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1 Nachr ü stanleitung Koplanarit ä t (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1.7 Ü berpr ü fung des Sicherheitskreis es Ausgabe 0599 1 - 19 1.7 Ü berpr ü fung des Sicherheitskreises GEF AHR O O O Die folg enden A rbeiten d ü rf…

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SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option)
Ausgabe 0599 1.6 Mechanischer und elektrischer Einbau
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VORSICHT O
Stellen Sie sicher, daß der Haupt-Kabelbaum im Maschinenständer-Innenraum richtig befestigt ist und beim
folgenden Einbau des Steuereinschubes keine Kabel gequetscht werden.
Bauen Sie den Steuereinschub Y0900 wieder ein.
1.6.4 Abschließende Arbeiten
Hängen Sie die Gurtabfallrutsche wieder ein.
GEFAHR O O O
Für den
Einbau des Bauelementetisches und des Schneidgerätes muß immer eine 2. kräftige Person zur
Verfügung stehen.
Es besteht erhöhte Unfallgefahr durch die Messer des Schneidgerätes (siehe
GEFAHR-Text im Abschn. 1.2).
Bauen das alte Schneidgerät bzw. das "Schneidgerät pneumatisch" und den Leergurtleitkanal ein:
Gehen Sie dazu exakt vor, wie in der entsprechenden Serviceanleitung SIPLACE, unter "Schneidge-
rät .........", beschrieben (siehe auch Abschn. 1.4, unter "Dokumentation").
Montieren Sie mit Hilfe einer 2. kräftigen Person den rechten Bauelementetisch bzw. fahren Sie den BE-
Wechseltisch in die Maschine.
Rüsten Sie den Bauelementetisch, wie durch die "Rüstung" vorgegeben.
Fahren Sie - falls vorhanden - den Wafflepackwechsler wieder in die Maschine.
Entfernen Sie alle in der Maschine liegenden Teile und Werkzeuge.
Stecken Sie das Schnittstellenkabel und die Stromversorgung des Wafflepack-Wechslers und des Bau-
elementetisches wieder an -> Die Maschine muß dazu noch am Hauptschalter
ausgeschaltet sein !
-> Grundsätzlich bei Wiederanschluß: Zuerst Schnittstellen- dann Stromversorgungsstecker!
Stellen Sie sicher, daß auf dem Koplanarität-Sensor die in Abschn. 1.2 dargestellten Warnschilder vor-
handen sind.
Legen Sie die metallische Staubbdeckung über dem Transportgraben ein (Auflageflächen, siehe Abb.
1.6.1 -> 12) und schrauben Sie die Abdeckung am Maschinenständer, an der Transport-Grundplatte, fest
(3 bzw. 4 Scheiben A4,3 und Innensechskantschrauben M4, siehe Abb. 1.6.1 -> 11).
Wenn vorher die alte Ausführung der Option eingebaut war, entfernen Sie auf den Schiebe-Schutzhau-
ben der Maschine nicht mehr zutreffende Laserwarnschilder.
Es sind dies z. B.: "Vorsicht unsichtbare Laserstrahlung" und evtl. vorhandene "Technischen Daten" zum
vorherigen Koplan-Lasermodul (mit Angaben zu Wellenlänge und Leistung, etc.).
Laut Norm ist für eine Lasereinrichtung der Laser-Klasse 1
kein Warnhinweis auf der Maschine / auf den
Schutzhauben erforderlich. Die entsprechenden Warnhinweise in der Betriebsanleitung sind ausreichend.
Wenn kundenseitig jedoch gefordert,
kann das Laser-Warndreieck auf der Maschine verbleiben.
1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises Ausgabe 0599
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1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises
GEFAHR O O O
Die folgenden Arbeiten dürfen -
wie die Nachrüstung insgesamt - nur durch den Servicetechniker der Fa.
Siemens AG ausgeführt werden. Dies gilt
auch für das erstmalige Einschalten der Maschine mit dieser
Option !
Bevor Sie die Maschine einschalten: Entfernen Sie alle losen Teile und Werkzeuge aus der Maschine.
Die Überprüfung der Laserabschaltung darf nur
indirekt, also mit Hilfe des Prüfsteckers erfolgen.
Das Sensorkabel wird zur Überprüfung direkt an der Recheneinheit abgezogen und der Prüfstecker an der
Baugruppe aufgesteckt. Der Laser selbst (Koplanarität-Sensor) ist also dabei nicht in Betrieb!
Geprüft werden muß die Abschaltung des Lasers bei allen nachfolgend genannten Schutzunterbrechun-
gen, jeweils bei Schlüsselschalter verriegelt ("0") und bei Schlüsselschalter in Serviceposition ("I").
