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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Technische Daten des Automaten Ab Softwareversion SR.70x.xx A usgabe 01/2011 LP-Transportsystem 149 3.7.1.2 Aufbau des flexiblen LP-Doppeltransport s Der flexible Doppe ltransport be sit…

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Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
LP-Transportsystem Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011
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3.7 LP-Transportsystem
Standardmäßig ist der Automat mit dem LP-Einfachtransport ausgestattet. Diese Transportvari-
ante eignet sich insbesondere für sehr breite Leiterplatten. Der flexible LP-Doppeltransport (siehe
Abschnitt 3.7.2
, Seite 150) und der SIPLACE Quad Lane Transport (siehe Abschnitt 3.7.6, Seite
157
) sind als Option ab Werk lieferbar.
3.7.1 LP-Einfachtransport und flexibler LP-Doppeltransport
3.7.1.1 Aufbau des LP-Einfachtransports
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Abb. 3.7 - 1 Aufbau des LP-Einfachtransports
(1) Eingabetransport
(2) Bearbeitungstransport 1
(3) Zwischentransport
(4) Bearbeitungstransport 2
(5) Ausgabetransport
(6) Hubtisch 1
(7) Hubtisch 2
(8) Montagewanne
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3.7.1.2 Aufbau des flexiblen LP-Doppeltransports
Der flexible Doppeltransport besitzt zwei elektrisch und mechanisch voneinander unabhängige
Transportspuren.
3
Abb. 3.7 - 2 Aufbau des LP-Doppeltransports
(1) Eingabetransport
(2) Bearbeitungstransport 1
(3) Hubtisch 1
(4) Zwischentransport
(5) Bearbeitungstransport 2
(6) Hubtisch 2
(7) Montagewanne
(8) Ausgabetransport
T1 Transportspur 1
T2 Transportspur 2
3.7.1.3 Beschreibung
Die LP-Transporte sind als fünfgliedrige Transporte aufgebaut mit Einfachtransport, Bearbei-
tungstransport 1, Zwischentransport, Bearbeitungstransport 2 und Ausgabetransport. Die drei Be-
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reiche Eingabetransport, Zwischentransport und Ausgabetransport dienen als Pufferzonen für die
Leiterplatten, falls kleinere Wartezeiten auftreten sollten.
Die Transportbänder werden von Gleichstrommotoren angetrieben. Optische Sensoren überwa-
chen und steuern den Transport der Leiterplatten. Hat die Leiterplatte den Bestückbereich erreicht
und die Lichtschranke passiert, wird sie abgebremst. Eine Laserlichtschranke erfasst die Position
der Leiterplatte. Sobald die Leiterplatte ihre Sollposition erreicht hat, wird das Transportband ge-
stoppt und die Leiterplatte von der Unterseite her geklemmt.
Der Abstand zwischen Leiterplattenoberseite und Bestückkopf bleibt daher bei jeder Leiterplatte
unverändert und hängt nicht von der Dicke der Leiterplatte ab. Dementsprechend ist auch die Be-
stückrate nicht von der LP-Dicke abhängig. Darüber hinaus lässt sich die LP-Markenzentrierung
optimieren. Durch den gleichbleibenden Abstand zwischen LP-Oberfläche und LP-Kamera ist der
Fokus der LP-Kamera immer gleich scharf auf die LP-Oberfläche eingestellt. Die LP-Markenkon-
turen werden optimal auf dem CCD-Chip der LP-Kamera abgebildet.
Die Breite des Leiterplatten-Transports wird elektronisch von einem integrierten Regelkreis einge-
stellt und überwacht. Sie lässt sich per Programmaufruf wählen. Dazu aktiviert die Regelelektronik
die Schrittmotoren so lange, bis die gewünschte Breite erreicht ist. Die Breitenverstellung ist also
unabhängig von anderen Maschinenkomponenten.
Die Transporthöhe lässt sich am Automaten so wählen, dass diese in Linien mit 830, 900, 930
oder 950 mm Transporthöhe integriert werden können. Die Standardhöhe beträgt 930 mm.
Die Kommunikation zwischen den LP-Transporten der einzelnen Automaten erfolgt über die
SMEMA-Schnittstelle oder die optionale Siemens-Schnittstelle.
Für den Doppeltransport und auch für den Einfachtransport kann die feste Transportseite rechts
oder links gewählt werden. Eine Umrüstung der festen Transportseite von rechts auf links oder
umgekehrt ist bei diesem Transport leicht per Stationssoftware möglich.
3.7.2 Flexibler LP-Doppeltransport - Transportspuren und Transportarten
Die rechte Transportspur (in Transportrichtung gesehen) wird als "Transport 1" bezeichnet, die
linke Transportspur als "Transport 2" (siehe Abb. 3.7 - 4
, Seite 152).
3.7.2.1 LP-Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
Der Doppeltransport kann online zu einem Einfachtransport konfiguriert werden. Dazu wird eine
Transportspur vollständig zusammenfahren und deaktiviert (siehe Abb. 3.7 - 3
). Dies ergibt eine
Transportspurbreite von maximal 450 mm.