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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 17 3 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V702.x Leistungsmerkmale (V702.01) 3.1 Neuer Bestückkopf SIPLACE CPP Mit dem neuen Bestückkopf S…
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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14. Modus "Hot Swap"
Nachdem einem X-Förderer Rüstdaten zugeteilt wurden, ist es möglich, den X-Förderer zu
entfernen und ihn an eine andere Position innerhalb desselben X-Tisches zu stellen, ohne dass
die zugeteilten Rüstdaten verloren gehen. Die neue Position darf nicht von einem
anderen Förderer belegt oder von der Rüstung vorgegeben sein.
15. Flexibles Rüstungsmanagement
Ein Umschalten zwischen der Produkt-Rüstung und der Leiterplatten-Rüstung ist möglich.
Über SSI kann vom Setup Center (linienweit) der Modus für die Anzeige der Förderer-LED
umgestellt werden.
16. Pipettenwechsler
An einer SIPLACE X4i kann pro Stellplatz nur eine Reihe Pipettenwechsler gerüstet werden.
– Portal 1 und Portal 3 mit jeweils 6 Magazinen
– Portal 2 und Portal 4 mit jeweils 4 Magazinen aufgrund gespiegelter Portale
17. Unterstützung von Traceability
18. SIPLACE XPL - dritte Transportspur (Hardware-Option)
19. "Recovery Placement" - Positionsgenaues Nachbestücken (Hardware-Option)
Für Leiterplatten mit Bestückpositionen, deren Status unbekannt ist, kann der Benutzer für jede
Position den Status "bestückt" oder "nicht bestückt" setzen. Mit der "Automatischen
Weiterbestückung" wiederhergestellte Leiterplatten werden automatisch zur nächsten
Maschine transportiert.
20. Leiterplatten-Barcode (Hardware-Option)
Die Anzahl der Zeichen beim Leiterplatten-Barcode ist auf 40 Zeichen begrenzt.
Beim synchronen Doppeltransport ist der Leiterplatten-Barcode auf 2 x 40 Zeichen begrenzt.
21. Unterstützte Hardware-Optionen mit Schnittstelle zur Stationssoftware 701.x
– Sensor für Abwurfbehälter
– LP-Barcodeleser
– Recovery Placement
22. Erzwungene Rüstverifikation (Forced Setup Verification)
Die erzwungene Rüstverifikation auf dem SIPLACE Bestückautomaten kann über SIPLACE
Setup Center aktiviert werden. Die erzwungene Rüstverifikation überwacht den
Rüstverifikationsstatus für einzelne Spuren. Nicht-kontrollierte Spuren sind für die erzwungene
Rüstverifikation gesperrt.
Die erzwungene Rüstverifikation wird mit einer Verbindung zur Station durchgeführt und
verlangt eine erfolgreiche Rüstverifikation vor der Produktion. Dies geschieht, indem nach dem
Download eines Auftrags oder eines Gebindewechsels die Maschine alle Fächer deaktiviert, für
deren Gebinde keine Rüstverifikationsdaten vorliegen. Dadurch muss der Linienbediener alle
notwendigen Bauelemente/Gebinde für das Produkt erfolgreich kontrolliert haben, bevor die
Produktion beginnen kann. Die detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der "Installation
Manual SIPLACE Setup Center 3.0", Artikelnummer 00195642-xx.
