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SIPLA CE 80 F 4/(F4- 6)/F5 1 Nachr ü stanleitung Koplanarit ä t ( Option) Ausgabe 0599 1.6 Mechan ischer und elektrischer Einbau 1 - 18 VORS IC HT O Stell en S ie sich er , da ß der Haupt -Kabelb aum im Masc hinenst ä nd…

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1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.6 Mechanischer und elektrischer Einbau Ausgabe 0599
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Schieben Sie die neue Koplanarität-Recheneinheit aus dem Nachrüstsatz in den Einschub ein (2 Steck-
plätze, siehe Abb. 1.5.6 -> 3) und befestigen Sie die Baugruppe mit den 2 Schrauben.
Montieren Sie die beiden Stecker wieder am ICOS und schrauben Sie die Stecker fest.
Lösen Sie mittels Torx -Werkzeug die 4 Schrauben der Steuereinschub-Abdeckung in der oberen Einbau-
reihe (siehe Abb. 1.5.6 -> 4 ) und nehmen Sie die Abdeckung ab.
Führen Sie das Sensorkabel Koplanarität von der Rückseite her durch den Steuereinschub nach rechts
vorne.
Setzen Sie die Abdeckung wieder ein und legen Sie dabei das Schnittstellenkabel so in die Freisparung
der Abeckung ein, daß dieses nach vorne herausgeführt ist.
Schließen Sie das Sensorkabel Koplanarität am unteren Stecker der Baugruppe "Koplanarität-Rechenein-
heit" an (siehe Abb. 1.5.6 -> 7). Schrauben Sie den Stecker fest.
Stecken Sie das Kabel Koplanarität - Maschinencontroller, Art.-Nr. 00336796-01 (aus dem Nachrüst-
satz) am
oberen Stecker der "Koplanarität Recheneinheit" und an COM 1 (V24-Schnittstelle) des Maschi-
nencontrollers an (siehe Abb. 1.5.6 -> 6 und 8). Schrauben Sie die beiden Stecker fest.
1.6.3.4 Kabel "Koplanarität - Klemmenfeld" und Kabelbaum "Kabel Koplanarität"
(X98 -> Netzgerät) verlegen, 15-pol. Stecker X 98 komplett verdrahten
HINWEIS
Die folgenden Arbeiten müssen Sie nur ausführen, wenn die Maschine noch nicht vorgerüstet ist (Detail siehe
HINWEIS oben. Bei vorgerüsteten Maschinen ist auch der Stecker bereits komplett verdrahtet.
Verlegen Sie das 2-adrige Kabel Koplanarität - Klemmenfeld, Art.-Nr. 00336795-01 (siehe Abb. 1.5.1)
vom Steuereinschub Y0900 zum unteren Kabelschacht des E-A-Klemmenfeldes
Y0904 nach X211/21.
Legen Sie dabei das Kabel an den vorhandenen Kabelbaum an.
Verdrahten Sie das Kabel Koplanarität -> Klemmenfeld am 15-poligen Stecker X98 auf der Steuerein-
schub-Rückseite und am Klemmenfeld Y0904
an X211 / 21.
Verlegen Sie den Kabelbaum Koplanarität - Netzgerät (siehe Abb. 1.5.5, Art.-Nr. siehe Abschn. 1.4) vom
Stecker X98 zum Netzgerät. Verdrahten Sie den Kabelbaum wie in Abb. 1.5.5 dargestellt.
VORSICHT O
Die gesamte Verdrahtung am Stecker X98, an X211 und am Netzgerät darf nicht auf Zug beansprucht sein !
Befestigen Sie alle neuen Kabel mit Kabelbindern an den vorhandenen Kabelbäumen.
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Ausgabe 0599 1.6 Mechanischer und elektrischer Einbau
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VORSICHT O
Stellen Sie sicher, daß der Haupt-Kabelbaum im Maschinenständer-Innenraum richtig befestigt ist und beim
folgenden Einbau des Steuereinschubes keine Kabel gequetscht werden.
Bauen Sie den Steuereinschub Y0900 wieder ein.
1.6.4 Abschließende Arbeiten
Hängen Sie die Gurtabfallrutsche wieder ein.
GEFAHR O O O
Für den
Einbau des Bauelementetisches und des Schneidgerätes muß immer eine 2. kräftige Person zur
Verfügung stehen.
Es besteht erhöhte Unfallgefahr durch die Messer des Schneidgerätes (siehe
GEFAHR-Text im Abschn. 1.2).
Bauen das alte Schneidgerät bzw. das "Schneidgerät pneumatisch" und den Leergurtleitkanal ein:
Gehen Sie dazu exakt vor, wie in der entsprechenden Serviceanleitung SIPLACE, unter "Schneidge-
rät .........", beschrieben (siehe auch Abschn. 1.4, unter "Dokumentation").
