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Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 88 Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Automaten (1) Abs perrhah n (2) Manometer f…

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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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2.7.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
2
VORSICHT 2
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten been-
det.
Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck des Automaten ist auf 0,50 ± 0,025 MPa (5,0 ± 0,25 bar) fest eingestellt. Die
Lage der Drucklufteinheit zeigt Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 88. Sie können die Druckluftzufuhr
zum Automaten mit dem Absperrhahn (Pos. 2 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 88) unterbrechen.
Lösen Sie mit dem Maschinenschlüssel die Verriegelung der Abdeckung.
Heben Sie die Abdeckung ab (siehe Abb. 2.8 - 1
, Seite 88).
Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 88) von der vertikalen
in die horizontale Stellung.
Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer (Pos. 5 der Abb. 2.8 - 1
, Seite 88). Bei einge-
schaltetem Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Minute auf 0 MPa (0 bar) ab.
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn von
der Druckluftversorgung trennen.
Stifte X11, X13_1 und X13_4
gegen X12 (GND) gemessen
Restspannung bei
ausgeschaltetem Hauptschalter Entladezeiten
X11 < 10 V- < 7 s
X13_1 < 10 V- < 50 s
X13_4 < 10 V- < 2 s
Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie
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Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Automaten
(1) Absperrhahn
(2) Manometer für Versorgungsdruck der Maschinenkomponenten
Solldruck: 0,48 ± 0,025 MPa, 4,8 ± 0,25 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(3) Manometer für Versorgungsdruck der Portalverteiler
Solldruck: 0,46 ± 0,01 MPa, 4,6 ± 0,1 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(4) Manometer für Versorgungsdruck der Bulkcase Zuführmodule
Solldruck: 0,25 ± 0,05 MPa, 2,5 ± 0,5 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(5) Manometer für Eingangsdruck
Solldruck: 0,5 - 1,0 MPa, 5 - 10 bar (Anzeigebereich: 0 - 1,0 MPa, 0 - 10 bar)
(6) Druckluftfilter
(7) Innensechskantschraube zur Befestigung des Pneumatikeinschubs
WARNUNG
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. Es besteht Verletzungsgefahr! 2
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Ab Softwareversion SR.70x.xx Ausgabe 01/2011 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten des Hauptschalters
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2.9 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten
des Hauptschalters
2
Abb. 2.9 - 1 Lage der Stromversorgung am Automaten
2
WARNUNG
Der Automat wird mit 3x200V~, 3x208V~, 3 x 230 V~, 3x380V~, 3x400V~ bzw. 3x415V~
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesem
Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachscha-
den führen. 2
Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN
60 204, Teil 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Stromversorgungs-
einschub öffnen.
(1) Hauptschalter