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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 187 10.5 Bestückkopf C&P20 P kalibri eren Der neue Kalibrierschritt Kopfpara meter identifizieren ist für den Bestückkopf C&P20 P ei…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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10.2 Selbstreparierende Markenerkennung
Wenn die Markenerkennung fehlschlägt, vermisst das System automatisch die Marken erneut in
einem erweiterten Bereich. Toleranzen gelten wie für die optionale Prüfung festgelegt.
Wenn die zweite Messung oder die Prüfung fehlschlagen sollten, wird allerdings ein Teaching
basiert auf die Ergebnisse der ersten Messung benötigt.
HINWEIS
– Die Erweiterung des Suchbereichs wird nur geometrische Marken beeinflussen aber
keine Markenmuster.
– Die zweite Messung wird nicht ausgeführt, wenn die Toleranz für eine
Markenposition durch den Wert "Begrenzte Toleranzen" in SIPLACE Pro
eingeschränkt ist.
Einschränkungen
– Ein erweiterter Suchbereich beeinflussen nur geometrische Marken aber keine Marken-Muster.
– Die zweite Messung wird nicht ausgeführt, wenn die Toleranz bei einer Markenposition durch
den Wert "Begrenzte Toleranzen" in SIPLACE Pro eingeschränkt ist.
10.3 E-Logbuch- Erweiterungen
In dieser Stationssoftware-Version ist das E-Logbuch um die aufgenommenen Daten der folgenden
Subsysteme erweitert worden:
– FCU (alle neue Maschinen)
– Transport (Maschinen der TX-Serie)
10.4 Wiederholtes Lesen der Marken bevor Bestückung
Bisher wurden alle Marken einer Leiterplatte gelesen bevor die Bestückung gestartet wurde. Wenn
höhere Genauigkeit erforderlich ist oder die Leiterplatte einen hohen Ausdehnungskoeffizienten
hat, kann die Messung der Marke wiederholt werden, um die Drift der Bestückpositionen auf der
Leiterplatte zu kompensieren. Die Messung der Marke wird allerdings nicht standardmäßig
wiederholt.
Zur höheren Genauigkeit kann jetzt in SIPLACE Pro ein Zeitraum für jede Leiterplattenseite
festgelegt werden, nach welchem die letzte Messung der Marken veraltet ist. Die Marken werden
gelesen direkt bevor die ersten Bauelemente einer Einzelschaltung der Leiterplatte bestückt
werden. Sollte die gültige Zeit abgelaufen sein, wenn weitere Bauelemente der Einzelschaltung
bestückt werden, werden die Marken erneut gelesen. Für die erneute Messung der Marke, muss
diese so gewählt werden, dass die Marke von keinem der bestückten Bauelemente verdeckt wird!
Die Funktion muss in SIPLACE Pro für die Station aktiviert werden.

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10.5 Bestückkopf C&P20 P kalibrieren
Der neue Kalibrierschritt Kopfparameter identifizieren ist für den Bestückkopf C&P20 P
eingeführt worden. Mit diesem Kalibrierschritt werden die Systemparameter des Bestückkopfs
C&P20 P identifiziert, was die Kalibrierung robuster gegen äußere Einflüsse macht.
Wenn der Kalibrierschritt fehlt, wird eine entsprechende Warnung ausgegeben. Dies ist z.B. der
Fall nach einem Update von einer älteren Version der Stationssoftware auf die Version 709, wenn
Bestückköpfe C&P20 P vorhanden sind.
Der Kalibrierschritt wird während der automatischen Kalibrierung von Köpfen und Kameras
ausgeführt, kann aber auch unter Einzelkalibrierung auf der Bedienebene Service (Kunde)
aktiviert werden:
Abbildung 10-8: Kopfparameter identifizieren
Im Falle eines Kopftausches wird dieser Kalibrierschritt automatisch ausgeführt.

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10.6 Automatische Ausrichtungsprüfung für Bauelemente vor dem
Abholen
Die Ausrichtungsprüfung für Bauelemente vor jedem Abholen kann mit einer automatischen
Erkennung der Pin 1-Marke auf der Oberseite des Bauelements kombiniert werden. Die
Ausrichtungsprüfung vor jedem Abholen muss für den Bauelementtyp in SIPLACE Pro aktiviert
werden. Wenn die Oberseite des Bauelements geteacht wird, kann der Bediener die Option zur
Ausrichtungsprüfung (Pin 1-Erkennung) im Teach-Dialogfenster auswählen. Wenn der Benutzer
die Ausrichtungsprüfung ausgewählt hat, wird die Pin 1-Erkennung für jedes Bauelement
ausgeführt.
10.7 Option Schwere LP pro Leiterplattenseite
Das bestehende Verfahren, eine einzelne Station in den Modus Schwere LP für alle Leiterplatten
in der Rüstung zu setzen ist um eine neue Einstellung pro Leiterplattenseite in SIPLACE Pro
ergänzt worden, die angibt, dass diese Leiterplatte als Schwere LP produziert werden soll. Beide
Verfahren existieren parallel, d.h. Schwere LP wird immer angenommen, wenn die Option in der
Rüstung oder (wenn Stationssoftware-Version >= 709) für die Leiterplattenseite eingestellt ist.
Die Einstellung wird per Download an die Stationen gesendet. Die entsprechende Lizenz wird beim
Download geprüft. Die Stationssoftware stellt Schwere LP für alle Transporte ein, wenn diese
Leiterplatte produziert wird. Dies beeinflusst die Taktzeiten aller Produkte in einer Familienrüstung.
HINWEISE
– Wenn Schwere LP für die Leiterplatte eingestellt ist, ist kein Barcode-Modus
möglich.
Barcode-Modus ist nur möglich, wenn Schwere LP für alle Stationen eingestellt ist.
Ansonsten wird die Leiterplatte nicht produziert.
– Für Option Virtual PCB Stack oder Leiterplatten im synchronen Doppeltransport:
Wenn Schwere LP für mindestens eine Leiterplatte eingestellt ist, werden alle
Leiterplatten als schwere Leiterplatten behandelt.