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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 162 9.12 Prüfung der Bestückköpfe Kompatibler Modus: Komplett Um ungeplante Stillstände der Ma schine zu reduziere n, können die Bestückköpf…

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Wenn ein neuer (anderer) Dauerlauf gestartet wird oder ein automatischer Fehler-Report schon
ausgelöst wurde, muss die Überwachung wieder aktiviert werden.
Die Überwachung muss entweder über die Checkboxen Watchdog-Optionen oder den Stopp-
Taster deaktiviert werden.
HINWEIS
Wenn ein Programm im Trockenlauf verwendet wird, muss berücksichtigt werden, dass
das von SIPLACE Pro vorgegebene Bestückprogramm keine längeren Pausen einer
Hauptachse enthält, als die in der Überwachungsfunktion eingestellte Zeit. Ansonsten
würde die Überwachungsfunktion den Fehler-Report auslösen.
9.11 Conveyor Carrier X für Messungen
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Bei Maschinen-Genauigkeitsmessungen wie z. B. ACT oder MFU mussten die Glasbauelemente
im Flächenmagazin und die Glasplatte bisher auf dem BE-Tisch gerüstet werden. Dazu mussten
gegebenenfalls Förderer entnommen werden. Mit dem neuen Flächenmagazin-Träger Conveyor
Carrier X können das Flächenmagazin und die Glasplatte stattdessen über den LP-Transport
gerüstet werden. Somit wird ein Eingriff in der Kunden-Rüstung vermieden und Zeit gespart.
Der Conveyor Carrier X belegt virtuell eine Spur auf dem Tisch – ähnlich wie der Arbitrary
Carrier X.
In einer geöffneten Rüstung wird der Conveyor Carrier X manuell auf eine beliebige, leere Spur
gerüstet. Das Flächenmagazin mit den Glasbauelementen müssen ebenfalls manuell auf dem
Träger gerüstet werden. Die Position des Trägers und die Transportspur (1 oder 2) müssen dann in
SIPLACE Pro eingestellt werden.
Es können Marken auf dem Flächenmagazin definiert werden, um die Abholgenauigkeit zu
erhöhen.
Da das einfahrende Flächenmagazin immer auf einem vollen BE-Füllstand eingestellt ist, muss der
Bediener darauf achten, dass das Flächenmagazin gefüllt ist.
In SIPLACE Pro muss die Leiterplattenbeschreibung für den Conveyor Carrier X angepasst
werden. Im Fall eines Doppeltransports muss der Transport im synchronen Doppeltransport-Modus
betrieben werden. Der Bediener muss zusätzlich sicherstellen, dass das Flächenmagazin auf der
zweiten Spur zur Verfügung steht.
Einschränkungen
– Keine Überprüfung des Verfahrbereichs.
– Keine Abholsimulation.
– Der Conveyor Carrier X verwendet virtuell eine Spur auf einem Tisch. Wenn der reelle Tisch
voll belegt sein sollte, muss der Bediener gegebenenfalls einen Förderer vom Tisch entfernen,
um Platz für den virtuellen Förderer zu schaffen.
– Kein I-Placement-Modus.
– Der SIPLACE Pro-Optimierer berücksichtigt keine Zeiten für den Austausch eines
Flächenmagazins zum Auffüllen von Bauelementen.

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9.12 Prüfung der Bestückköpfe
Kompatibler Modus: Komplett
Um ungeplante Stillstände der Maschine zu reduzieren, können die Bestückköpfe mit der
Funktionalität der SIPLACE Head Care Station überprüft werden. Die Funktionen sind in der
Stationssoftware integriert und können für die Bestückköpfe CPP, C&P20A und C&P20 P auf der
Bedienebene Service (Kunde) ausgeführt werden. Der Kopfprüfungs-Modus und der Bestückkopf
werden in der Ansicht ToolTestBench ausgewählt.
