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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S 2.6 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019 88 2.6.5 Eingreifschutz an den St ellplätzen mit Dummy-Feeder 2 Abb. 2.6 - 10 Eingreifschutz …
Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019 2.6 Sicherheitseinrichtungen
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2.6.4.2 NOT-HALT aktivieren
Die SIPLACE X-Serie S kann im Problemfall durch Drücken des NOT-HALT-Tasters gestoppt wer-
den.
Ein NOT-HALT kann ausgelöst werden durch:
– Betätigen eines NOT-HALT-Tasters am Bestückautomaten
In diesen Fällen wird die Sicherheitsabschaltungen ausgelöst und die Leistungsschütze innerhalb
von 100 ms bzw. 500 ms abgeschaltet (STOPP-Kategorie 1, gesteuertes Stillsetzen mit Unterbre-
chung der Energiezufuhr bei Stillstand).
2.6.4.3 NOT-HALT zurücksetzen
Um einen NOT-HALT zurückzusetzen, müssen Sie die NOT-HALT-Taster entriegeln.
Ermitteln Sie die Ursache für das Auslösen des NOT-HALT-Tasters.
Beseitigen Sie das Problem.
Entriegeln Sie die den jeweiligen NOT-HALT-Taster.
2.6.4.4 Rückstellen der Verriegelung
Schließen Sie eine geöffnete Schutzhaube.
2.6.4.5 Auslösen der Verriegelung
Öffnen einer Schutzhaube.

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S
2.6 Sicherheitseinrichtungen Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019
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2.6.5 Eingreifschutz an den Stellplätzen mit Dummy-Feeder
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Abb. 2.6 - 10 Eingreifschutz an den Stellplätzen des BE-Wagens
2
(1) Dummy Feeder SIPLACE X, Artikel-Nr. 00141226-xx
WARNUNG
Betriebs
Betriebssicherheit durch Belegung jedes zweiten Stellplatzes!
Die Betriebssicherheit bei BE-Wagen der SIPLACE X-Serie S ist dann gewährleistet,
wenn zumindest jeder zweite freie Stellplatz mit einem Zuführmodul oder einem Eingreif-
schutz (Dummy-Feeder) belegt ist.
Setzen Sie an jedem zweiten freien Stellplatz einen Eingreifschutz (Dummy Feeder)
ein.
Sichern Sie auch bei Rüstung einer Halterung für Flächenmagazine jeden zweiten
freien Stellplatz mit einem Eingreifschutz.

Betriebsanleitung SIPLACE X-Serie S 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion 713.0 Ausgabe 11/2019 2.7 Restspannungen und Entladezeiten
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2.7 Restspannungen und Entladezeiten
Wird der NOT-HALT-Taster gedrückt oder der Bestückautomat abgeschaltet, werden die Zwi-
schenkreisspannungen 300 V- für die Portalachsen bzw. 160 V- für die Sternachsen innerhalb
kurzer Zeit auf ungefährliche Restspannungen reduziert.
2
2.7.1 Energiezustand nach Ausschalten des Hauptschalters
2
GEFAHR
Spannungsgefahr!
Der Bestückautomat wird mit 3 x 380 V~ bis 3 x 415 V ± 10 %, 50/60 Hz oder optional mit
3 x 200 V~ bis 3 x 220 V~ ± 10 %; 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Aufgrund von Ener-
giespeichern (Kondensatoren) führen Teile der Anlage auch bei ausgeschaltetem Haupt-
schalter und gezogenem Netzstecker für eine gewisse Zeit (ca. 5 Minuten)
lebensgefährliche Spannungen.
Unsachgemäßer Umgang mit diesem Bestückautomaten kann zu Tod oder schwerer Kör-
perverletzung sowie erheblichem Sachschaden führen.
Beachten Sie deshalb die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbe-
sondere EN 60204, Teil 1 oder IEC 60204, Teil 1) bzw. die Vorschriften Ihres Landes.
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckungen des Stromversor-
gungseinschubes öffnen.
GEFAHR
Lebensgefährliche Spannungen im Stromversogungseinschub!
Am Stromversorgungseinschub befinden sich Komponenten (Kondensatoren), welche
auch im ausgeschalteten Zustand des Bestückautomaten und gezogenem Netzstecker
noch für ca. 5 Minuten lebensgefährliche Spannungen führen können.
Warten Sie mindestens 5 Minuten bevor Sie Arbeiten am Stromversorgungseinschu-
bes durchführen.
Nur Servicetechniker der ASM Assembly Systems GmbH&Co.KG bzw. bei ASM ge-
schulte Servicetechniker des Betreibers dürfen Arbeiten an der Stromversorgung
und der Sicherheitsabschaltung (CSB) durchführen.