Pipette
ein Wert von 852 mbar. Die Berechnung wird wie folgt durchgeführt:
Vakuumabstand = (852 (geschlossen) - 660 (offen) = 192 mbar.
Das ist größer als der im Parametersatz geforderte Vakuumabstand des Pipettentyps von 120 mbar.
Das offene Vakuum ist mit 660 mbar wesentlich höher als die geforderten 250 mbar.