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Software Versionsbeschreibung Programmiersystem SIPLACE Pro 9.3
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5.3 Weitere Leistungsmerkmale
5.3.1 Stationssoftware 705
SIPLACE Pro 9.2 unterstützt die Version 705 für die:
DX-Serie: DX1, DX2 und DX4
SX-Serie: SX1, SX2 und SX4
X-Serie: X2, X3, X4, X4I, X4T und X4IT
5.3.2 Automatische Breitenverstellung
SIPLACE Pro unterstützt bei Stationen ab Stationssoftware 704 die automatische Breitenverstellung.
Die Stationssoftware ermöglicht eine manuelle Breitenverstellung über ihre Bedienoberfläche.
5.3.3 Verfeinertes Zeitmodell für SOKO-Pipetten
Je nach Stations-SW-Version 703, 704 bzw. 705 wird ein verfeinertes Optimierungs-Zeitmodell
eingesetzt, um überlappende Achsverfahrkurven exakt nachbilden zu können.
5.3.4 Option lange Leiterplatte für DX4 und SX4
Ab Stationssoftware 705 können lange Leiterplatten mit Hilfe des Leistungsmerkmals Rückwärtstakten
optimiert und produziert werden.
5.3.5 01005 Unterstützung bei 2x8mmX
Ab Stationssoftware 605 und 705 wird der Bestückprozess 01005 ohne Einschränkungen unterstützt.
5.3.6 Leiterplatten-Barcode-Erkennung mit Hilfe der Leiterplattenkamera
Ab Stationssoftware 705 können Leiterplatten- und Einzelschaltungs-Barcodes mit Hilfe der
Leiterplattenkamera gelesen werden (Traceability-Daten).
Der an der ersten Station der Linie gelesene Barcode kann an die nachfolgende Bestückmaschine
weitergeleitet werden. Das Weiterleiten gelesener Barcodedaten wird nur dann unterstützt, wenn die
Bestückmaschinen direkt hintereinander stehen, also durch kein z.B. Inspektionstransportband
voneinander getrennt sind.
Die Barcodedaten können als eine Barcode-Marke beschrieben und im Leiterplatten-Editor
zugeordnet werden. Barcode-Marken können auf der Bestückmaschine gelesen und als Barcode-
Marke in SIPLACE Pro abgespeichert werden.
Hinweis
Das Leistungsmerkmal wird mit der Lizenz „Reading Barcode with PCB Camera“
freigeschaltet.
5.3.7 Alternative Bauelemente
Ab Stationssoftware 705: Im Leiterplatten-Editor können zu jeder Bestückposition, neben dem
Standardbauelement, ein oder mehrere Alternativbauelement(e) definiert werden. Damit können
Bauelemente
unterschiedlicher Hersteller oder / und
mit voneinander abweichender Gehäuseform oder / und

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mit anderen Verpackungsformen und Förderern in einer Leiterplatte beschrieben werden.
Die Optimierung überprüft die notwendigen technischen Randbedingungen wie z.B. gemeinsame
Pipette, gemeinsame Kamera, gleiche Fördererklasse und berechnet die Menge der machbaren
Alternativen.
In der SIPLACE Pro Rüstung wird das Standardbauelement durch die Optimierung gerüstet. Mit Hilfe
der Losanalyse und des Rüstungs-Reports können die machbaren Alternativen angezeigt werden.
Mit dem Los-Download werden Lose mit alternativen Bauelementdaten dann versendet, wenn bei
allen Stationen der Linie das Leistungsmerkmal eingeschaltet ist und jeweils eine Lizenz dafür
vorhanden ist.
Sofern das Leistungsmerkmal nicht bei allen Stationen der Linie eingeschaltet ist, oder aber nicht von
allen auf der Linie vorhandenen Softwareversionen unterstützt wird, wird das Los ohne alternative
Bauelementdaten versendet, d.h. ein Mischbetrieb innerhalb einer Linie ist nicht möglich.
Hinweise
1. Das Leistungsmerkmal benötigt die Betriebsart „Erzwungene Rüstkontrolle“.
Der Einsatz von Splice-Sensoren wird hierbei empfohlen, wenn alternative
Bauelemente direkt hintereinander angespleißt werden sollen.
