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SIPLA CE 80 F 4/(F4- 6)/F5 1 Nachr ü stanleitung Koplanarit ä t ( Option) Ausgabe 0599 1.7 Ü berpr ü fung des S icherheitskre ises 1 - 20 HINWEIS Die Akt ivierung d er LE Ds an der Baugrup pe Kop lanarit ä t (Steuer eins…

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1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises Ausgabe 0599
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1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises
GEFAHR O O O
Die folgenden Arbeiten dürfen -
wie die Nachrüstung insgesamt - nur durch den Servicetechniker der Fa.
Siemens AG ausgeführt werden. Dies gilt
auch für das erstmalige Einschalten der Maschine mit dieser
Option !
Bevor Sie die Maschine einschalten: Entfernen Sie alle losen Teile und Werkzeuge aus der Maschine.
Die Überprüfung der Laserabschaltung darf nur
indirekt, also mit Hilfe des Prüfsteckers erfolgen.
Das Sensorkabel wird zur Überprüfung direkt an der Recheneinheit abgezogen und der Prüfstecker an der
Baugruppe aufgesteckt. Der Laser selbst (Koplanarität-Sensor) ist also dabei nicht in Betrieb!
Geprüft werden muß die Abschaltung des Lasers bei allen nachfolgend genannten Schutzunterbrechun-
gen, jeweils bei Schlüsselschalter verriegelt ("0") und bei Schlüsselschalter in Serviceposition ("I").
1.7.1 Zu prüfende Schutzunterbrechungen
Führen Sie folgende Überprüfungen durch, wie im Detail unter "Ablauf....." im Abschn. 1.7.2 beschrieben:
- Jeweiliges Öffnen und Schließen der 4 Schutzabdeckungen/-hauben:
Eingabe, Ausgabe, Schutzhauben (links und rechts).
- Jeweiliges Betätigen und Lösen der 3 NOT-AUS Tasten: Eingabe, Ausgabe und WPW.
- Elektrische Trennung und Anschluß der beiden Bauelementetische von/an der Maschine.
Reihenfolge beim Ziehen der Steckverbindungen -> siehe WARNUNG unten.
1.7.2 Ablauf der Überprüfung
Der folgende Ablauf ist bei V 403.04 und V404.01 identisch:
Die Maschine muß ausgeschaltet sein !
Stellen Sie sicher, daß der Schlüsselschalter verriegelt ("0") ist!
Ziehen Sie an der Baugruppe das Sensorkabel Koplanarität ab (siehe Abb. 1.5.6).
Stecken Sie am freigewordenen Stecker der Baugruppe den Prüfstecker Koplanarität auf (Steckerbele-
gung und LED-Zuordnung, siehe Abb. 1.5.4).
Schließen Sie alle Schutzvorrichtungen.
Schalten Sie die Maschine ein. Die Steuerung bleibt "AUS":
- Keine der 4 LEDs am angeschlossenen Prüfstecker darf leuchten.
SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option)
Ausgabe 0599 1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises
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HINWEIS
Die Aktivierung der LEDs an der Baugruppe Koplanarität (Steuereinschub) ist
nicht identisch ist mit der Akti-
vierung der LEDs am Prüfstecker. Die Aktivierung und Deaktiverung von LEDs
muß deshalb immer am
Prüfstecker kontrolliert werden!
Der Koplanarität-Sensor wir nach einer
Zeitspanne von 20 Min. ab letzter Aktivierung wieder abgeschaltet.
Führen Sie deshalb innerhalb dieser Zeitspanne die Überprüfungen durch.
VORSICHT O
Der nachfolgend mittels SITEST gestartete Kalibrierablauf wird hier
nur zum Einschalten des Sensors ver-
wendet, d. h., es darf nicht gespeichert werden!
Laden Sie das SITEST-Programm und wählen Sie:
"Kalibrieren" -> Menü "Koplanarität" -> Menü "Modul kalibrieren"
Schalten Sie die Steuerung EIN (Starttaste):
Der Referenzlauf der Maschine wird durchgeführt.
Alle 4 LEDs am Prüfstecker müssen leuchten !
Öffnen und schließen Sie nun nacheinander alle 4 Schutzabdeckungen und prüfen Sie dabei die Aktivie-
rung der LEDs am Prüfstecker:
Nach Öffnen einer Schutzabdeckung -> keine der 4 LEDs darf leuchten !
