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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Betriebssicherheit Ab Softwareversion SR.70x.xx Aus gabe 01/2011 Sicherheitseinrichtungen 79 2.6.3 Lage von Schützsicherheit skombination und Servicesteckdose 2 Abb. 2.6 - 6 Lage von Sch…

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Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011
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Bauelementezähler (Pos. 4 in Abb. 2.6 - 3, Seite 74) 2
Hier können Sie die Zahl der bestückten Bauelemente ablesen.
NOT-HALT-Taster mit zwangsläufiger Verrastung (Pos. 5 in Abb. 2.6 - 3, Seite 74 und Pos. 1
in Abb. 2.6 - 4
, Seite 75) 2
Der NOT-HALT-Taster ist ein Taster mit rotem Knopf, der nach der Betätigung in dieser Position
eingerastet bleibt. Bei Betätigung des NOT-HALT-Tasters öffnet der Schaltkontakt des NOT-
HALT-Kreises - die Schützsicherheitskombination (SSK K6) löst aus. Die Zwischenkreisspannung
(250 V-) für die Portalachsen und die Zwischenkreisspannung (145 V-) für die Sternachsen wer-
den abgeschaltet. Die Servoverstärker der DP- bzw. Z-Achsen werden weiterhin mit 40 V- ver-
sorgt. Der Meldekontakt des NOT-HALT-Tasters öffnet und am Bildschirm wird die Meldung
"NOT-HALT betätigt" ausgegeben. Folgende Baugruppen werden deaktiviert:
LP-Transport
LP-Klemmung
Breitenverstellung
LP-Stopper
Leergurtschneideinrichtung.
HINWEIS
Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Maschine wieder funktionsfähig ist,
fortgesetzt oder abgebrochen werden. 2
Taster zum An- und Abdocken des BE-Wagens 2
An der Ein- und Ausgabeseite des Automaten befinden sich jeweils zwei Taster zum An- und Ab-
docken der BE-Wagen.
Taster (Pos. 6 in Abb. 2.6 - 4, Seite 75) zum An- und Abdocken des BE-Wagens an Stellplatz 1
Taster (Pos. 8 in Abb. 2.6 - 3
, Seite 74) zum An- und Abdocken des BE-Wagens an Stellplatz 2
Taster (Pos. 9 in Abb. 2.6 - 3
, Seite 74) zum An- und Abdocken des BE-Wagens an Stellplatz 3
Taster (Pos. 7 in Abb. 2.6 - 4
, Seite 75) zum An- und Abdocken des BE-Wagens an Stellplatz 4
Die BE-Wagen lassen sich nur bei geschlossenen Schutzhauben andocken.
Schutzhaubenschalter 1, 2, 3 und 4 (Pos. 1, 2, 3 und 4 in Abb. 2.6 - 5, Seite 76) und
Schutzschalter für die Abdeckklappen an Ein- und Ausgabeseite des LP-Transports (Pos. 5
und 6 in Abb. 2.6 - 5
, Seite 76) 2
Diese Schalter überprüfen, ob die Schutzhauben und Abdeckklappen geschlossen sind. Sind sie
geschlossen, sind der NOT-HALT-Kontakt und der Meldekontakt geschlossen. Beim Öffnen einer
der Hauben oder Abdeckklappen werden der NOT-HALT-Kontakt und der Meldekontakt geöffnet.
Einzelne Komponenten werden deaktiviert bzw. bleiben aktiviert (siehe Abb. 2.6 - 8
, Seite 83).
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2.6.3 Lage von Schützsicherheitskombination und Servicesteckdose
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Abb. 2.6 - 6 Lage von Schützsicherheitskombination und Servicesteckdose
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(1) Schützsicherheitskombination
(2) Servicesteckdose
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Schützsicherheitskombination 3TK2806 (Pos. 1 in Abb. 2.6 - 6, Seite 79) 2
Die Schützsicherheitskombination ist im Stromversorgungseinschub untergebracht. Sie wird zur
Überwachung der NOT-HALT-Schaltungen und Schutzeinrichtungen verwendet.
Drei Bedingungen müssen für die Aktivierung der Schützsicherheitskombination erfüllt sein:
Das Signal "Softwarefreigabe" muss erfolgt sein.
Die NOT-HALT-Schleife muss geschlossen sein.
Die Starttaste muss betätigt worden sein.
An der Frontseite der Schützsicherheitskombination befinden sich drei grüne LED für die
Betriebsanzeige (siehe Abb. 2.6 - 7
, Seite 81):
Die LED "Netz" zeigt an, dass Spannung anliegt.
Die LED "Kanal 1" und "Kanal 2" leuchten, wenn der Starttaster betätigt wurde, die NOT-
HALT-Schleife geschlossen ist und der Meldekreis keinen Fehlerstatus signalisiert.
Servicesteckdose (Pos. 2 in Abb. 2.6 - 6, Seite 79) 2
Die Servicesteckdose ist im Stromversorgungseinschub untergebracht und durch die Abdeckung
gesichert. Sie kann nur genutzt werden, wenn der Automat eine 5-Leiterverbindung (L1, L2, L3,
N und PE) zum Versorgungsnetz hat. Bei einem 4-Leiteranschluss - beispielsweise ohne N - ist
die Steckdose nicht nutzbar.
WARNUNG 2
Beachten Sie dazu auch die Sicherheitshinweise über lebensgefährliche Spannungen, auch
wenn der Automat ausgeschaltet ist! (Siehe Abschnitt 2.1.3 ab Seite 38)