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1 Nachr ü stanleitung Koplanarit ä t (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1.8 Konfigurieren (am LR und SR) und Inbetriebnahme der Option Ausgabe 0599 1 - 21 ● V erri egeln Si e abschlie ß end den Schl ü sselsc hal ter . ● Dr…

SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option)
Ausgabe 0599 1.7 Überprüfung des Sicherheitskreises
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HINWEIS
Die Aktivierung der LEDs an der Baugruppe Koplanarität (Steuereinschub) ist
nicht identisch ist mit der Akti-
vierung der LEDs am Prüfstecker. Die Aktivierung und Deaktiverung von LEDs
muß deshalb immer am
Prüfstecker kontrolliert werden!
Der Koplanarität-Sensor wir nach einer
Zeitspanne von 20 Min. ab letzter Aktivierung wieder abgeschaltet.
Führen Sie deshalb innerhalb dieser Zeitspanne die Überprüfungen durch.
VORSICHT O
Der nachfolgend mittels SITEST gestartete Kalibrierablauf wird hier
nur zum Einschalten des Sensors ver-
wendet, d. h., es darf nicht gespeichert werden!
● Laden Sie das SITEST-Programm und wählen Sie:
"Kalibrieren" -> Menü "Koplanarität" -> Menü "Modul kalibrieren"
● Schalten Sie die Steuerung „EIN“ (Starttaste):
● Der Referenzlauf der Maschine wird durchgeführt.
● Alle 4 LEDs am Prüfstecker müssen leuchten !
● Öffnen und schließen Sie nun nacheinander alle 4 Schutzabdeckungen und prüfen Sie dabei die Aktivie-
rung der LEDs am Prüfstecker:
● Nach Öffnen einer Schutzabdeckung -> keine der 4 LEDs darf leuchten !
● Nach Schließen der jeweiligen Schutzabdeckung bzw. aller Schutzabdeckungen und nach Betätigen
der „EIN“-Taste ->
alle 4 LEDs müssen leuchten !
● Drücken und lösen Sie nacheinander alle 3 NOT-AUS-Tasten und prüfen Sie dabei die Aktivierung der
LEDs am Prüfstecker:
● Nach Betätigen einer NOT-AUS-Taste -> keine der 4 LEDs darf leuchten !
● Nach Lösen der NOT-AUS-Taste und Steuerung "EIN" -> alle 4 LEDs müssen leuchten !
WARNUNG O O
Ziehen Sie immer zuerst den runden Stecker (Stromversorgung) des BE-Wechseltisches bzw. des WPWs)
und
erst dann den eckigen Stecker (Schnittstellenstecker).
Bei Wiedermontage in umgekehrter Reihenfolge!
Bei
eingeschalteter Maschine - wie in diesem Fall - muß das Erlöschen der 30 V-Kontrollampe am BE-Tisch-
Anschlußfeld abgewartet werden, erst dann darf der Schnittstellenstecker gezogen werden !
● Ziehen Sie den runden und danach den eckigen Stecker des BE-Tisches, rechte Seite:
● Nach dem Ziehen des Schnittstellen-Stecker (eckig) -> keine der 4 LEDs darf leuchten.
● Nach Anbringen der Steckverbindungen (in umgekehrter Reihenfolge) und Steuerung "EIN"
->
alle 4 LEDs müssen leuchten !
● Gehen Sie in gleicher Weise für den BE-Tisch auf der linken Seite der Maschine vor.
● Drehen Sie den Schlüsselschalter in die Serviceposition ("I") und wiederholen Sie den oben beschriebe-
nen Vorgang.

