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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 169 9.22 Bestückung von Bauelementen 03015 / 0201 mit C&P20 A oder C&P20 P Kompatibler Modus: Nicht unterstütz t Die Gehäuseformen, …

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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Voraussetzungen
Alle Stationen in der Linie müssen mit derselben Stationssoftware ausgestattet sein (Version
708.1 oder höher).
WDTL muss durch die gesamte Linie möglich sein. Wenn ein SIPLACE-Cluster von einem
Gerät wie z.B. ein AOI-System unterbrochen wird, ist WDTL nur über einzelne LP-Barcodes
möglich.
9.20 Option "Feeding on Demand" für Gurtförderer
Kompatibler Modus: Komplett
Ab dieser Stationssoftware-Version kann die Option Feeding on Demandr alle Gurtförderer
eingesetzt werden. Mit dieser Option wird vermieden, dass Bauelemente ohne Abdeckfolie im Gurt
liegen bleiben und beim Umrüsten herausfallen.
Die Option ist in der Konfigurationsdatei SetupUnitTypes.xml eingestellt und ist entweder an den
Kopfzyklus oder an den Leiterplattenzyklus orientiert. Für schnelle Förderer wie 8 mm und 2x8 mm
X-Förderer wird die kopfzyklus-orientierte Variante eingesetzt.
Die leiterplattenzyklus-orientierte Variante kann pro Station aktiviert werden. Pro Förderertyp kann
nur ein Ablauf eingestellt sein, eine Mischung ist nicht möglich.
HINWEIS
Bauelemente ohne Abdeckfolie können im Gurt liegen bleiben wenn eine Leiterplatte
abgebrochen wird, d.h. wenn diese nicht vollständig bestückt wurde.
9.21 "Bauelemente abholen während Markenmessung" konfigurierbar
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Bisher wurden für ein schnelleres Durchlaufen die Bauelemente standardmäßig schon abgeholt
und vermessen während die Leiterplatte in die Maschine einfuhr. Dieses Verfahren wurde nur
unterdrückt, wenn Inkpunkte ausgewertet werden mussten.
Jetzt kann in SIPLACE Pro eingestellt werden, ob Abholen/Vermessen im Voraus immer, nie oder
abhängig vom Los durchgeführt werden soll.
Die Option kann nur durch entsprechende Korrekturen in den Konfigurationsdateien der
Stationssoftware außer Kraft gesetzt werden. Dies sollte ausschließlich für Test- und
Integrationszwecke gemacht werden.
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9.22 Bestückung von Bauelementen 03015 / 0201 mit C&P20 A oder
C&P20 P
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Die Gehäuseformen, die in SIPLACE Pro für den Bestückprozess ausgewählt werden können,
basieren auf das britische Maßsystem, d.h. auf Zoll (1 Zoll = 2,54 cm). Eine Ausnahme ist die
Gehäuseform 03015, die auf das metrische Maßsystem basiert.
Ab dieser Stationssoftware-Version kann zusätzlich zur vorhandenen Gehäuseform 0201 auf Zoll-
Basis auch die neue metrische Gehäuseform 0201 festgelegt werden.
Für die metrische Gehäuseform 0201 ist ein neuer Pipettentyp eingeführt worden, der von den
Bestückköpfen C&P20 A und C&P20 P unterstützt wird. Für C&P20 A wird die Pipettennummer
1002 und für C&P20 P die Pipettennummer 4102 zugewiesen.
HINWEIS
Auswahl der Gehäuseformen in SIPLACE Pro
In SIPLACE Pro können die Gehäuseformen 0201 (= Zoll-Basis) oder 03015m
(= metrisch) für den Bestückprozess ausgewählt werden.
SIPLACE Pro behandelt die metrischen Gehäuseformen 0201 wie die Gehäuseformen
03015m. Deswegen muss in diesem Fall 03015m und nicht 0201 ausgewählt werden!
9.23 Optionale automatische Ermittlung der Fördererschrittweite
Kompatibler Modus: Komplett
Bauelemente in Gurten werden häufig je nach Hersteller mit unterschiedlichen
Fördererschrittweiten geliefert. Der Bediener muss in diesem Fall die Schrittweite manuell
anpassen, was bei Falscheinstellung zu einem großen Verlust an Bauelementen von einer
Gurtrolle führen kann.
Die schon vorhandene Funktion Automatische Erkennung der Fördererschrittweite (siehe
Abschnitt 5.7) ist deswegen erweitert worden. Ab Stationssoftware-Version 708.1 kann eine
optionale automatische Erkennung der Fördererschrittweite während der Laufzeit eingestellt und
ausgeführt werden.
Die automatische Erkennung der Fördererschrittweite ist derzeit nur für 8 mm und 2x8 mm X-
Förderer möglich.
Voraussetzung
Der Bediener muss die Berechtigung zum Download von und Upload an SIPLACE Pro haben,
siehe Abschnitt 7.38.
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Die Funktion wird in den Maschinenoptionen auf der GUI der Stationssoftware aktiviert oder
deaktiviert.
Abbildung 9-12: Automatische Erkennung der Fördererschrittweite aktivieren
Funktionsweise
Über die Bauelement-Nennbreite wird die theoretisch minimal mögliche Schrittweite errechnet. Die
Erkennung der Fördererschrittweite startet mit dieser minimalen Schrittweite. Zur Überprüfung der
Schrittweite-Einstellung werden 10 Bauelemente abgeholt. Wenn sich hierbei Abholfehler ergeben
(Muster: OK, NOK, OK…), wird von einer zu kleinen Einstellung ausgegangen und die Schrittweite
wird im nächsten Schritt um eine Stufe erhöht und die Messung wiederholt. Dieser Ablauf wird so
lange wiederholt, bis ohne Schrittweitenfehler abgeholt werden kann.
Bei aktivierter Funktion, wird die Erkennung der Fördererschrittweite in der Rüstungsansicht für die
Stellplätze mit dem folgenden Symbol für abweichende Parametereinstellung angezeigt: