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Dip-Modul Einschränkungen Nachfüllempfehlungen Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 77 5.7 Nachfüllempfehlungen Das folgende Bild zeigt eine 3 ml-F üllmenge an einem 25 µm-Spacer . 5.8 Software-Version 5xx / 6xx (P…

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Dip-Modul
Zusätzliche Spacer (optional)
76 Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule
5.5 Zusätzliche Spacer (optional)
Für den Versionsstand -03 des DIP-Moduls ist folgendes Spacer-Set erhältlich:
Spacer-Set 125 µm - 400 µm (Art.Nr.: 00378544-xx).
Die Spacer sind in 25 µm-Schritten gestuft:
125 µm / 150 µm / 175 µm / 200 µm / 225 µm / 250 µm /
275 µm / 300 µm / 325 µm / 350 µm / 375 µm / 400 µm
Die Sonderspacer reichen in der Dicke in 25µ-Schritten bis 400µ.
Der Grund dafür ist, dass bei Verwendung z.B. des 275µ Spacers nur eine gemessene Schichtdicke von
175µ - 200µ erreicht wird. Der angegebene Wert auf den Spacern ist also nicht die erzeugte Schicht-
dicke, sondern nur der Spalt zwischen Drehteller und Rakel.
Bei den Spacern 25µ bis75µ tritt dieser Effekt nicht so stark auf, kann also vernachlässigt werden. Je
grösser die Schichtdicke, desto grösser ist die Differenz zwischen dem ein gestelltem Spalt und der
tatsächlich erzeugter Schicht.
Die tatsächliche Schichtdicke muss also unbedingt durch das Messen der Schichtdicke ermittelt werden.
Verwenden Sie dazu den unten beschriebenen Schichtdicken-Messkamm.
5.6 Schichtdicken-Messkamm
Zur Prüfung der Schichtdicke hat sich der Einsatz des hier abgebildeten Messkamms für Schichtdicken
bewährt.
Zu beziehen ist der Messkamm bei der Firma:
Zehntner GmbH
Testing Instruments
Gewerbestrasse 4
CH - 4450 Sissach
Schweiz
Tel.: +41 (0)61 953 05 50
Fax: +41 (0)61 953 05 51
www.zehntner.com
zehntner@zehntner.com
Dip-Modul
Einschränkungen Nachfüllempfehlungen
Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 77
5.7 Nachfüllempfehlungen
Das folgende Bild zeigt eine 3 ml-Füllmenge an einem 25 µm-Spacer.
5.8 Software-Version 5xx / 6xx (Plattform 2)
5.8.1 Einschränkungen
Die Bestückleistung der Maschine wird durch den DIP-Vorgang eingeschränkt.
Es werden nur DIP-Module mit kreisförmigen Tellern unterstützt.
Von dem DIP-Modul selbst (HW) werden keine Fehler gemeldet (nicht intelligentes Zuführmodul),
d.h. es kann von der Software nicht festgestellt werden, ob ein DIP-Modul angeschlossen ist bzw.
ob das Drehen des Tellers erfolgreich war oder nicht.
Beim Dippen von Bauelementen werden keine Bestückdaten zu Bedienerinformation (OIS) erzeugt.
Der Einsatz von Fördererabdeckblechen mit DIP-Modulen ist nicht möglich.
Das Dippen ist mit dem Twinhead, 6er- und 12er C&P-Kopf möglich.
Ein Portal kann jeweils nur mit einem DIP-Modul arbeiten (auch wenn von zwei Stellplätzen abgeholt
werden kann).
Das DIP-Modul kann nur an S-Tischen gestellt werden.
Legende:
1 kritische Minimalmenge
2 Minimalmenge
3 korrekte Menge
4 Maximalmenge
Dip-Modul
Software-Version 5xx / 6xx (Plattform 2) Funktion des Moduls
78 Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule
5.8.2 Funktion des Moduls
5.8.2.1 DIP-Bereich
Zum Dippen steht nicht der gesamte Tellerdurchmesser zur Verfügung, da er zum einen durch das
Rakel eingeschränkt wird. Desweiteren dürfen aus technischen Gründen nicht unmittelbar in der Nähe
des Rakels gedippt werden, so sammelt sich beispielsweise im 4.Quadranten (rechts unten auf dem
DIP-Teller) überschüssiges Medium.
DIP-Fläche auf einem Modul
Für HF-Serie / X-Serie / D-Serie ist am Stellplatz 1 und 3 nur ein DIP-Bereich von 180° im vorderen Teil
des DIP-Moduls möglich.
Das Modul kann an allen Stellplätzen gestellt werden.
Ab SIPLACE Pro 3.2 können bis zu drei Module pro Bestückautomat gestellt werden.
C&P6 - und C&P 12 - Bestückköpfe arbeiten nach dem Prinzip "Dippen vor Vision", mit dem Twin-
head ist auch "Vision vor dippen" möglich.
Die Anzahl der DIP-Zyklen vor dem Drehen des DIP-Tellers und die Aufsetzposition der Bau-
elemente wird durch die Station abhängig von den BE-Größen automatisch ermittelt.
Spätestens alle 10 Minuten wird durch Drehen des DIP-Tellers die Materialschicht umgewälzt, um
die Oberfläche offen zu halten.
Bei Rüstungsvorgabe wird sofort ein Drehen des DIP-Tellers ausgelöst.
Die Funktion "Inbetriebnehmen" wird im Fehlerfall durch die Stationssoftware aktiviert.
Dadurch wird mit einer DIP-Teller-Drehung das Material umgewälzt.
5.8.2.2 DIP-Vorgang
BE-Anwesenheitstest durch Vakuumprüfung; Bauelement vor Dippen vorhanden?
Abwärtspositionieren mit DIP-Kraft
Programmierte Haltezeit, die das Bauelement im Medium hält (Dwell time)
Aufwärtspositionieren mit Langsamstart; stellt sicher, dass das Bauelement im Flussmittel nicht ver-
loren wird.
BE-Anwesenheitstest durch Vakuumprüfung; überprüft, ob Bauelement im Flussmittel nicht verloren
wurde.
Legende:
1 DIP-Bereich
2 Nachfüllbereich