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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 213 10.16 Verbesserte Erk ennung umgedrehter Bauelemente für Dioden Kompatibler Modus: Komplett Kleine SOT- und SOD-Dioden werd en manchmal …

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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Pipetten-Scanning
Das Dialogfenster unter Einstellungen Maschinenoptionen, in dem das Pipetten-Scanning
konfiguriert wird, enthält zwei neue selbstregenerierende Aktionen: Ersetzen und Reinigen und
ersetzen.
Abbildung 10-34: Verschmutzte Pipette Maschinenoptionen
Statusübersicht über die Kopfsegmente
Das Dialogfenster Statusübersicht für die Kopfsegmente enthält den neuen Zustand disabled:
nozzle dirty.
Vorbeugende Wartung
Zusätzlich zu den oben genannten Änderungen, ist die Ansicht Vorbeugende Wartung erweitert
worden Siehe Abschnitt 10.13.13.
10.15 Erweiterte automatische Erkennung der Fördererschrittweite
Kompatibler Modus: Komplett
Die vorhandene Funktion Automatische Erkennung der Fördererschrittweite ist in dieser
Stationssoftware-Version erweitert worden.
Die Stationssoftware kann jetzt die Schrittweite automatisch zum gemessenen Wert erhöhen, wenn
die erwartete Schrittweite undefiniert ist (Wert 0). Die Stationssoftware führt häufige Messungen
der Schrittweite durch (nach 700 Bestückungen), wenn die erwartete Schrittweite undefiniert ist,
um kontinuierlich die gemessenen Schrittweitenwerte zu überprüfen und den Einfluss von
fehlerhaften automatischen Schrittweitenerhöhungen zu minimieren.
HINWEIS
Diese Funktion beeinflusst die Bestückleistung.
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10.16 Verbesserte Erkennung umgedrehter Bauelemente für Dioden
Kompatibler Modus: Komplett
Kleine SOT- und SOD-Dioden werden manchmal umgedreht auf die Leiterplatten bestückt, was zu
Problemen und hohen Abwurfraten führen kann. Deswegen ist die SIPLACE Vision-Funktion zur
Erkennung von umgedrehten Bauelementen verbessert worden. Ab Stationssoftware-Version
709.1 nutzt diese Funktion das unterschiedliche Aussehen der Gullwing-Beinchen oben und unten
auf dem Bauelement, um zu erkennen welche Seite vor der Kamera ist. In niedrigeren
Stationssoftware-Versionen wird diese Messung ignoriert!
SIPLACE Vision führt eine Messung in zwei Schritten durch, wahlweise mit unterschiedlichen
Beleuchtungseinstellungen. Im ersten Schritt wird die Position der Gullwing-Beinchen bestimmt; im
zweiten Schritt wird die Beinchenverbiegung erkannt.
Bauelement umgedreht -> innere
Beinchenenden sind hell
Bauteil korrekt -> innere Beinchenenden
sind dunkel
Die Erkennung umgedrehter Bauelemente kann mit der Schaltfläche Erkennung umgedrehter
Bauteile in der Liste Optionen gestartet werden. Der Bediener wird beim Eintragen der benötigten
Daten von einem Assistenten unterstützt.
Die Funktion kann mit mehrfachen Gesichtsfeldmessungen und Pin1-Erkennung kombiniert
werden, aber nicht mit Mustererkennung und Klebepunkteinspektion.
HINWEIS
Die Erkennung umgedrehter Bauelemente funktioniert nur solange die inneren
Beinchenenden eine ausreichend konstante Position zur Bauelementmitte haben. Wenn
die Toleranzen für den Bauelementkörper groß sein sollten, könnte es sein, dass der
Bauelementkörper oder die Kontaktfläche statt der inneren Beinchenenden ausgewertet
werden. Dies würde dann zu falschen Ergebnissen führen (Körper zu klein -> Fläche hell
-> ein korrektes Bauelement wird abgeworfen; Körper zu groß -> Fläche dunkel -> ein
umgedrehtes Bauelement wird nicht erkannt).
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10.17 Niedrigere Bedienebene zu Service (SIPLACE) ändern
Kompatibler Modus: Komplett
Für jede beliebige Aktivität auf einer niedrigeren Bedienebene als Service (SIPLACE) kann jetzt
die Bedienebene zu Service (SIPLACE) geändert werden. Für diese Änderung oder
Rückänderung zu einer niedrigeren Bedienebene ist die Bedienebene Service (SIPLACE)
erforderlich.
Im Dialogfenster zum Ändern der Bedienebene, wird Service (SIPLACE) immer angeboten.
Dieses Dialogfenster wird für alle Funktionen angezeigt, für welche die voreingestellte
Bedienebene nicht Service (SIPLACE) ist.
10.18 Unterschiedliche Bedienebenen zur Behandlung von
Segmentzuständen
Kompatibler Modus: Komplett
Drei Schaltflächen stehen jetzt zur Verfügung in der Ansicht Einzelfunktionen,um
Segmentzustände zu behandeln: Aktivieren, Deaktivieren und Nicht verwenden. Die
Zugänglichkeit der Schaltflächen ändert sich entsprechend zu dem ausgewählten Segment.
Deaktivieren steht ab Bedienebene Erweiterte Produktion zur Verfügung. Nicht verwenden
steht ab Bedienebene Produktion zur Verfügung.
10.19 Verbesserte Leiterplattenidentifikation
Kompatibler Modus: Komplett
Der Prozess, um die Leiterplatte zu identifizieren wenn sie eingefahren wird in den
Bestückautomaten, ist verbessert worden und bietet jetzt ein zuverlässigeres Lesen des Barcodes
in der Eingabesektion des Transports.
Die X-/Y-Barcode-Position auf der Leiterplatte und auch die Lage auf der aktuellen oder anderen
Leiterplattenseite kann in SIPLACE Pro definiert werden. Diese Information wird an die Station
gesendet. Die Transportsoftware berechnet den korrekten Zeitpunkt, um den korrekten Barcode-
Leser auszulösen und schlägt automatisch die korrekte Einstellung zur Auslösung vor.
Der Bediener kann auswählen, ob die vorgeschlagene Barcode-Leser-Einstellung verwendet
werden soll. Es ist auch möglich, einen konstanten Offset / Zeitpunkt hinzuzufügen, um den
Auslöser zum Barcode-Lesen individuell einzustellen. Dieser Parameter ist automatisch
voreingestellt und bezieht sich auf die Zeit es dauert, die Leiterplatte zur Eingabesektion der
Maschine zu transportieren. Der Parameter kann auf der GUI der Stationssoftware unter
Service Transportkonfiguration Spur x Parameter bearbeitet werden.
Ein externer Barcode-Leser kann mit der LP-Kamera zum Lesen des Barcodes kombiniert werden.
Die maximale Anzahl Zeichen für den Barcode ist auf 255 erhöht worden.
Einschränkungen
Die Kombination von Barcode-Marken und barcodegesteuerter Fertigung (LP-Barcode-Betrieb) ist
nicht möglich.