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ASM AVS - BEDIENUNGSANLEITUNG
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6 Verbindung Notebook ASM AVS SIPLACE
Der Rechner des AVS Systems verfügt über 2 LAN Ports.
Ein Anschluss wird als REMOTE_LAN bezeichnet und an der Vorderseite rausgeführt.
Der 2. Anschluss wird als SIPLACE_LAN bezeichnet und an der Rückseite rausgeführt.
6.1 Einstellungen der Verschiedenen Netzwerkadapter
Um einen fehlerfreien Betrieb aller Systeme zu gewährleisten, müssen die Netzwerkadapter des
Rechners unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.
REMOTE_LAN:
Der als REMOTE_LAN bezeichnete Netzwerkadapter muss immer auf eine feste Adresse einge-
stellt sein.
Die Adresse ist fest mit 169.254.100.x, mit x für die Geräte-Nummer (Beschriftung am
LAN-Anschluss).
SIPLACE_LAN:
Um eine Verbindung zur SIPLACE Linie herstellen zu können, muss der Anschluss
SIPLACE_LAN eine passende Adresse bekommen.
Geben Sie hier dieselben Einstellungen (Adresse, Netmask) ein, wie auf dem SIPLACE
Pro Computer des Kunden.
Stecken Sie das LAN Kabel vom SIPLACE Pro Computer ab, welches die Linie mit dem
SIPLACE Pro Computer verbindet.
Stecken Sie dieses Kabel an den SIPLACE_LAN Anschluss auf der Rückseite des AVS.
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6.2 Verbindung zur Produktionslinie (mit SIPLACE Pro)
In der Line Control GUI des Siplace Pro Computers die Linie trennen!
Bringen Sie das ASM AVS Gerät so nah wie möglich an den Linienrechner (Siplace Pro).
Lesen sie die IP- Adresse von dem Linienrechner (Siplace Pro) aus (z.B. mitipconfig).
Tragen Sie exakt dieselbe Adresse in den Netzwerk-Adapter des SIPLACE_LAN ein.
Stecken Sie nun das LAN Kabel am SIPLACE Pro Rechner ab und stecken Sie es am SIPLACE
LAN Anschluss auf der Rückseite des ASM AVS.
Um die Verbindung zu testen, versuchen Sie einen “ping auf die IP Adresse einer Station
durchzuführen.
HINWEIS / NOTICE
Import der Rüstung aus der Produktion
Grundsätzlich, bevor Sie Stationen, Linien und Rüstungen erzeugen, sollten Sie die Rüstung des zuletzt
gesendeten Auftrags vom SIPLACE Pro Rechner des Kunden exportieren. Nach dem Import der Daten in
einen Ordner „Customer Data“, müssen Sie sich nicht mehr um die Maschinenkonfiguration (Pipetten-
wechsler, Kopftyp, IP-Adresse…) von allen Maschinen in der Linie kümmern und können mit vorgefertigten
Tischen und Leiterplatten direkt ein Los erzeugen und vorgeben.
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6.3 Ordner/Daten Struktur von SIPLACE Pro
Folgende Beschreibung soll Ihnen helfen mit der Datenstruktur vertraut zu werden
Leiterplatten
Tische
6.3.2.1 Bedeutung des Tischnamens
Ordner »Customer data« soll für Imports verwendet werden, die dann
später, nach Beendigung des Kundeneinsatzes, gelöscht werden können.
Z.B. kann hier der letzte Auftrag als XML-File importiert werden, um
nicht die gesamte Pipettenwechsler-Rüstung und Maschinenkonfigura-
tion manuell eintragen zu müssen.
Ordner »SIPLACE AVS Original data (save)«: Daten, die hier liegen, dürfen
nicht geändert werden!
Alle Leiterplatten sind unterteilt in »Special boards« und »Standard MCT«.
Unter »Special boards« finden Sie alle LPs, die zur Analyse, bei Problemen
z.B. mit einzelnen Segmenten oder Winkeln.
Unter »Standard MCT« sind all LPs unterteilt in die einzelnen Kopftypen.
Wenn Sie nicht sicher sind, welche LP gewählt werden soll, kann man im
Kommentar jeder LP detaillierte Informationen finden.
Standard SIPLACE AVS glass board: Vorlage für AVS LP’s. Es
muss nur die neue Bestückliste eingefügt werden.
Alle Tische sind aufgeteilt nach Maschinen und nach den möglichen
Kopftypen. Sie können wählen zwischen D-Serie, S-F-C-HS-HF-Serie und
X-Serie. Diese Tische können dann über »Drag&Drop« in die Rüstung
gezogen werden. Somit können sehr schnell Rüstungen erzeugt wer-
den.
Bei D-, X- (mit S-Tischen) und HF-Serie ist darauf zu achten den
Trayhalter auf die Spur 37 zu stellen und nicht, wie in SIPLACE Pro
vorgegeben, auf Spur 7. Das hat zwei Gründe, zum einen existiert der
Trayhalter softwareseitig nicht in SIPLACE Pro, zum anderen haben
diese Maschinentypen einen kleineren Verfahrbereich.
Bei X-Tischen ist der Trayhalter auf Spur 22 zu stellen.
Bei allen andern Maschinen kann der Trayhalter an der von SIPLACE Pro
vorgegebene Spur gerüstet werden.
Der Name der Tische ist wie folgt aufgebaut:
MCT: Machine Capability Test oder MFU Maschinen-Fähigkeits-Untersuchung
F/S/C: Dieser Tisch kann an folgenden Maschinen gerüstet werden
F: F4, F5, and F5HM
S: S20, S23HM, S25HM und S27HM
C: CS, CF
Cerampad_1: Bauelement, welches auf dem Tisch gerüstet ist
Loc-3: Stellplatz oder Förderertyp(MTC/WPW)
»Spacer….«: Leere LP als Platzhalter für das Tray,
bei Tray im Transport.