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Dip-Modul Software-Version 5xx / 6xx (Plattform 2) Funktion des Moduls 78 Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 5.8.2 Funktion des Moduls 5.8.2.1 DIP-Bereich Zum Dippen steht nicht der gesamte Tellerdurchmesser zu r…

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Dip-Modul
Einschränkungen Nachfüllempfehlungen
Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 77
5.7 Nachfüllempfehlungen
Das folgende Bild zeigt eine 3 ml-Füllmenge an einem 25 µm-Spacer.
5.8 Software-Version 5xx / 6xx (Plattform 2)
5.8.1 Einschränkungen
Die Bestückleistung der Maschine wird durch den DIP-Vorgang eingeschränkt.
Es werden nur DIP-Module mit kreisförmigen Tellern unterstützt.
Von dem DIP-Modul selbst (HW) werden keine Fehler gemeldet (nicht intelligentes Zuführmodul),
d.h. es kann von der Software nicht festgestellt werden, ob ein DIP-Modul angeschlossen ist bzw.
ob das Drehen des Tellers erfolgreich war oder nicht.
Beim Dippen von Bauelementen werden keine Bestückdaten zu Bedienerinformation (OIS) erzeugt.
Der Einsatz von Fördererabdeckblechen mit DIP-Modulen ist nicht möglich.
Das Dippen ist mit dem Twinhead, 6er- und 12er C&P-Kopf möglich.
Ein Portal kann jeweils nur mit einem DIP-Modul arbeiten (auch wenn von zwei Stellplätzen abgeholt
werden kann).
Das DIP-Modul kann nur an S-Tischen gestellt werden.
Legende:
1 kritische Minimalmenge
2 Minimalmenge
3 korrekte Menge
4 Maximalmenge
Dip-Modul
Software-Version 5xx / 6xx (Plattform 2) Funktion des Moduls
78 Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule
5.8.2 Funktion des Moduls
5.8.2.1 DIP-Bereich
Zum Dippen steht nicht der gesamte Tellerdurchmesser zur Verfügung, da er zum einen durch das
Rakel eingeschränkt wird. Desweiteren dürfen aus technischen Gründen nicht unmittelbar in der Nähe
des Rakels gedippt werden, so sammelt sich beispielsweise im 4.Quadranten (rechts unten auf dem
DIP-Teller) überschüssiges Medium.
DIP-Fläche auf einem Modul
Für HF-Serie / X-Serie / D-Serie ist am Stellplatz 1 und 3 nur ein DIP-Bereich von 180° im vorderen Teil
des DIP-Moduls möglich.
Das Modul kann an allen Stellplätzen gestellt werden.
Ab SIPLACE Pro 3.2 können bis zu drei Module pro Bestückautomat gestellt werden.
C&P6 - und C&P 12 - Bestückköpfe arbeiten nach dem Prinzip "Dippen vor Vision", mit dem Twin-
head ist auch "Vision vor dippen" möglich.
Die Anzahl der DIP-Zyklen vor dem Drehen des DIP-Tellers und die Aufsetzposition der Bau-
elemente wird durch die Station abhängig von den BE-Größen automatisch ermittelt.
Spätestens alle 10 Minuten wird durch Drehen des DIP-Tellers die Materialschicht umgewälzt, um
die Oberfläche offen zu halten.
Bei Rüstungsvorgabe wird sofort ein Drehen des DIP-Tellers ausgelöst.
Die Funktion "Inbetriebnehmen" wird im Fehlerfall durch die Stationssoftware aktiviert.
Dadurch wird mit einer DIP-Teller-Drehung das Material umgewälzt.
5.8.2.2 DIP-Vorgang
BE-Anwesenheitstest durch Vakuumprüfung; Bauelement vor Dippen vorhanden?
Abwärtspositionieren mit DIP-Kraft
Programmierte Haltezeit, die das Bauelement im Medium hält (Dwell time)
Aufwärtspositionieren mit Langsamstart; stellt sicher, dass das Bauelement im Flussmittel nicht ver-
loren wird.
BE-Anwesenheitstest durch Vakuumprüfung; überprüft, ob Bauelement im Flussmittel nicht verloren
wurde.
Legende:
1 DIP-Bereich
2 Nachfüllbereich
Dip-Modul
Einbettung in das Gesamtsystem Software-Version 5xx / 6xx (Plattform 2)
Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 79
5.8.3 Einbettung in das Gesamtsystem
SIPLACE Pro
BE–Editor:
Im BE - Editor können Bauelemente zum Dippen markiert werden.
GF–Editor:
Im GF - Editor kann die Betriebsart zum Dippen programmiert werden und zusätzliche DIP-Parameter,
wie Reihenfolge Vision und Dippen, Haltezeit (Dwell time) für Dippen, eingestellt werden.
Rüstung:
Bei Einsatz mehrerer DIP-Module können unterschiedliche Schichtdicken und Materialien benutzt wer-
den. Der Programmierer muss sicherstellen, dass die gewünschten Bauelemente am gleichen Stellplatz
wie das DIP-Modul gestellt werden.
Das DIP-Modul wird wie ein herkömmlicher Förderer auf einem Tisch gerüstet.
Stationsrechner
Die GUI bietet folgende für das DIP-Modul relevanten Bedienerschnittstellen:
Neue Ansicht zur Anzeige und Bedienung aller DIP-Module
Erweiterte Ansicht für das Teachen und Messen von Gehäuseformen
Erweiterte Ansicht für das Auslassen von Bauelementen
Erweiterte Ansicht "Softwareoptionen" zum Ein- und Ausschalten des Dippens und der DIP-Module
Fehlermeldungen bzgl. DIP-Modul in der Fehlerzeile und in der Ansicht "Fehler Anzeige"
Hardware
Am DIP-Modul wird über ein Metallplättchen die gewünschte Schichtdicke eingestellt. Typischerweise
ist die Schichtdicke auf 40 - 50% des Ball-Radius eines BGAs einzustellen. Das Medium wird vom
Bediener manuell aufgetragen. Das DIP-Modul besitzt ein feststellbares Potentiometer zur Einstellung
der Drehgeschwindigkeit, einen Taster zum Starten der Tellerdrehung.
5.8.4 Konfiguration der DIP-Module
Die DIP-Module werden nur am SIPLACE Pro-Rechner konfiguriert. Folgende Angaben werden
benötigt:
Stellplatz und Spur
Es kann nur ein DIP-Modul pro Stellplatz (maximal drei pro Maschine) gestellt werden. Möglich ist ein
Stellplatz von Spur 13 bis inkl. 55, wobei die angegebene Spur die linke Kante des DIP-Moduls sein
muss.
X-Y-Position des DIP-Moduls
Die X-Y-Position des DIP-Moduls ist durch die Programmierung der Spur auf dem BE-Tisch bekannt.
Z-Position des DIP-Moduls
Die Z-Position des DIP-Moduls ist durch die Konstruktion des Moduls bekannt.