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Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S 2 Betriebssicherheit Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019 2. 5 Sicherheitshinweise zum Betrieb 67 2.5 Sicherheit shinweise zum Betrieb 2.5.1 Sicherheit shinweise zum Schließen der …

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S
2.4 Sicherheitshinweise zum Transport des Bestückautomaten Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019
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2.4 Sicherheitshinweise zum Transport des Bestückauto-
maten
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Verwenden Sie zum Transport des Bestückautomaten einen Gabelstapler mit folgender Spezifi-
kation:
Gabellänge min. 1800 mm
Tragkraft min. 6000 kg
Lichte Gabelweite min. 350 mm 2
2
WARNUNG
Kippgefahr!
Wird die geforderte Spezifikation für den Gabelstapler nicht eingehalten, besteht Kippge-
fahr.
Verwenden Sie zum Transport nur den spezifizierten Gabelstapler.
Der Transport des Bestückautomaten ist in Kapitel 4
, Abschnitt 4.1, Seite 183 beschrie-
ben.
Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019 2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb
67
2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb
2.5.1 Sicherheitshinweise zum Schließen der Schutzhauben
Um jegliches Verletzungsrisiko beim Schließen der Schutzhauben am Bestückautomaten auszu-
schließen, hat der Betreiber das Personal anzuhalten, die Schutzhauben gemäß nachfolgender
Anleitung zu bedienen.
2
2
Abb. 2.5 - 1 Sicherheitshinweise zum Schließen der Schutzhauben (Beispiel SIPLACE X2 S / X3 S / X4 S)
(1) Griffstange
Fassen Sie zum Öffnen bzw. Schließen der Schutzhauben diese grundsätzlich an der Griff-
stange.
Greifen Sie beim Schließen nicht in den Spalt zwischen Schutzhaube und Maschinenverklei-
dung.
Achten Sie darauf, das beim Schließen der Schutzhaube der Schwenkbereich frei ist und
keine weitere Person verletzt werden kann.
VORSICHT
Quetschgefahr für Hände!
Bei unsachgemäßem Schließen der Schutzhauben besteht Quetschgefahr für die
Hände.
Schließen Sie die Schutzhauben sachgemäß.
(1)
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S
2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019
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2.5.2 Manuelles Einlegen der Leiterplatte in das Eingabeband
2
Schieben Sie gem. dem Warnhinweis die Leiterplatte ca. 5 cm in das Eingabeband ein.
Starten Sie das Einfahren der Leiterplatte mit der Funktion LP-Einfahren an der SR GUI.
2.5.3 Sicherheitshinweise für die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpul-
ver-Basis
Die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpulver-Basis (z.B. Tantal) birgt bei deren Verarbei-
tung Risiken. Das Risiko besteht darin, dass
bei einer Zerstörung dieser Bauelemente plötzlich eine exotherme Reaktion, d.h. Hitzeent-
wicklung, stattfindet. Diese Hitzeentwicklung kann, abhängig von den Kapazitätswerten und
unter ungünstigsten Bedingungen in der Umgebung, Schaden verursachen.
dieser Effekt grundsätzlich beim Zerschneiden solcher Bauelemente auftreten kann.
Zur Klärung, inwieweit die von Ihnen verarbeiteten Bauelemente davon betroffen sind, wenden
Sie sich bitte an Ihre Lieferanten.
Das vorgenannte Risiko kann in extrem seltenen Fällen auch im Schneidgerät der SIPLACE-Ma-
schinen auftreten und im Extremfall zu einem Schwelbrand im Gurtabfall führen.
Ungünstige Bedingungen sind unter anderem:
(1) Verbleiben der Bauelemente im Gurt bei der Überprüfung des eingestellten Taktes (bei dieser
Überprüfung kann das Zuführmodul ohne Entnahme der Bauelemente durch den Bediener
weitergetaktet werden).
(2) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, z.B. bei Deckfolienriss
WARNUNG
Verletzungsgefahr der Hände!
Bei manuellen Einlegen der Leiterplatte in das Eingabeband können die Hände vom
losfahrenden Portal durch ungehinderten Eingriff in den Verfahrbereich des Portals
erfasst und verletzt werden.
Legen Sie keine Leiterplatte in für die Produktion freigegebenen Maschinen bzw. Be-
stücklinien manuell ein.
Legen Sie die Leiterplatte nur in der Installationsphase des Bestückautomaten (Ka-
librierung des Bestückautomaten, Testbestückungen, etc.) manuell ein.
nur qualifiziertes Personal darf die Leiterplatte manuell einlegen.
Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass das Eingabe- und Ausgabeband so ab-
gedeckt ist, dass ein Eingriff mit Hand und Arm ausgeschlossen ist. Auch vor- und
nachgelagerte Module (Siebdrucker, Transportbänder, Inspektionssysteme, Ofen,
etc.) müssen dieser Anforderung genügen.