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Modularer Transport Hubtisch Funktionsbeschreibung Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 420 Hubtisch 11.1.6 Hubtisch Es kommen in jedem Bestückbereich je nach Ausführ ung (Einfach-/ Doppeltransport) ein o der zwei v…
Modularer Transport
Funktionsbeschreibung Breitenverstellung
419 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
Breitenv erstellung
11.1.3 Breitenverstellung
Die Breitenverstellung erfolgt motorisch über Programmvorgabe. Beim Doppeltransport sind
unterschiedliche Breiten für die beiden Transportspuren möglich. Die Breitenverstellung erfolgt mittels
Schrittmotor und einer nachgeschalteten Elektronik zur Auswertung der Schrittimpulse. Diese ergeben
dann die Breite der Transportspuren.
Die eingestellte Transportwange wird mit Hilfe einer Klemmeinheit an einem Stahlband fixiert.
Die Verstellung der LP-Breite erfolgt über drei Verstelleinheiten die unter dem Eingabeband,
Zwischenband bzw. Ausgabeband montiert sind.
▪ Die drei Verstelleinheiten werden durch Kugelrollspindeln und einen Zahnriemen vom Schrittmotor
synchron bewegt.
▪ Zum Verstellen der LP-Breite werden die drei Verstelleinheiten unter die zu verstellende Sei-
tenwange positioniert. Die exakte Position wird mit Hilfe eines BEROs an der jeweiligen Ver-
stelleinheit erkannt.
▪ Durch Ausfahren der pneumatisch betätigten Fixierstifte wird die Seitenwange mechanisch mit der
Verstelleinheit verbunden. Die Klemmung der Seitenwange (am Stahlband) wird gelöst.
▪ Nach dem Erreichen der neuen LP-Breite fahren die Fixierstifte der Verstelleinheiten wieder ein. Die
Seitenwange ist danach wieder geklemmt.
Beim Doppeltransport müssen die Breiten der Transportstrecken nacheinander (nur ein Antrieb für beide
Transportspuren) eingestellt werden. Maximale und minimale LP-Breite werden durch Endschalter
abgesichert. Bei Unparallelität der beiden Transportwangen einer Transportspur wird diese während der
Breitenverstellung automatisch korrigiert. Dazu werden die drei Verstelleinheiten unter die feste
Transportwange gefahren und abhängig vom Mittelwert den Positionen der drei Verstelleinheiten wird
die bewegliche Transportwange eingestellt. Die Verstelleinheit, die zuerst ihre Position unter der
beweglichen Seitenwange erreicht, verriegelt diese, danach wird weiter verfahren bis die zweite und
dritte Verstelleinheit ihre Positionen erreichen und die Seitenwange ebenfalls verriegelt haben. Die
Position der Transportwange ist jetzt erfaßt und mit der Verstelleinheit verriegelt, und die richtige LP-
Breite kann eingestellt werden.
Der flexible Doppeltransport kann auch als Einfachtransport verwendet werden, indem Spur 1 oder
Spur 2 zusammengefahren werden (max. Leiterplattengröße 450 x 450 mm für die X-Serie und
380 x 450 mm für die X4I).
Abfrage der Leiterplattenposition in den Transportstrecken
11.1.4 Abfrage der Leiterplattenposition in den Transportstrecken
Die Positionen der Leiterplatten werden mittels Lichtschranken (Sendermodul und Empfängermodul)
abgefragt. Der Sender ist unterhalb des Riemens auf der linken Seite, der Empfänger oberhalb des
Riemens auf der rechten Seite montiert.
Durch das Signal der Lichtschranken werden die Leiterplatten im Eingabeband, Zwischenband und
Ausgabeband gestoppt.
Im Bestückbereich wird durch die Lichtschranke der Bremsvorgang über die Gleichstrommotoren
ausgelöst, wobei ein konstantes Zeitintervall für die langsame Fahrt an die Laser-Lichtschranke über die
Software geregelt wird.
Erreicht die Leiterplatte den Bestückbereich, so wird die Leiterplatte von der Lichtschranke erkannt und
die Geschwindigkeit des Transportbands reduziert, ca. 100 ms später wird mit Hilfe eines Laserstrahls
die Vorderkante der langsam einfahrenden Leiterplatte erkannt, die Leiterplatte gestoppt und von ihrer
Unterseite her geklemmt.
LP stoppen
11.1.5 LP stoppen
Die LP im Bestückbereich wird mit Hilfe einer Laser-Lichtschranke gestoppt. Erkennt die Lichtschranke
die Vorderkante der ankommenden LP, so wird die LP gestoppt. Bei dieser Methode entfällt der
entstehende Stoß, der beim bisherigen Anfahren der LP gegen den Stopper entstand. Die
Lagegenauigkeit der abgebremsten LP liegt bei +/-0,5 mm.

Modularer Transport
Hubtisch Funktionsbeschreibung
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 420
Hubtisch
11.1.6 Hubtisch
Es kommen in jedem Bestückbereich je nach Ausführung (Einfach-/Doppeltransport) ein oder zwei
voneinander unabhängige Hubtische zum Einsatz. Der Hubtischantrieb erfolgt indirekt über einen durch
ein 5/3-Wegeventil angesteuerten Pneumatikzylinder. Unterschiedliche LP-Dicken werden automatisch
ausgeglichen. Die Führung in Z-Richtung erfolgt an vier Punkten der Hubtischplatte. Über ein
Wegmesssystem wird der Hubweg ermittelt.