Nach Schließen der jeweiligen Schutzabdeckung bzw. aller Schutzabdeckungen und nach Betätigen
der EIN-Taste ->
alle 4 LEDs müssen leuchten !
Drücken und lösen Sie nacheinander alle 3 NOT-AUS-Tasten und prüfen Sie dabei die Aktivierung der
LEDs am Prüfstecker:
Nach Betätigen einer NOT-AUS-Taste -> keine der 4 LEDs darf leuchten !
Nach Lösen der NOT-AUS-Taste und Steuerung "EIN" -> alle 4 LEDs müssen leuchten !
WARNUNG O O
Ziehen Sie immer zuerst den runden Stecker (Stromversorgung) des BE-Wechseltisches bzw. des WPWs)
und
erst dann den eckigen Stecker (Schnittstellenstecker).
Bei Wiedermontage in umgekehrter Reihenfolge!
Bei
eingeschalteter Maschine - wie in diesem Fall - muß das Erlöschen der 30 V-Kontrollampe am BE-Tisch-
Anschlußfeld abgewartet werden, erst dann darf der Schnittstellenstecker gezogen werden !
Ziehen Sie den runden und danach den eckigen Stecker des BE-Tisches, rechte Seite:
Nach dem Ziehen des Schnittstellen-Stecker (eckig) -> keine der 4 LEDs darf leuchten.
Nach Anbringen der Steckverbindungen (in umgekehrter Reihenfolge) und Steuerung "EIN"
->
alle 4 LEDs müssen leuchten !
Gehen Sie in gleicher Weise für den BE-Tisch auf der linken Seite der Maschine vor.
Drehen Sie den Schlüsselschalter in die Serviceposition ("I") und wiederholen Sie den oben beschriebe-
nen Vorgang.
1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.8 Konfigurieren (am LR und SR) und Inbetriebnahme der Option Ausgabe 0599
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Verriegeln Sie abschließend den Schlüsselschalter.
Drücken Sie die NOT-AUS Taste und schalten Sie die Maschine aus.
Setzen Sie die Arbeit mit Abschn. 1.8 fort.
1.8 Konfigurieren (am LR und SR) und Inbetrieb-
nahme der Option
HINWEIS
Bei Nachrüstung an SIPLACE F4 mit SW V 402 muß die Version 403.0
4 (LR: 403.xx) eingespielt werden.
Verwenden Sie für Details die "Betriebsanleitung UNIX Linienrechner" der entsprechenden SW Version.
1.8.1 LR: Option Koplanarität konfigurieren
Öffnen Sie den Konfigurationseditor für SIPLACE 80 F4 bzw. F5.
Bei Erstinstallation: Stellen Sie die Option "Koplanarität".
Bei Erstinstallation oder Austausch der Option Koplanarität (alt gegen neu):
Wählen Sie den Sensortyp
:
- Bei V 403.xx: "COPL IC_COP_8" (8 = feste Vorgabe und entspricht dem alten Koplan-Modul)
- Bei V 404.xx : "COPL IC_COP_17_ILD" (= neuer Koplanarität-Sensor)
Speichern Sie die Konfigurationsdatei.
Wechseln Sie in den Datenmanager und übersetzen Sie die Konfigurationsdatei (Stationen/<Name>.st).
Überprüfen Sie die Fehlermeldedatei (.error).
1.8.2 LR: Konsistenzprüfung aller Rüstungen
Aktivieren Sie die "Konsistenzprüfung" für alle bereits vorhandenen Rüstungen:
- Bei V 403.xx: Konsistenzprüfung muß für jede vorhandene Rüstung manuell ausgelöst werden.
- Bei V 404.xx: Konsistenzprüfung erfolgt automatisch für alle vorhandenen Rüstungen.
Überprüfen Sie die Fehlerdateien der Konsistenzprüfung (MK_KE.error).
1.8.3 LR: Option Koplanarität für einzelne Bauelemente aktivieren
Öffnen Sie den BE-Editor für das gewünschte Bauelement und aktivieren Sie die Koplanaritäts-Messung.
1.8.4 LR: Koplanarität-Meßmöglichkeit für die Bauformen aktivieren
V 403.xx und V 404.xx:
Die Option Koplanarität ist für alle meßbaren Bauformen in der Siemens Standardbibliothek bereits aktiviert.
Öffnen Sie die GF-Datei der entsprechenden, kundenspezifischen Bauformen.