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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 16 14 . Modus "Hot Swap" Nachdem einem X-Förderer Rü stdaten zugeteilt wurden, ist es m öglich, den X-Förderer zu entfernen und ih…

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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2 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V701.x
Leistungsmerkmale (V701.2 und V701.3)
1. Bestückliste
Durch Klicken der Schaltfläche wird die Ansicht "Leiterplatte" geöffnet. Die Liste der
Bestückpositionen wird angezeigt. Die Bestückpositionen lassen sich über Filter (z.B. nach
Namen der Bauelemente) sortieren. Die Bestückpositionen können einzeln angewählt werden.
Legen Sie z.B. folgende Optionen für einzelne Positionen fest:
Auslassen von Positionen (Auslassen)
Einzelbestücken (Bestücken)
Zurückstellen von Bauelementen (Zurückstellen)
Die Bestückpositionen können einzeln mit der Leiterplatten-Kamera angefahren und überprüft
werden.
Bei Bestückfehlern, z.B. Bauteil noch an Pipette, wird die Bestückliste angezeigt. Der Bediener
legt das Verhalten für das Bauteil manuell fest.
2. Kennwort-geschützte Bedienebenen für bestimmte Benutzergruppen.
3. Bestückmodus "I-Placement"
Bei diesem Bestückmodus arbeiten beide Portale eines Bestückbereichs unabhängig
voneinander, d.h. in jedem Bestückbereich wird eine Leiterplatte nur von einem Bestückkopf
bestückt. Die Bestückleistung wurde dadurch erhöht.
4. Teachen von Markenposition, Abholpositionen, Bauelemente, Bauelemente-Taschen,
Gehäuseformen.
5. Rüstungswechsel
6. Automatischer Download der embedded Software
7. Automatischer Download der Schrittweite (Pitch-Download)
8. Anzeige der Bestückleistung, Füllstandskontrolle
9. Anzeige von Fehlermeldungen
10. Kalibrierung des Bauelement-Tisches
11. Kalibrierung der Maschine
Die Kalibrierung der Maschine ist mit minimaler Interaktion des Bedieners möglich.
Sie wählen erst alle durchzuführenden Kalibrierschritte aus. Dann ändern Sie die Einstellungen
mit Hilfe des Software-Assistenten. Dann starten Sie die Kalibrierung und müssen keine
weiteren Eingriffe mehr vornehmen. Die automatische Kalibrierung der Maschine umfasst
folgende Schritte:
Kalibrierung der Maschinenpositionen
Leiterplatten-Mapping
Kopf-Mapping
12. Spleiß-Erkennung
13. Rüstverifikation
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14. Modus "Hot Swap"
Nachdem einem X-Förderer Rüstdaten zugeteilt wurden, ist es möglich, den X-Förderer zu
entfernen und ihn an eine andere Position innerhalb desselben X-Tisches zu stellen, ohne dass
die zugeteilten Rüstdaten verloren gehen. Die neue Position darf nicht von einem
anderen Förderer belegt oder von der Rüstung vorgegeben sein.
15. Flexibles Rüstungsmanagement
Ein Umschalten zwischen der Produkt-Rüstung und der Leiterplatten-Rüstung ist möglich.
Über SSI kann vom Setup Center (linienweit) der Modus für die Anzeige der Förderer-LED
umgestellt werden.
16. Pipettenwechsler
An einer SIPLACE X4i kann pro Stellplatz nur eine Reihe Pipettenwechsler gerüstet werden.
Portal 1 und Portal 3 mit jeweils 6 Magazinen
Portal 2 und Portal 4 mit jeweils 4 Magazinen aufgrund gespiegelter Portale
17. Unterstützung von Traceability
18. SIPLACE XPL - dritte Transportspur (Hardware-Option)
19. "Recovery Placement" - Positionsgenaues Nachbestücken (Hardware-Option)
Für Leiterplatten mit Bestückpositionen, deren Status unbekannt ist, kann der Benutzer für jede
Position den Status "bestückt" oder "nicht bestückt" setzen. Mit der "Automatischen
Weiterbestückung" wiederhergestellte Leiterplatten werden automatisch zur nächsten
Maschine transportiert.
20. Leiterplatten-Barcode (Hardware-Option)
Die Anzahl der Zeichen beim Leiterplatten-Barcode ist auf 40 Zeichen begrenzt.
Beim synchronen Doppeltransport ist der Leiterplatten-Barcode auf 2 x 40 Zeichen begrenzt.
21. Unterstützte Hardware-Optionen mit Schnittstelle zur Stationssoftware 701.x
Sensor für Abwurfbehälter
LP-Barcodeleser
Recovery Placement
22. Erzwungene Rüstverifikation (Forced Setup Verification)
Die erzwungene Rüstverifikation auf dem SIPLACE Bestückautomaten kann über SIPLACE
Setup Center aktiviert werden. Die erzwungene Rüstverifikation überwacht den
Rüstverifikationsstatus für einzelne Spuren. Nicht-kontrollierte Spuren sind für die erzwungene
Rüstverifikation gesperrt.
Die erzwungene Rüstverifikation wird mit einer Verbindung zur Station durchgeführt und
verlangt eine erfolgreiche Rüstverifikation vor der Produktion. Dies geschieht, indem nach dem
Download eines Auftrags oder eines Gebindewechsels die Maschine alle Fächer deaktiviert, für
deren Gebinde keine Rüstverifikationsdaten vorliegen. Dadurch muss der Linienbediener alle
notwendigen Bauelemente/Gebinde für das Produkt erfolgreich kontrolliert haben, bevor die
Produktion beginnen kann. Die detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der "Installation
Manual SIPLACE Setup Center 3.0", Artikelnummer 00195642-xx.
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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3 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V702.x
Leistungsmerkmale (V702.01)
3.1 Neuer Bestückkopf SIPLACE CPP
Mit dem neuen Bestückkopf SIPLACE CPP (Collect&Pick&Place, 12 Segmente) können
Bauelemente sowohl mit der internen als auch mit der externen stationären Kamera vermessen
werden. Abhängig von den Angaben zur Kamera und zur Bauelementgröße mit den
entsprechenden Toleranzen, die in SIPLACE Pro eingestellt sind, werden die Bauelemente
entweder in Collect&Place-Modus, in Pick&Place-Modus oder in einem gemischten Modus
abgeholt. Der Collect&Place-Modus hat dieselben Funktionen wie bei dem C&P20-Kopf und der
Pick&Place-Modus hat dieselben Funktionen wie bei dem Twin Head. Der sogenannte gemischte
Modus ist eine Kombination aus Collect&Place-Modus und Überprüfung mit der externen Kamera
für Bauelemente die größer sind als 27mm x 27mm und deswegen nicht mit der internen Kamera
vermessen werden können.
3.2 Unterstützung von Twin Head/HFH
Die Bestückköpfe Twin Head/HFH (High Force Head) werden auf die Bestückautomaten X2, X3,
X4 unterstützt. Mit HFH-Köpfen kann eine Bestückkraft zwischen 2.0 und 30 Newton erreicht
werden, wodurch eine größere Auswahl an Bauelementen bestückt werden können.
3.3 Pipetten-Scan konfigurierbar
Der Pipetten-Scan kann in den Maschinenoptionen bezüglich Genauigkeit und Maschinenverhalten
bei Fehlern konfiguriert werden.
Für diese Funktion ist die Bedienebene "Service (SIPLACE)" erforderlich.
3.4 Erweiterte Unterstützung von X-Förderern
Die Unterstützung von X-Förderern wurde erweitert.