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1 Einleitung 1.3 Weitere Hinweise Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE SX1/SX2 V3 Gantry Modularity Portalmodularität 05/2020 13 1.3 Weitere Hinweise 1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung …

1 Einleitung
1.2 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
12 Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE SX1/SX2 V3 Gantry Modularity Portalmodularität 05/2020
► Alternativ: Anbringen von Warnschildern:
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt
werden.
Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss
angebracht werden kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder angebracht werden, um die
Mitarbeiter zu informieren, dass sich die Maschine zu Servicezwecken in spannungslosem
Zustand befindet. Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten
einsehbar sein und es darf nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
► Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkon-
densatoren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
Warten Sie dazu nach dem Abschalten der Maschine die angegebenen Entlade- und Druck-
abbauzeiten ab, um an der Maschine gefahrlos arbeiten zu können.
GEFAHR
Auf Spannungsfreiheit prüfen!
► Prüfen Sie die Stromversorgung vor Beginn der Arbeiten auf Spannungsfreiheit und
beachten Sie die Wartezeiten!
► Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung der Maschine, indem Sie einfach den START-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um die Maschine wieder betriebsbereit zu machen.
► Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal
sämtliches Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
► Benachrichtigen Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
► Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in
Betrieb genommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
► Entfernen Sie die Schlösser/Warnschilder.
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter
Verschluss nehmen.
► Schalten Sie die Maschine ein. Lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Tests
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das
Verriegelungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr
Arbeiten an der zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren START-Taster mit dem Warnschild "Nicht in
Betrieb nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser
Zeit zu verhindern.
Verantwortung und Pflichten
●
Das Instandhaltungs- und Wartungspersonal ist dafür zuständig, sicherzustellen, dass dieses
Verfahren eingehalten wird.
●
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs-
und Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
●
Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten das Verfahren zum
Verriegeln und Kennzeichnen der Verriegelung der Maschinen zu regeln.

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1.3 Weitere Hinweise
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1.3 Weitere Hinweise
1.3.1 Wichtige Hinweise zur umweltfreundlichen Entsorgung von Materialien
Für unsere Produkte werden nur Stoffe, Materialien und Teile verwendet, die sich leicht trennen
und umweltfreundlich entsorgen lassen.
HINWEIS
Bestimmungen beachten
Für die fachgerechte und umweltfreundliche Entsorgung der Anlage, der Betriebsstoffe und
der Verbrauchs- und Verschleißteile ist ausschließlich der Betreiber der Anlage verant-
wortlich.
► Beachten Sie dazu die nationalen gesetzlichen Bestimmungen für die Abfallent-
sorgung und den Umweltschutz.
1.3.2 Hinweis zum Original-Zubehör
Verwenden Sie nur Originalersatzteile und autorisiertes Zubehör. Die Verwendung anderer Teile
beeinträchtigt die Sicherheit und wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
1.3.3 EGB-Richtlinien
1.3.3.1 Was bedeutet EGB?
Abb.3: EGB-Aufkleber
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen
bzw. Bauelementen in MOS-Technik bestückt. Diese elektronischen
Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich gegen
Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Baugruppen ist
EGB. Daneben findet man häufig auch die international gebräuch-
liche Bezeichnung ESD (Electrostatic Sensitive Device). Neben-
stehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern
oder Verpackungen weist auf die Verwendung von elektrostatisch
gefährdeten Bauelementen und damit auf die Berührungsempfind-
lichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bau-
element oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird.
Bauelemente, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen
nicht sofort als fehlerhaft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhal-
ten einstellen kann.
1.3.3.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
► Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten
Bauelementen fernzuhalten!
► Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch,
Arbeitsplatz und Verpackung zu achten!

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1.3.3.3 Handhabung von EGB-Baugruppen
Grundsätzlich gilt: Berühren Sie elektronische Baugruppen nur dann, wenn Sie Arbeiten an den
Baugruppen ausführen müssen. Fassen Sie dabei Flachbaugruppen auf keinen Fall so an, dass
dabei Bauelemente-Pins oder Leiterbahnen berührt werden.
Berühren Sie Bauelemente nur, wenn Sie selbst durch eine der folgenden Maßnahmen geerdet
sind:
●
Sie tragen ein EGB-Armband.
●
Sie tragen EGB-Schuhe.
●
Sie tragen EGB-Schuherdungsschutzstreifen in Verbindung mit einem EGB-Boden.
Bevor Sie eine elektronische Baugruppe berühren, entladen Sie Ihren eigenen Körper, indem Sie
unmittelbar vorher einen leitfähigen, geerdeten Gegenstand berühren (z.B. metallblanke Schalt-
schrankteile, Wasserleitung).
Bringen Sie Baugruppen nicht mit aufladbaren und hochisolierenden Stoffen in Berührung,
z.B.Kunststoff-Folien, isolierende Tischplatten oder Bekleidungsteile aus Kunstfaser.
Legen Sie Baugruppen nur auf leitfähigen Unterlagen ab (Tisch mit EGB‑Auflage, leitfähiger
EGB‑Schaumstoff, EGB-Verpackungsbeutel, EGB-Transportbehälter).
Bringen Sie Baugruppen nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fernsehern.
Halten Sie mindestens einen Abstand von 10cm zu Monitoren ein.
1.3.3.4 Messen und Ändern an EGB-Baugruppen
Führen Sie nur dann Messungen an Baugruppen durch, wenn eine der folgenden Bedingungen
erfüllt ist:
●
Sie verwenden ein geerdetes Messgerät (z.B.über Schutzleiter).
●
Sie verwenden ein potentialfreies Messgerät und entladen den Messkopf vor der Messung
(z.B.indem Sie ein metallblankes Steuerungsgehäuse berühren).
► Verwenden Sie nur einen geerdeten Lötkolben, wenn Sie Lötarbeiten durchführen.
1.3.3.5 Versenden von EGB-Baugruppen
► Bewahren Sie Baugruppen und Bauelemente grundsätzlich in leitfähiger Verpackung
(z.B.metallisierten Kunststoffschachteln oder Metallbüchsen) auf bzw. versenden Sie diese
auch in leitfähiger Verpackung.
► Sind Verpackungen nicht leitend, müssen Sie die Baugruppen vor dem Verpacken leitend
umhüllen. Verwenden Sie dazu beispielsweise leitfähigen Schaumgummi, EGB‑Beutel, Haus-
halts-Alufolie oder Papier. Unter keinen Umständen dürfen Sie Kunststofftüten oder -folien
verwenden.
► Achten Sie bei Baugruppen mit eingebauten Batterien darauf, dass die leitfähige Verpackung
die Batterieanschlüsse nicht berührt oder kurz schließt und decken Sie gegebenenfalls
Anschlüsse zuvor mit Isolierband oder Isoliermaterial ab.
1.3.4 Übersicht über die Ausgabestände
Ausgabe Änderungen
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