2. Das Leistungsmerkmal wird mit der Lizenz „Alternative Components“
freigeschaltet.
3. Weitere Informationen zur diesem Leistungsmerkmal und seinen
Einschränkungen sind in der Bedienungsanleitung „Alternative Components“
beschrieben. Das Dokument befindet sich auf der Produkt-CD im Ordner
„.\Documentation“.
4. Die Option SiCluster Professional unterstützt alternative Bauelemente.
5.3.8 SIPLACE Random Setup
Bislang müssen Förderer und Bauelemente exakt auf die Spuren gerüstet werden, wie sie von der
Optimierung berechnet und vom Download vorgegeben wurden.
Das Leistungsmerkmal „Random Setup“ bietet die Möglichkeit, Bauelemente auf eine andere Spur
desselben Tischs oder auch einen anderen Tisch der Linie zu rüsten. Dies wird nur für X-Förderer
unterstützt, andere Förderertypen müssen, wie in der Rüstung beschrieben, spurtreu gerüstet werden.
Eine Rüstung kann bei laufender Produktion nicht dynamisch umgerüstet werden.
Die Vorgehensweise:
1. Erstellen einer optimierten Zielrüstung mit Hilfe der Optimierung.
2. In der LineControl GUI wird im Produktionsplan die Funktion „Random Setup“ eingeschaltet.
3. Ein Los bzw. Auftrag mit einer optimierten Rüstung wird dem Produktionsplan hinzugefügt.
4. Typischerweise sind die benötigten Bauelemente im Vorrüstbereich bereits auf X-Förderern
aufgerüstet.
5. Die vorgerüsteten X-Förderer werden auf die Tische der Linie aufgestellt. Es wird empfohlen,
die Förderer möglichst spurtreu zum Optimierungsergebnis aufzustellen.

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Hinweis
Eine Abweichung der realen Rüstung von der optimierten Zielrüstung kann zu
Abweichungen von realer zu simulierter Produktionszeit und damit zu
Schieflasten in der Linie führen.
6. Beim Download des Loses an die Linie erstellt LineControl eine Arbeitskopie der optimierten
Zielrüstung. Die tatsächlich auf der Station aufgerüsteten Förderer werden mit Hilfe von Setup
Center ermittelt und in die Arbeitskopie eingetragen.
Hinweis
Der Rechner, auf dem die Setup Center Applikation installiert ist, kann in der
Konfiguration der Line Control GUI ausgewählt werden.
7. LineControl prüft, ob alle Bauelemente der Leiterplatte(n) des Loses auch in der Arbeitskopie
der Rüstung einstellungsgemäß eingetragen sind. Sofern Bauelemente fehlen, können diese
nach Rückfrage auf ihrem Standard-X-Förderer aus der optimierten Rüstung übernommen
werden.
8. Nach erfolgreicher Machbarkeit und Lizenzüberprüfung wird der Auftrag an die Station
versendet.
Hinweise
Das Leistungsmerkmal „SIPLACE Random Setup“ setzt Stationssoftware 705 voraus.
Es wurden keine Tests mit früheren Stationssoftware-Versionen (605 oder 703)
durchgeführt.
Das Leistungsmerkmal „SIPLACE Random Setup“ kann nicht an ein- und derselben
Linie zusammen mit dem Leistungsmerkmal „Alternative Bauelemente“ genutzt werden.
Weitere Informationen zur diesem Leistungsmerkmal und seinen Einschränkungen sind
in der Bedienungsanleitung „SIPLACE Random Setup“ beschrieben. Das Dokument
befindet sich auf der Produkt-CD im Ordner „.\Documentation“.
5.3.9 Teachen von Bestückpositionen
Ab Stationssoftware 705 können Bestückpositions-Offsets (X, Y und Winkel) an der Station erlernt und
an SIPLACE Pro hochgeladen werden.
Im Leiterplatten-Editor müssen die zu lernenden Bestückpositionen gekennzeichnet werden. Die
erlernten Bestückpositions-Offsets werden bei der Datenversorgung an Stationen mit früheren
Softwareversionen (z.B. Stationssoftware-Version 40x und 50x) eingerechnet. Ein Ändern der
Bestückpositions-Offsets wird an weitere Stationen der Linie verteilt, die die Bestückposition gleichen
Namens bestücken.