Folgende Prüfungen können ausgeführt werden:
Prüfungen
CPP
C&P20A
C&P20 P
BE-Sensor
– BE-Sensorspannung (Verschmutzung)
– Hysterese (Erkennung von mechanischem Spiel)
X
X
X
Haltekreis (Dichtigkeit)
X
X
X
Segment-Federmechanismus
– Weg bis zum Ansprechen der Lichtschranke
– Einfederweg der Segmente
X
X
X
Z-Achsen-Verfahrbereich
– Segmentführungen (Schwergängigkeit)
X
X
X
Vakuumsystem
– Dichtigkeit
– Schalt- und Regelverhalten des Druckregelventils
X
X
X
Dauerlauf bei geringer Kraft, Z-Achsen-Positioniermodus
X
X
X
Dauerlauf Lichtschranken, Z-Achsen-Positioniermodus
(Standardablauf)
X
X
X
Segment-Offset (mechanische Beschädigung der Segmente)
X
X
X
Filterscheiben (Anwesenheit und Beschädigung)
X
X
Schaltteller (Einbaulage)
X
X
DP-Rotation (DP-Positionierung)
X
BE-Sensor-Kalibrierung
X
Steuerung der BE-Sensor- und Lichtschranken-Werte abhängig
vom DP-Winkel
X
Tabelle 9-1: Prüfungen der Bestückköpfe
9.13 Neuer Parametersatz für ECCOBOND D125F mit 250µ Nadeldüse
Um größere Klebepunkte mit dem Klebertyp ECCOBOND D125F stabiler setzen zu können, wurde
ein neuer Kleberparametersatz für eine 250µ-Düse in den Standard-Parametersatz aufgenommen.
Zur Vermessung der Düse wurde eine neue Systembeschreibung (DIPF 1019) erstellt.
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9.14 Assistent zum Lernen von Marken
Kompatibler Modus: Komplett
In SIPLACE Vision gibt es bisher einen Editor zum Erzeugen von gelernten Marken. In der Version
5.2.1 ist anstelle des Editors ein Assistent eingeführt worden, mit dem das Lernen in einem
geführten Ablauf möglich ist. Die intuitive Benutzerführung gewährleistet das einfache und sichere
Erzeugen einer gelernten Marke durch einen schrittweisen Durchlauf der notwendigen Aktionen im
Assistenten.
Der Assistent besteht aus 4 Ansichten mit den folgenden Aktionen:
1. Beleuchtung einstellen
2. Auswertebereich spezifizieren
3. Referenzpunkt setzen
4. Ergebnis prüfen / Daten übernehmen
Die Daten bleiben voll kompatibel zu älteren Versionen von SIPLACE Vision. D.h., der Assistent
zeigt Daten korrekt an, wenn die Marke mit einer älteren Version gelernt wurde, und die mit dem
Assistenten gelernten Daten werden von älteren Versionen korrekt verwendet.
9.15 Keine Unterstützung ab Stationssoftware-Version 708.0
– Auf der GUI der Stationssoftware ist die Funktionalität "Anpassen/Ändern des
Bauelementevorrats eines Gebindes" entfallen. Diese Funktion kann nur noch in SIPLACE
Setup Center ausgeführt werden.
In der Ansicht Füllstand wurde die Schaltfläche Gebinde konfigurieren entfernt und die
Folgeansicht Füllstands-Details entfällt dadurch.
– Die Schaltfläche für die Bedienebene Service (SIPLACE) wurde aus der GUI entfernt. Die
meisten Funktionen, die bisher erst ab diese Bedienebene erreichbar waren, können nun
bereits ab Service (Kunde) verwendet werden.
– Meldungen vor Produktion (z.B. Entfernen Sie die Support Pins) wurden durch
Fehlerdetails ersetzt.
– Der EventAnalyzer (EVA) wird nicht mehr unterstützt.
– Die Stationssoftware kann unter den folgenden Betriebssysteme nicht mehr installiert werden:
Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2012, Windows XP,
Windows Vista und Windows 8.0.