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Software Versionsbeschreibung Programmiersystem SIPLACE Pro 9.3
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Hinweis
Eine Abweichung der realen Rüstung von der optimierten Zielrüstung kann zu
Abweichungen von realer zu simulierter Produktionszeit und damit zu
Schieflasten in der Linie führen.
6. Beim Download des Loses an die Linie erstellt LineControl eine Arbeitskopie der optimierten
Zielrüstung. Die tatsächlich auf der Station aufgerüsteten Förderer werden mit Hilfe von Setup
Center ermittelt und in die Arbeitskopie eingetragen.
Hinweis
Der Rechner, auf dem die Setup Center Applikation installiert ist, kann in der
Konfiguration der Line Control GUI ausgewählt werden.
7. LineControl prüft, ob alle Bauelemente der Leiterplatte(n) des Loses auch in der Arbeitskopie
der Rüstung einstellungsgemäß eingetragen sind. Sofern Bauelemente fehlen, können diese
nach Rückfrage auf ihrem Standard-X-Förderer aus der optimierten Rüstung übernommen
werden.
8. Nach erfolgreicher Machbarkeit und Lizenzüberprüfung wird der Auftrag an die Station
versendet.
Hinweise
Das Leistungsmerkmal „SIPLACE Random Setup“ setzt Stationssoftware 705 voraus.
Es wurden keine Tests mit früheren Stationssoftware-Versionen (605 oder 703)
durchgeführt.
Das Leistungsmerkmal „SIPLACE Random Setup“ kann nicht an ein- und derselben
Linie zusammen mit dem Leistungsmerkmal „Alternative Bauelemente“ genutzt werden.
Weitere Informationen zur diesem Leistungsmerkmal und seinen Einschränkungen sind
in der Bedienungsanleitung „SIPLACE Random Setup“ beschrieben. Das Dokument
befindet sich auf der Produkt-CD im Ordner „.\Documentation“.
5.3.9 Teachen von Bestückpositionen
Ab Stationssoftware 705 können Bestückpositions-Offsets (X, Y und Winkel) an der Station erlernt und
an SIPLACE Pro hochgeladen werden.
Im Leiterplatten-Editor müssen die zu lernenden Bestückpositionen gekennzeichnet werden. Die
erlernten Bestückpositions-Offsets werden bei der Datenversorgung an Stationen mit früheren
Softwareversionen (z.B. Stationssoftware-Version 40x und 50x) eingerechnet. Ein Ändern der
Bestückpositions-Offsets wird an weitere Stationen der Linie verteilt, die die Bestückposition gleichen
Namens bestücken.

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Hinweise
Der SIPLACE Pro Benutzer „Service“ muss über Schreibrechte auf Bestücklisten
verfügen.
Außerdem muss auch der an der Station angemeldete Benutzer Schreibrechte auf die
Bestückliste haben, in der die hochgeladene Bestückposition enthalten ist.
5.3.10 Split Table Modus und SiCluster Professional
SiCluster Professional unterstützt nicht nur das Optimieren von geteilten Tischen; man kann diese
Option auch für die Cluster-Aufträge und dessen Ergebnisaufträge schalten.
5.3.11 Whispering von Barcode Informationen
Hinweis
Das Leistungsmerkmal wird durch die Lizenz „Whispering of Barcodes“ freigeschaltet.
5.3.12 Long Board Option
Hinweis:
Das Leistungsmerkmal wird durch die Lizenz „Long Board Option“ freigeschaltet.
5.3.13 Überprüfen der Machbarkeit für mehrere Aufträge
Ähnlich zur Multi-Auftragsoptimierung und Multi-Cluster-Auftragsoptimierung gibt es den Multi-
Machbarkeitstest im Optimierer-Toolkit. Die zu überprüfenden Lose werden aus dem Strukturbaum
der Lose in eine Losliste eingefügt und werden in der gewünschten Reihenfolge optimiert.
Die Optimierung startet hierzu parallel eine einstellbare Anzahl von Prozessen und nutzt so die
vorhandenen Multi-Core Prozessoren aus.
5.3.14 Query Tool
Die unterstrichen gezeigten Ergebnisse von Abfragen können angeklickt werden, das entsprechende
Objekt wird im SIPLACE Pro Desk geöffnet.
5.3.15 Pipetten-Report
Mit Hilfe des Pipetten-Reports kann eine Dokumentation einer einzelnen Pipette als auch eine Liste
von Pipetten erzeugt werden.
In der Liste mehrerer Pipetten sind bis zu zehn Attribute auswählbar, die anzuzeigenden Pipetten-
attribute lassen sich in den Reportdetails ändern.
Der Report kann über das Kontextmenü der Strukturansicht gestartet werden.
5.3.16 Warnungen als Fehler
Alle Warnmeldungen des Optimierers können zu einem Fehler hoch- als auch wieder zu einer
Warnung herabgestuft werden.

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6 Restriktionen
6.1 Einschränkungen
Ein vollständiger Importvorgang von großen Linienrechner-Kundendaten kann abhängig von der
Datenmenge und des eingesetzten Rechnersystems sehr lange dauern (bis zu einigen Stunden).
10er- und 15er Stangenmagazine können nicht auf dem gleichen Linearförderer kombiniert
werden.
Beim Importieren von Linienrechner Rüsttransformations-Dateien (RT Dateien) kann nicht mehr als
ein Flächenmagazin pro Ebene importiert werden. Bei mehr als einem Flächenmagazin pro Ebene
muss der Anwender diese manuell in SIPLACE Pro erzeugen.
Hinweis:
Objektnamen in SIPLACE Pro (z.B. Losname) dürfen nicht länger als 125 ASCII-
Zeichen sein (einschließlich Ordnernamen). Läuft die Station mit einer Stationssoftware
kleiner als 504, so werden Namen auf 20 ASCII-Zeichen gekürzt.
Wenn verschiedene Anwender denselben Auftrag zur selben Zeit optimieren, dann überschreibt
der als letztes erfolgreich abgeschlossene Auftrag alle dazu gehörigen Lose.
Manuelle Tray Carrier (Carrier 30, Carrier 51, Carrier X, Carrier SX) müssen manuell vom Bediener
in der Startrüstung gesetzt werden.
Gibt es für einen GF-Typ eine reduzierte Beschleunigung, so handelt es sich dabei um einen
„Sonderablauf“ und daher wird die Genauigkeit von 5% der vom Optimierer simulierten
Produktionszeiten nicht eingehalten.
Der Optimierer überprüft nicht, ob die Flächenmagazingröße die Trägergröße überschreitet.
Es können im WPW maximal zehn unterschiedliche Bauelementtypen pro Ebene gerüstet werden.
Dies gilt nicht für Maschinen ab Stations-SW-Version 70x.
6.2 Bekannte Sachverhalte / Probleme (Allgemein)
Stationsweiser Download
Der stationsweise Download wird beim erneuten Booten des Line Control Servers abgebrochen.
Nach dem erneuten Hochfahren kann die Produktion nur mit einem linienweiten Download
gestartet werden.
Der stationsweise Download unterstützt den Rüstwechsel im asynchronen Doppeltransport nur bei
gleichzeitiger Vorgabe auf beide Spuren.
Der stationsweise Download unterstützt den synchronen Doppeltransport erst ab Stations-SW-
Version 704.