1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.8 Konfigurieren (am LR und SR) und Inbetriebnahme der Option Ausgabe 0599
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● Verriegeln Sie abschließend den Schlüsselschalter.
● Drücken Sie die NOT-AUS Taste und schalten Sie die Maschine aus.
Setzen Sie die Arbeit mit Abschn. 1.8 fort.
1.8 Konfigurieren (am LR und SR) und Inbetrieb-
nahme der Option
HINWEIS
Bei Nachrüstung an SIPLACE F4 mit SW V 402 muß die Version 403.0
4 (LR: 403.xx) eingespielt werden.
Verwenden Sie für Details die "Betriebsanleitung UNIX Linienrechner" der entsprechenden SW Version.
1.8.1 LR: Option Koplanarität konfigurieren
● Öffnen Sie den Konfigurationseditor für SIPLACE 80 F4 bzw. F5.
● Bei Erstinstallation: Stellen Sie die Option "Koplanarität".
● Bei Erstinstallation oder Austausch der Option Koplanarität (alt gegen neu):
Wählen Sie den Sensortyp
:
- Bei V 403.xx: "COPL IC_COP_8" (8 = feste Vorgabe und entspricht dem alten Koplan-Modul)
- Bei V 404.xx : "COPL IC_COP_17_ILD" (= neuer Koplanarität-Sensor)
● Speichern Sie die Konfigurationsdatei.
● Wechseln Sie in den Datenmanager und übersetzen Sie die Konfigurationsdatei (Stationen/<Name>.st).
● Überprüfen Sie die Fehlermeldedatei (.error).
1.8.2 LR: Konsistenzprüfung aller Rüstungen
● Aktivieren Sie die "Konsistenzprüfung" für alle bereits vorhandenen Rüstungen:
- Bei V 403.xx: Konsistenzprüfung muß für jede vorhandene Rüstung manuell ausgelöst werden.
- Bei V 404.xx: Konsistenzprüfung erfolgt automatisch für alle vorhandenen Rüstungen.
● Überprüfen Sie die Fehlerdateien der Konsistenzprüfung (MK_KE.error).
1.8.3 LR: Option Koplanarität für einzelne Bauelemente aktivieren
● Öffnen Sie den BE-Editor für das gewünschte Bauelement und aktivieren Sie die Koplanaritäts-Messung.
1.8.4 LR: Koplanarität-Meßmöglichkeit für die Bauformen aktivieren
V 403.xx und V 404.xx:
Die Option Koplanarität ist für alle meßbaren Bauformen in der Siemens Standardbibliothek bereits aktiviert.
● Öffnen Sie die GF-Datei der entsprechenden, kundenspezifischen Bauformen.

SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option)
Ausgabe 0599 1.8 Konfigurieren (am LR und SR) und Inbetriebnahme der Option
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● Tragen Sie den Sensortyp ein:
- Bei V 403.xx -> Typ 8 (wie bisher für das alte Modul)
- Bei V 404.xx -> Typ 17
● Aktivieren Sie das Optionsfeld "KOPLANARITÄT".
● Speichern Sie die GF-Datei.
1.8.5 Machbarkeitstest
V 403.xx und V 404.xx:
Der Machbarkeitstest wird bei Vorgabe eines neuen Bestückprogrammes automatisch durchgeführt.
1.8.6 SR: Option Koplanarität konfigurieren
1.8.6.1 Vorgehensweise bei V 403.04
GEFAHR O O O
Die Maschine darf im Zusammenhang mit der Nachrüstung
nur durch den Servicetechniker der Fa. Siemens
AG eingeschaltet werden !
● Schalten Sie den Video-Multiplexer auf MC.
● Stecken Sie die Tastatur entsprechend an.
● Öffnen Sie mit "SC" die Datei real.ma und SST.ma im Verzeichnis D:
\Dat
\
● Editieren Sie in der Datei real.ma die Positionen des Koplanarität-Sensors:
Koplanarität_2_x 444000
Koplanarität_2_y 595000
Koplanarität_2_z 17000
● Editieren Sie in der Datei sst.ma in der letzten Zeile:
Geschwindigkeitsfaktor: 200
● Speichern Sie die Daten ab.
● Schalten Sie die Maschine aus und wieder ein.
● Die Daten für Koplanarität werden an der Station geladen.