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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 117 Bei der Variante Segment auskon figurieren , wird das Segm ent vom CAN-Bus und der Spannungsversorgung getr ennt und es ist keine Kom mu…

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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7.39 Fehlertoleranter Betrieb des Twin-Kopfes
Kompatibler Modus: Komplett
Bisher konnte beim Ausfall eines Twin-Kopfsegments die komplette Maschine nicht mehr
produzieren, da nach Maschinenstart kein Referenzlauf des betroffenen Segmentes durchgeführt
werden konnte. In der Regel bedeutete dies einen kompletten Linienstillstand der Produktion.
Ab dieser Stationssoftware-Version ist es möglich, das betroffene Twin-Kopfsegment über die
Software zu deaktivieren oder auszukonfigurieren.
Bei der Variante Segment deaktivieren, wird das Segment beim Bestücken nicht verwendet.
Kommunikation per CAN-Bus ist aber möglich und einzelne Aktionen können mit dem Segment
durchgeführt werden, z.B. die Z-Achse sichern. Diese Variante entspricht dem Verfahren zum
Deaktivieren von Segmenten bei den Bestückköpfen CPP und C&P20 und kann im laufenden
Betrieb unter den Einzelfunktionen auf der Bedienebene Service (Kunde) eingestellt werden.
Abbildung 7-46: Einzelfunktionen Segment deaktivieren
Wenn beide Segmente deaktiviert werden, aber Bestückinhalt für den Twin-Kopf vorgegeben ist,
wird die Maschine beim Einfahren der Leiterplatte angehalten und die Fehlermeldung
Produktion kann nicht fortgesetzt werden ausgegeben.
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Bei der Variante Segment auskonfigurieren, wird das Segment vom CAN-Bus und der
Spannungsversorgung getrennt und es ist keine Kommunikation möglich. Diese Variante kann in
der Autokonfiguration unter Service Maschinenkonfiguration auf der Bedienebene Service
(Kunde) ausgewählt werden.
Abbildung 7-47: Maschinenkonfiguration Segment auskonfigurieren
Als zusätzliche Auswahlmöglichkeit zu Twin können Twin Head (nur Segment 1) oder Twin Head
(nur Segment 2) wahlfrei ausgewählt werden.
Die Kalibrierabläufe beschränken sich auf das aktivierte Segment.
HINWEIS
Kopfkalibrierung und Kopf-Mapping
Die Kopfkalibrierung und das Kopf-Mapping sind nur mit aktiviertem Segment 1 möglich!
Für ein auskonfiguriertes Segment wird kein Download der embedded Software angeboten.
Wenn das Segment 1 deaktiviert oder auskonfiguriert wird, kann es sein, dass z.B. einzelne
Bestückpositionen aufgrund des eingeschränkten Verfahrbereichs von Segment 2 nicht erreicht
werden können. In diesem Fall hält die Maschine mit einer entsprechenden Fehlermeldung an und
die Leiterplatte kann nicht fertig bestückt werden. Die Bestückposition oder der Förderer können
allerdings wie gewohnt ausgelassen werden.
Wenn die von der Autokonfiguration erkannte Kopfvariante von der konfigurierten Kopfvariante
(Twin-Kopf, Twin-Kopf (nur Segment 1) oder Twin-Kopf (nur Segment 2) abweicht, wird eine
entsprechende Meldung ausgegeben. Die Unstimmigkeit zwischen letzter und aktueller
Konfiguration wird in der Maschinenkonfiguration angezeigt.
Bei Änderung der Twin-Kopf-Konfiguration wird ein Neustart der Stationssoftware automatisch
durchgeführt.
WARNUNG
Defektes und auskonfiguriertes Segment nicht demontieren!
Ein defektes und auskonfiguriertes Segment darf nicht demontiert werden, da dies
negative Auswirkungen auf die Portaldynamik haben kann.
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Einschränkungen
Wenn das Segment 1 deaktiviert oder auskonfiguriert wird, kann es sein, das z.B. einzelne
Abhol- oder Bestückpositionen aufgrund des eingeschränkten Verfahrbereichs von Segment 2
nicht erreicht werden können. Die Maschine hält mit einer Fehlermeldung an und die
Leiterplatte kann nicht fertig bestückt werden. Es findet keine Vorabprüfung der Machbarkeit
bei Auftragsvorgabe oder beim Einfahren der Leiterplatte statt.
Kalibrieren des Kopfes mit deaktiviertem oder auskonfiguriertem Segment 1 ist nicht möglich.
Falls dies notwendig wird, muss das funktionierende Segment auf die Position von Segment 1
ummontiert werden.
Keine CAN-Kommunikation mit einem auskonfigurierten Segment.
Keine Überwachung der Z-Sicherheit für ein auskonfiguriertes Segment.
Ein auskonfiguriertes Segment wird nicht aktiv gesichert, sondern wird grundsätzlich vom
Rückholzylinder gehalten. Das Segment wird ausreichend hoch gehalten, so dass keine
Berührungsgefahr mit bestückten Bauelementen besteht. Gegebenenfalls muss die Pipette
manuell abgenommen werden.
Wenn ein langes/breites Bauelement vom aktiven Segment bestückt wird, findet keine
Überprüfung auf Abstreifen des Bauelements am auskonfigurierten Segment statt.
7.40 Fehlermeldung "Fehlerhafte Spursignale"
Kompatibler Modus: Komplett
Die Fehlermeldung 30463 Encoder-Fehler: Fehlerhafte Spursignale für
Bestückautomaten mit H-Portalen (SX1/SX2 und DX1/DX2) wurde angepasst, so dass der Fehler
schneller gefunden werden kann.
In der Fehlermeldung wird zusätzlich Loslager oder Festlager und die Portalnummer ausgegeben.
7.41 Automatisches Rückschalten auf niedrigere Bedienebene
Kompatibler Modus: Komplett
Wenn die Bedienoberfläche sich in der Produktionsansicht befindet und keine Eingaben während
eines vorgegebenen Zeitintervalls gemacht werden, wird die Bedienebene Produktion
automatisch eingeschaltet. Dies geschieht unabhängig davon, welche Bedienebene vorher
eingestellt war.
Das Rückschalten und die Zeit können eingestellt werden unter Einstellungen GUI-
Einstellungen. Voreinstellung: Funktion ist eingeschaltet.
7.42 SIPLACE LED Pairing
Kompatibler Modus: Komplett
SIPLACE LED Pairing unterstützt den Programmierprozess bei der Verwendung von
Leuchtdioden (LED) in elektronischen Baugruppen.
Im *.LRX-Format, wird die Leuchtklasse, in Klammern gestellt, an den Bauelementnamen
angehängt und besteht meistens aus 2 Zeichen und in seltenen Fällen aus 6 Zeichen. Im *.LRX2-
Format sind keine Leuchtklassen-Suffixe vorhanden, sondern für jede Leuchtklasse wird ein reales
Bauelement mit eigener Artikelnummer verwendet.
Die Leuchtklasse / leuchtklassenspezifischen Bauelemente werden auf der Bedienoberfläche der
Stationssoftware in den Ansichten Rüstung und Füllstand angezeigt.