Montieren Sie mit Hilfe einer 2. kräftigen Person den rechten Bauelementetisch bzw. fahren Sie den BE-
Wechseltisch in die Maschine.
Rüsten Sie den Bauelementetisch, wie durch die "Rüstung" vorgegeben.
Fahren Sie - falls vorhanden - den Wafflepackwechsler wieder in die Maschine.
Entfernen Sie alle in der Maschine liegenden Teile und Werkzeuge.
Stecken Sie das Schnittstellenkabel und die Stromversorgung des Wafflepack-Wechslers und des Bau-
elementetisches wieder an -> Die Maschine muß dazu noch am Hauptschalter
ausgeschaltet sein !
-> Grundsätzlich bei Wiederanschluß: Zuerst Schnittstellen- dann Stromversorgungsstecker!
Stellen Sie sicher, daß auf dem Koplanarität-Sensor die in Abschn. 1.2 dargestellten Warnschilder vor-
handen sind.
Legen Sie die metallische Staubbdeckung über dem Transportgraben ein (Auflageflächen, siehe Abb.
1.6.1 -> 12) und schrauben Sie die Abdeckung am Maschinenständer, an der Transport-Grundplatte, fest
(3 bzw. 4 Scheiben A4,3 und Innensechskantschrauben M4, siehe Abb. 1.6.1 -> 11).
Wenn vorher die alte Ausführung der Option eingebaut war, entfernen Sie auf den Schiebe-Schutzhau-
ben der Maschine nicht mehr zutreffende Laserwarnschilder.
Es sind dies z. B.: "Vorsicht unsichtbare Laserstrahlung" und evtl. vorhandene "Technischen Daten" zum
vorherigen Koplan-Lasermodul (mit Angaben zu Wellenlänge und Leistung, etc.).
Laut Norm ist für eine Lasereinrichtung der Laser-Klasse 1
kein Warnhinweis auf der Maschine / auf den
Schutzhauben erforderlich. Die entsprechenden Warnhinweise in der Betriebsanleitung sind ausreichend.
Wenn kundenseitig jedoch gefordert,
kann das Laser-Warndreieck auf der Maschine verbleiben.
1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises Ausgabe 0599
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1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises
GEFAHR O O O
Die folgenden Arbeiten dürfen -
wie die Nachrüstung insgesamt - nur durch den Servicetechniker der Fa.
Siemens AG ausgeführt werden. Dies gilt
auch für das erstmalige Einschalten der Maschine mit dieser
Option !
Bevor Sie die Maschine einschalten: Entfernen Sie alle losen Teile und Werkzeuge aus der Maschine.
Die Überprüfung der Laserabschaltung darf nur
indirekt, also mit Hilfe des Prüfsteckers erfolgen.
Das Sensorkabel wird zur Überprüfung direkt an der Recheneinheit abgezogen und der Prüfstecker an der
Baugruppe aufgesteckt. Der Laser selbst (Koplanarität-Sensor) ist also dabei nicht in Betrieb!
Geprüft werden muß die Abschaltung des Lasers bei allen nachfolgend genannten Schutzunterbrechun-
gen, jeweils bei Schlüsselschalter verriegelt ("0") und bei Schlüsselschalter in Serviceposition ("I").
1.7.1 Zu prüfende Schutzunterbrechungen
Führen Sie folgende Überprüfungen durch, wie im Detail unter "Ablauf....." im Abschn. 1.7.2 beschrieben:
- Jeweiliges Öffnen und Schließen der 4 Schutzabdeckungen/-hauben:
Eingabe, Ausgabe, Schutzhauben (links und rechts).
- Jeweiliges Betätigen und Lösen der 3 NOT-AUS Tasten: Eingabe, Ausgabe und WPW.
- Elektrische Trennung und Anschluß der beiden Bauelementetische von/an der Maschine.
Reihenfolge beim Ziehen der Steckverbindungen -> siehe WARNUNG unten.
1.7.2 Ablauf der Überprüfung
Der folgende Ablauf ist bei V 403.04 und V404.01 identisch:
Die Maschine muß ausgeschaltet sein !
Stellen Sie sicher, daß der Schlüsselschalter verriegelt ("0") ist!
Ziehen Sie an der Baugruppe das Sensorkabel Koplanarität ab (siehe Abb. 1.5.6).
Stecken Sie am freigewordenen Stecker der Baugruppe den Prüfstecker Koplanarität auf (Steckerbele-
gung und LED-Zuordnung, siehe Abb. 1.5.4).
Schließen Sie alle Schutzvorrichtungen.
Schalten Sie die Maschine ein. Die Steuerung bleibt "AUS":
- Keine der 4 LEDs am angeschlossenen Prüfstecker darf leuchten.