1.7.1 Zu prüfende Schutzunterbrechungen
Führen Sie folgende Überprüfungen durch, wie im Detail unter "Ablauf....." im Abschn. 1.7.2 beschrieben:
- Jeweiliges Öffnen und Schließen der 4 Schutzabdeckungen/-hauben:
Eingabe, Ausgabe, Schutzhauben (links und rechts).
- Jeweiliges Betätigen und Lösen der 3 NOT-AUS Tasten: Eingabe, Ausgabe und WPW.
- Elektrische Trennung und Anschluß der beiden Bauelementetische von/an der Maschine.
Reihenfolge beim Ziehen der Steckverbindungen -> siehe WARNUNG unten.
1.7.2 Ablauf der Überprüfung
Der folgende Ablauf ist bei V 403.04 und V404.01 identisch:
Die Maschine muß ausgeschaltet sein !
Stellen Sie sicher, daß der Schlüsselschalter verriegelt ("0") ist!
Ziehen Sie an der Baugruppe das Sensorkabel Koplanarität ab (siehe Abb. 1.5.6).
Stecken Sie am freigewordenen Stecker der Baugruppe den Prüfstecker Koplanarität auf (Steckerbele-
gung und LED-Zuordnung, siehe Abb. 1.5.4).
Schließen Sie alle Schutzvorrichtungen.
Schalten Sie die Maschine ein. Die Steuerung bleibt "AUS":
- Keine der 4 LEDs am angeschlossenen Prüfstecker darf leuchten.
SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option)
Ausgabe 0599 1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises
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HINWEIS
Die Aktivierung der LEDs an der Baugruppe Koplanarität (Steuereinschub) ist
nicht identisch ist mit der Akti-
vierung der LEDs am Prüfstecker. Die Aktivierung und Deaktiverung von LEDs
muß deshalb immer am
Prüfstecker kontrolliert werden!
Der Koplanarität-Sensor wir nach einer
Zeitspanne von 20 Min. ab letzter Aktivierung wieder abgeschaltet.
Führen Sie deshalb innerhalb dieser Zeitspanne die Überprüfungen durch.
VORSICHT O
Der nachfolgend mittels SITEST gestartete Kalibrierablauf wird hier
nur zum Einschalten des Sensors ver-
wendet, d. h., es darf nicht gespeichert werden!
Laden Sie das SITEST-Programm und wählen Sie:
"Kalibrieren" -> Menü "Koplanarität" -> Menü "Modul kalibrieren"
Schalten Sie die Steuerung EIN (Starttaste):
Der Referenzlauf der Maschine wird durchgeführt.
Alle 4 LEDs am Prüfstecker müssen leuchten !
Öffnen und schließen Sie nun nacheinander alle 4 Schutzabdeckungen und prüfen Sie dabei die Aktivie-
rung der LEDs am Prüfstecker:
Nach Öffnen einer Schutzabdeckung -> keine der 4 LEDs darf leuchten !
Nach Schließen der jeweiligen Schutzabdeckung bzw. aller Schutzabdeckungen und nach Betätigen
der EIN-Taste ->
alle 4 LEDs müssen leuchten !
Drücken und lösen Sie nacheinander alle 3 NOT-AUS-Tasten und prüfen Sie dabei die Aktivierung der
LEDs am Prüfstecker:
Nach Betätigen einer NOT-AUS-Taste -> keine der 4 LEDs darf leuchten !
Nach Lösen der NOT-AUS-Taste und Steuerung "EIN" -> alle 4 LEDs müssen leuchten !
WARNUNG O O
Ziehen Sie immer zuerst den runden Stecker (Stromversorgung) des BE-Wechseltisches bzw. des WPWs)
und
erst dann den eckigen Stecker (Schnittstellenstecker).
Bei Wiedermontage in umgekehrter Reihenfolge!
Bei
eingeschalteter Maschine - wie in diesem Fall - muß das Erlöschen der 30 V-Kontrollampe am BE-Tisch-
Anschlußfeld abgewartet werden, erst dann darf der Schnittstellenstecker gezogen werden !
Ziehen Sie den runden und danach den eckigen Stecker des BE-Tisches, rechte Seite:
Nach dem Ziehen des Schnittstellen-Stecker (eckig) -> keine der 4 LEDs darf leuchten.
Nach Anbringen der Steckverbindungen (in umgekehrter Reihenfolge) und Steuerung "EIN"
->
alle 4 LEDs müssen leuchten !
Gehen Sie in gleicher Weise für den BE-Tisch auf der linken Seite der Maschine vor.
Drehen Sie den Schlüsselschalter in die Serviceposition ("I") und wiederholen Sie den oben beschriebe-
nen Vorgang.