Die obere Position des Hubtisches wird durch das Wegmesssystem Gabellichtschranken (Spur A und
B) erkannt. Die Kontrolle der oberen Position des Hubtisches und damit die korrekte Klemmung der
Leiterplatte wird über die Stromaufnahme durch Anfahren der Transportmotoren überprüft. Die untere
Position des Hubtisches wird durch das Wegmesssystem und einen Endlagenbero am
Pneumatikzylinder erkannt. Der Standardfreiraum unter der LP beträgt 40 mm.
Wenn Sie einen Doppeltransport als Einfachtransport umkonfigurieren, müssen die beiden Hubtische im
Bestückbereich mechanisch miteinander gekoppelt werden.
Option "Lange Leiterplatte"
11.1.7 Option "Lange Leiterplatte"
Die "Lange Leiterplatte" wird bei dieser Option zweimal in jedem Bestückbereich geklemmt, so dass die
verschiedenen Bestückköpfe (C&P und Twin Head) den gesamten Bereich der Leiterplatte erreichen.
Die Hardware ist an der festen Transportwange befestigt:
▪ mechanischer Stopper
▪ programmierbarer Ultraschallsensor
Die Hardware wird an der festen Transportwange im Mittenband und am Ausgabeband installiert. Die
Programmierung des Ultraschallsensors erfolgt mit einer LP, die über den Ultraschallsensor gelegt wird
und der Programmierschalter für 3 Sekunden betätigt wird.
Die Standardlichtschranken und der Laser bleiben bei dieser Option aktiv.
Option "LP Ausrichtung"
11.1.8 Option "LP Ausrichtung"
Die Option "LP-Ausrichtung" ist für Leiterplatten mit ungünstigen Längen- und Breitenverhältnissen und/
oder Ausschnitten an der LP-Vorderkante. Die mechanischen Stifte sind an der beweglichen
Transportwange und am Hubtisch befestigt. Mit einem Jumper auf dem Transportinterface wird die
Option gesetzt. Mit der ersten Leiterplatte wird die Klemmhöhe gelernt, so dass die Stifte die Höhe der
Leiterplatte erreichen. Der Laser erkennt die Leiterplatte und stoppt sie nach einer definierten Zeit. Der
Freiraum unter der Leiterplatte reduziert sich auf 25 mm.
Option " Combined PCB"
11.1.9 Option "Combined PCB"
Combined PCB ermöglicht es, zwei unterschiedliche Leiterplatten (Oberseite, Unterseite) zur gleichen
Zeit in einen Bestückbereich zu transportieren und zu bestücken. Dadurch wird die Transportzeit
reduziert. Die Voraussetzung dafür ist, dass ein davorgeschaltetes Shuttle die Leiterplatten sammelt und
ein nachgeschaltetes Shuttle die Leiterplatten wieder auf die Transportspuren verteilt.
HINWEIS
Um ein Schwingen der Leiterplatte während der Bestückung zu vermeiden sollten die
schwarzen LP-Unterstützungen (94 mm) benutzt werden.
HINWEIS
X4I
Diese Option steht bei der X4I nicht zur Verfügung.
HINWEIS
X4I
Diese Option steht bei der X4I nicht zur Verfügung.
Modularer Transport
Funktionsbeschreibung Option I-Placement
421 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
Option I-Placement
11.1.10 Option I-Placement
Mit dieser Option werden beim Doppeltransport jeweils die beiden äußeren Transportwangen als feste
Wangen definiert. Die beiden inneren Transportwangen sind beweglich und können entsprechend der
Leiterplattenbreite angepasst werden. Bei der SIPLACE X4I entstehen somit kürzere Verfahrwege
zwischen Abholen und Bestücken. Darüber hinaus können beide Portale in einem Bestückbereich
unabhängig voneinander Abholen und Bestücken. Jedes Portal bearbeitet dabei eine Leiterplatte auf
einer Spur, unabhängig vom anderen Portal in diesem Bestückbereich.
Steuerun gsaufgaben der Firmware (embedded Software)
11.1.11 Steuerungsaufgaben der Firmware (embedded Software)
▪ Transportieren, Klemmen, Zwischenpuffern der Leiterplatten, Positionieren der Leiterplatte mit Hilfe
einer Laser-Lichtschranke, mechanischer Stopper für lange Leiterplatten als Option
▪ Einzelfunktionen zum Ansteuern des Transports
▪ Verstellung der Transportbreite
▪ Ansteuern der Ein-/Ausgänge
▪ Download der Firmware über SITEST
▪ Einstellen der Transportparameter (Bandgeschwindigkeit)
▪ Synchroner Transportmodus
Transportsteuerung TSP 301
11.1.12 Transportsteuerung TSP 301
Die Transportsteuerung TSP 301 unterstützt folgende Optionen:
▪ Linke Wange fest, (Standard: Rechte Wange fest)
▪ Option "Lange Leiterplatte“
▪ Option "Leiterplatten Ausrichtung"
▪ Keramikzentrierung,
▪ Vakuum-Tooling
▪LP-Barcode
▪ Schnittstelle SMEMA, Option Siemens
▪ Combined PCB
▪I-Placement