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3 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V702.x
Leistungsmerkmale (V702.01)
3.1 Neuer Bestückkopf SIPLACE CPP
Mit dem neuen Bestückkopf SIPLACE CPP (Collect&Pick&Place, 12 Segmente) können
Bauelemente sowohl mit der internen als auch mit der externen stationären Kamera vermessen
werden. Abhängig von den Angaben zur Kamera und zur Bauelementgröße mit den
entsprechenden Toleranzen, die in SIPLACE Pro eingestellt sind, werden die Bauelemente
entweder in Collect&Place-Modus, in Pick&Place-Modus oder in einem gemischten Modus
abgeholt. Der Collect&Place-Modus hat dieselben Funktionen wie bei dem C&P20-Kopf und der
Pick&Place-Modus hat dieselben Funktionen wie bei dem Twin Head. Der sogenannte gemischte
Modus ist eine Kombination aus Collect&Place-Modus und Überprüfung mit der externen Kamera
für Bauelemente die größer sind als 27mm x 27mm und deswegen nicht mit der internen Kamera
vermessen werden können.
3.2 Unterstützung von Twin Head/HFH
Die Bestückköpfe Twin Head/HFH (High Force Head) werden auf die Bestückautomaten X2, X3,
X4 unterstützt. Mit HFH-Köpfen kann eine Bestückkraft zwischen 2.0 und 30 Newton erreicht
werden, wodurch eine größere Auswahl an Bauelementen bestückt werden können.
3.3 Pipetten-Scan konfigurierbar
Der Pipetten-Scan kann in den Maschinenoptionen bezüglich Genauigkeit und Maschinenverhalten
bei Fehlern konfiguriert werden.
Für diese Funktion ist die Bedienebene "Service (SIPLACE)" erforderlich.
3.4 Erweiterte Unterstützung von X-Förderern
Die Unterstützung von X-Förderern wurde erweitert.
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3.5 Zuführung der Flächenmagazine
Die Stationssoftware unterstützt die folgenden Typen von Zuführung der Flächenmagazine auf die
Bestückautomaten X2, X3 und X4:
Manuelle Zuführung:
– Arbitrary Carrier X
– Carrier X
Automatische Zuführung:
– MTC2 auf die Stellplätze 2 und 4.
3.6 Neuer Transportmodus "Quad Lane"
Neben der Einfachtransport (ET) und Doppeltransport (DT) unterstützt die Stationssoftware bei
entsprechender Maschinenkonfiguration den neuen Transportmodus "Quad Lane" (QT).
Das Grundprinzip von "Quad Lane" ist, dass vier Leiterplatten gleichzeitig auf vier Transportspuren
bestückt werden. Dadurch wird die Gesamtleistung der Linie erhöht, besonders bei Leiterplatten
mit wenigen Bestückpositionen. In SIPLACE Pro sind hierbei jeweils zwei Leiterplatten als ein
logisches Paar definiert. (2L/2R bzw. 1L/1R, von der linken Seite zur rechten Seite des
Automaten). Dieses Paar wird in einem einzigen Auftrag von SIPLACE Pro an die Station
heruntergeladen. Die logisch gekoppelten Spuren xL und xR werden Unterspuren (sub-lanes)
genannt. Die Leiterplatte-Breite darf unterschiedlich sein in den Spuren 2L/2R und 1L/1R, die Dicke
muss aber für alle Leiterplatten gleich sein. Die Transportbreite wird bei der Auftragsvorgabe
automatisch eingestellt (wenn automatische Breitenverstellung eingestellt ist in SIPLACE Pro).
Leiterplatten können auch einzeln in den Unterspuren bestückt werden. Bei der Auftragsvorgabe
muss dann eine Leiterplatte für die Unterspur neben der festen Transportwange definiert werden,
da sonst die Breite dieser Unterspur nicht bekannt ist.
Leiterplatten können getrennt abgebrochen werden. Zwei Leiterplatten in einer Spur werden jedoch
nur gemeinsam transportiert. Eine abgebrochene Leiterplatte wird zusammen mit der fertig
bestückten Leiterplatte an das Ausgabeband transportiert. Die fertig bestückte Leiterplatte wird erst
dann in die nächste Maschine gefahren, wenn die abgebrochene Leiterplatte aus dem
Ausgabeband entfernt wurde.
Der Transportmodus "Quad Lane" wird für die Bestückautomaten X4 und X4i unterstützt.