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Dip-Modul Software-Version 4xx (Plattform 1) Einbettung in das Gesamtsystem 82 Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 5.9.3 Einbettung in das Gesamtsystem SIPLACE Pro BE–Editor : Eintragungen im BE-Editor wer den nic…

Dip-Modul
Einschränkungen Software-Version 4xx (Plattform 1)
Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 81
5.9 Software-Version 4xx (Plattform 1)
5.9.1 Einschränkungen
Die Bestückleistung der Maschine wird durch den DIP-Vorgang eingeschränkt.
Es werden nur DIP-Module mit kreisförmigen Tellern unterstützt.
Von dem DIP-Modul selbst (HW) werden keine Fehler gemeldet (nicht intelligentes Zuführmodul), d.h.
es kann von der Software nicht festgestellt werden, ob ein DIP-Modul angeschlossen ist bzw. ob das
Drehen des Tellers erfolgreich war oder nicht.
Beim Dippen von Bauelementen werden keine Bestückdaten zu Bedienerinformation (OIS und
MaDaMaS) erzeugt.
Der Einsatz von Fördererabdeckblechen mit DIP-Modulen ist nicht möglich.
Das Dippen ist möglich
▪ mit dem P&P-Bestückkopf (mit jeder SW-Version)
▪ mit einem C&P 6-Kopf an einem Portal hängt (mit jeder SW-Version).
▪ mit einem C&P 12-Kopf an einem Portal hängt (ab SW-Version 408).
Es kann nur ein DIP-Modul pro Bestückautomat eingesetzt werden.
5.9.2 Funktion des Moduls
Zum Dippen steht nicht der gesamte Tellerdurchmesser zur Verfügung, da er zum einen durch das
Rakel eingeschränkt wird. Desweiteren darf aus technischen Gründen nicht unmittelbar in der Nähe des
Rakels gedippt werden; so sammelt sich beispielsweise im 4.Quadranten (rechts unten auf dem DIP-
Teller) überschüssiges Medium.
Aus diesen Gründen wird der zum Dippen zur Verfügung stehende Bereich durch die Parameter R1, R2,
Phi1 und Ph2 festgelegt.
DIP-Fläche auf einem Modul
▪ Ein Modul kann an allen Stellplätzen gestellt werden.
▪ C&P6 - und C&P 12 (nur 408) -Bestückköpfe arbeiten nach dem Prinzip "Dippen vor Vision", mit dem
P&P-Bestückkopf ist auch "Vision vor dippen" möglich.
▪ Die DIP-Positionen auf dem Drehteller sind fest programmiert.
Legende:
1 DIP-Bereich
2 Nachfüllbereich

Dip-Modul
Software-Version 4xx (Plattform 1) Einbettung in das Gesamtsystem
82 Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule
5.9.3 Einbettung in das Gesamtsystem
SIPLACE Pro
BE–Editor:
Eintragungen im BE-Editor werden nicht an die Station mit 4xx - Software übertragen.
GF–Editor:
Eintragungen im GF-Editor werden nicht an die Station mit 4xx - Software übertragen.
Rüstung:
Es kann nur ein DIP-Modul pro Bestückautomat gestellt werden.
▪ Bis Stationssoftware 407 muss der Programmierer den Stellbereich (18 Spuren) für ein DIP-Modul
manuell freihalten.
▪ Ab Stationssoftware 408 (SIPLACE Pro 3.2) kann das DIP-Modul auf einem Tisch programmiert
werden, um sicher zu stellen, dass dieser Stellplatz nicht durch andere Fördererbelegungen
blockiert wird.
Stationsrechner
Die GUI bietet folgende für das DIP-Modul relevanten Bedienerschnittstellen:
▪ Neue Ansicht zur Anzeige, Programmierung und Bedienung des DIP-Moduls
▪ Fehlermeldungen bzgl. DIP-Modul in der Fehlerzeile und in der Ansicht "Fehler Anzeige"
Hardware
Am DIP-Modul wird über ein Metallplättchen die gewünschte Schichtdicke eingestellt. Das Medium wird
vom Bediener manuell aufgetragen. Das DIP-Modul besitzt ein feststellbares Potentiometer zur Ein-
stellung der Drehgeschwindigkeit, einen Taster zum Starten der Tellerdrehung.
Legende:
1 Position S1 5 Position S5
2 Position S2 6 Position S6
3 Position S3 7 Position IC
4 Position S4

Dip-Modul
Konfiguration des DIP-Moduls Software-Version 4xx (Plattform 1)
Bedienungsanleitung SIPLACE S-Zuführmodule 83
5.9.4 Konfiguration des DIP-Moduls
Das DIP-Modul wird nur am Stationsrechner konfiguriert. Folgende Angaben werden benötigt:
Stellplatz und Spur: Es kann nur ein DIP-Modul pro Maschine gestellt werden.
Möglich ist ein Stellplatz von Spur 7 bis inkl. 111, wobei die angegebene Spur dem elektrischen An-
schluss entsprechen muss und der Mitte des Moduls entsprechen sollte.
Koordinaten des Tellermittelpunktes im Maschinenkoordinatensystem (X-Richtung entspricht LP-
Transportrichtung, Y-Richtung senkrecht dazu und nach links, positiv).
Z-Position des Tellerbodens. 0-Punkt ist Oberkante des Eingabetransports, größere (positive) Werte
nach oben. Der Tellerboden liegt tiefer als der Transport, also sind negative Werte einzugeben.
5.9.4.1 Aufnahme der X-Y-Position
►Starten Sie SITEST ab V 404.01.
►Ermitteln Sie die X- und Y-Koordinaten durch Anfahren des DIP-Moduls im SITEST.
Verwenden Sie zum Ermitteln der X- / Y- Koordinaten im SITEST die Funktion "LP-Kamera
teachen".
►Positionieren Sie dabei die Kamera auf die Mitte des Drehtellers. Notieren Sie die entsprechenden
Werte für die Eintragung in der Stations-Software.
HINWEIS
Default = 0: mit Sicherheitspuffer von ca 4000 mm
Läßt man den Defaultwert 0 bestehen, wird der Weg von 4000 mm im langsamen Z-Achsen-
Modus gefahren. Dies bewirkt geringe Leistungseinbußen.
VORSICHT
Art und Quelle der Gefahr
SITEST darf nur von Personen eingesetzt werden, die in der Anwendung bei der Fa. ASM
Assembly Systems geschult wurden und dadurch autorisiert sind.
HINWEIS
Art und Quelle der Gefahr
Es gibt keine Einzelfunktionen und SITEST-Funktionen für das DIP-Modul.