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1 Nachr ü stanleitung Koplanarit ä t (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1.2 Sicherheitshinweise Ausgabe 0599 1 - 3 Fortset zung: GEF AHR O O O Jegliche Ä nderung oder Manipulation an den Sicherheits einrichtungen oder am K…

SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5 1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option)
Ausgabe 0599 1.2 Sicherheitshinweise
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1.2 Sicherheitshinweise
GEFAHR O O O
Die Automaten der SIPLACE Familie werden mit
3 x 400 V +/- 10 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen, im Maschinenständer-Innenraum an bestimmten
Baugruppen
auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter !
Unsachgemäßer Umgang mit dem Automaten oder die Berührung spannungsführender Teile des Automaten
kann zu
Tod oder schwerer Körperverletzung sowie zu erheblichem Sachschaden führen.
Bei allen Arbeiten im Maschinenständer-Innenraum sind die
erhöhten Sicherheitsvorschriften DIN EN
60204 zu beachten. Siehe auch Kap. 1 der Serviceanleitung SIPLACE (ab 06/98).
Ausschließlich Servicetechniker der Fa. Siemens AG dürfen diese Nachrüstarbeiten durchführen.
Schalten Sie vor Beginn der Nachrüstarbeiten den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Netzstecker!
Zusätzlich muß zum Aus- und Einbau des Schneidgerätes ("alt" oder "- pneumatisch") die
Druckluftzufüh-
rung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer abgeschaltet sein und die Druckluftleitungen
durch Betätigen der Ablaßschraube
entlüftet sein.
Sichern die Maschine gegen unbefugtes Wiedereinschalten.
Im Zusammenhang mit der Nachrüstung muß der rechte BE-Tisch und das Schneidgerät ausgebaut werden.
Stellen Sie deshalb kundenseitig sicher, daß für die Dauer der Nachrüstung, zum
Aus- und Einbau des BE-
Tisches und des Schneidgerätes,
eine 2. kräftige Person zur Verfügung steht !
Je nach Stand der nachzurüstenden SIPLACE 80 F4 ist das "alte" Schneidgerät (mit rotierender Messer-
scheibe) oder das "Schneidgerät pneumatisch" (mit feststehender und beweglicher Messerleiste) eingebaut.
An den
Messern der Schneidgeräte besteht grundsätzlich erhöhte Verletzungsgefahr !
Befolgen Sie deshalb beim Aus-/Einbau des Schneidgerätes alle
SICHERHEITS-Instruktionen im GEFAHR-
Text der
entsprechenden Serviceanleitung SIPLACE, Abschnitt "Schneidgerät .......".
Führen Sie den Aus-/Einbau
exakt nach den Angaben im o. g. Kapitel durch.
Beachten Sie insbesondere beim "Schneidgerät pneumatisch":
Fassen Sie niemals von unten in das Schneidgerät oder von oben in den Leergurtleitkanal.
Fassen Sie beim Aus- und Einbau dieses Schneidgerät
nur von oben und zwar links und rechts außen, da im
Ausbauzustand auf der Unterseite das
Messer freiliegend (ungeschützt) ist.
Setzen Sie das ausgebaute Schneidgerät pneumatisch
niemals z. B. auf Ihrem Körper (z. B. auf Knien,
Oberschenkeln) ab. Stellen Sie auch
niemals Ihre Füße unter das Schneidgerät !
Sie würden sich stark verletzten oder zumindest Ihre Kleidung beschädigen !
Stellen Sie sicher, daß sich auch am
ausgebauten, neben der Maschine abgelegten, Schneidgerät niemand
verletzen kann. Am besten, Sie legen das Gerät gleich in einer entsprechenden Verpackung (Container) ab.
An SIPLACE 80 F4 mit Schutztüren an der BE-Bereitstellung in Form von
Steckschwertern:
Wenn ein Steckschwert entfernt ist, hat dies dieselbe Auswirkung wie eine geöffnete Schiebe-Schutzhaube.
Die Schutzfunktion ist also gegeben.
An SIPLACE 80 F4 / (F4-6) / F5 mit
Schwingtüren an der BE-Bereitstellung:
Wenn eine Schwingtüre nicht geschlossen ist, kann man - mechanisch bedingt - auch die Hauben nicht
schließen. Die Schutzfunktion ist also gegeben.

1 Nachrüstanleitung Koplanarität (Option) SIPLACE 80 F4/(F4-6)/F5
1.2 Sicherheitshinweise Ausgabe 0599
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Fortsetzung:
GEFAHR
O O O
Jegliche Änderung oder Manipulation an den Sicherheitseinrichtungen oder am Koplanarität-Sensor
(Laser) muß unterbleiben !
Der Laser im Koplanarität-Sensor entspricht ohne Schutzmaßnahmen der Laserklasse 2.
Das Schild zur Kennzeichnung der Laserklasse 2 sowie das Laser-Warndreieck und der Aufkleber mit den
Technischen Daten müssen
auf dem Koplanarität-Sensor vorhanden sein, wie nachfolgend dargestellt
Abb. 1.2.1 Laser-Warnschilder am Koplanarität-Sensor
Die Einstufung des Koplanartität-Sensors in die Laserklasse "2" ist jedoch nur dann zutreffend, wenn am
Sensor
nicht manipuliert wurde und die Versiegelung der Schrauben am Gehäuse des Koplanarität-Sensors
unversehrt ist !
Anderenfalls besteht erhöhte Unfallgefahr durch Laserstrahlung und der Laser darf in der bestehenden
Form
nicht weiter betrieben werden.
In diesem Fall ist sofort der Siemens SMD-Service zu benachrichtigen.
Der Laser (Sensor) darf nur in
ordnungsgemäß eingebautem Zustand in der geschlossenen Maschine
betrieben werden. In
diesem Zustand entspricht die Maschine der Laserklasse 1.
Bei Unterbrechung des Sicherheitskreises (durch Öffnen einer Schutzabdeckung, Auslösen von NOT-
AUS oder Ausbau eines BE-Tisches (Ziehen der Stromversorgung und des Schnittstellsteckers BE-Tisch)
wird der Laser automatisch abgeschaltet.
Bei Drehen des Schlüsselschalters in die
Serviceposition bleibt die Schutzfunktion (= Abschaltung des
Lasers)
erhalten.
-> Zusätzliche Warnschilder auf der Maschine (auf den Schutzhauben) sind nicht erforderlich!
Für Deutschland gilt:
Halten Sie die Richtlinien des Hauptverbandes der Berufsgenossenschaften -
VBG 93 - ein !
In allen
anderen Ländern sind die entsprechenden länderspezifischen Richtlinien und Normen einzuhalten.
Einzuhaltende Normen:
IEC 60825-1, EN 60825-1, ANSI Z136.1, CFR1040, ......

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Ausgabe 0599 1.2 Sicherheitshinweise
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1.2.1 Definitionen
GEFAHR O O O
im Sinne dieser Anleitung bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden
eintreten werden, wenn die Gefahrenhinweise nicht beachtet werden.
WARNUNG O O
im Sinne dieser Anleitung bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden
eintreten können, wenn die Warnhinweise nicht beachtet werden.
VORSICHT O
im Sinne dieser Anleitung bedeutet, daß eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden eintreten kann,
wenn die Vorsichtshinweise nicht beachtet werden.
HINWEIS
im Sinne dieser Anleitung ist eine wichtige Information über das Produkt oder den jeweiligen Teil der Anlei-
tung, auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll.