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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 23 4 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V703.x Leistungsmerkmale (V703.01) 4.1 X4i mit neuem Elektronikkonzept Zusätzlich zu den Bestück…
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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3.15 Bildschirmschoner
Ein Bildschirmschoner ist in die Stationssoftware integriert worden, um den Bildschirm vor
Einbrennen zu schützen. "Einbrennen" bedeutet, dass auf dem Bildschirm ein stets sichtbares
Muster angezeigt wird, das durch statische Bilder oder Überbelastung verursacht wird. Wenn
während eines definierten Zeitraums keine Eingaben gemacht werden, startet der
Bildschirmschoner und zeigt eine vertikale Linie, die sich von links nach rechts bewegt. Sobald
eine Eingabe (Mausbewegung oder Tastendruck auf der Tastatur) gemacht wird, wird der
Bildschirmschoner beendet und Sie können weiterarbeiten an der Stelle, an der Sie aufgehört
hatten.
3.16 Vergleich von Förderer-Einstellungen
Mit dieser Funktion werden die Förderer-Einstellungen in SIPLACE Pro mit den Förderer-
Einstellungen in der Rüstung verglichen. Bei Abweichungen wird eine Warnung ausgegeben, der
Förderer wird deaktiviert und der Bediener wird über die GUI aufgefordert, die geänderten Werte
zu bestätigen oder mit den Werten in SIPLACE Pro weiterzumachen. Dadurch soll vermieden
werden, dass Förderer-Einstellungen (wie z.B. Abholposition, Schrittweite) unbeabsichtigt geändert
werden. Wenn die Förderer-Einstellungen allerdings direkt an der GUI geändert werden, ist keine
Bestätigung erforderlich.
Der Vergleich wird in folgenden Fällen durchgeführt:
– Direkt nach dem Herunterladen eines Auftrags.
– Wenn Förderer-Einstellungen direkt an den Förderern geändert werden nach dem
Herunterladen eines Auftrags.
– Wenn ein oder mehrere Förderer während des Betriebs ausgetauscht werden.
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4 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V703.x
Leistungsmerkmale (V703.01)
4.1 X4i mit neuem Elektronikkonzept
Zusätzlich zu den Bestückautomaten der X-Serie unterstützt die Stationssoftware den
Bestückautomaten X4i mit dem neuen Elektronikkonzept HCU (Head Control Unit) / GCU (Gantry
Control Unit) in Ein-Rechnerbetrieb. Durch eine geänderte Kameraposition ist bei diesem
Bestückautomaten ein alternierender Bestückbetrieb bei allen Transportkonfigurationen und
Einfachtransport möglich.
4.2 Bestückautomat SX1/SX2
Die Stationssoftware unterstützt den neuen Bestückautomaten SX1/SX2 (mit einem oder zwei
Portalen) in Ein-Rechnerbetrieb. Die besonderen Leistungsmerkmale der Stationssoftware 703 für
die SX-Serie sind in den Abschnitten 4.11 bis 4.24 aufgeführt.
4.3 Bestückkopf C&P20
Die Stationssoftware unterstützt den Bestückkopf C&P20 auf den Bestückautomaten X2, X3 und
X4.
4.4 Schneller Kopftausch – Trennung BE-Kamera vom Kopf
Ab dieser Stationssoftware-Version kann die Kamera vom Bestückkopf getrennt werden.
4.5 2x8mm X-Förderer
Die Stationssoftware unterstützt den 2x8mm X-Förderer.
4.6 Linearförderer "IPTE Multi Stick Feeder"
Der Linearförderer "IPTE Multi Stick Feeder" wird unterstützt. Es gibt zwei Varianten dieses
Förderers:
– IPTE Multistick 60 AX
– IPTE Multistick XL80 AX

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4.7 Option "Lange Leiterplatte"
Die Option "Lange Leiterplatte" wird auf den Bestückautomaten X2, X3 und X4 unterstützt. Mit
dieser Option können Leiterplatten bis zu einer Länge von 610 mm bestückt werden.
4.8 Automatischer Wechsel in manuellen Modus während
Kalibrierung
Während der Vorbereitung des Mappings sowie bei gestarteter und noch nicht vollständig
abgeschlossener Kalibrierung wird der manuelle Modus automatisch aktiviert. D.h., auch wenn die
Option Produktion automatisch starten eingestellt ist, wird die Produktion beim Drücken der
Start-Taster der Maschine nicht automatisch aufgenommen. Dadurch wird vermieden, dass z.B.
die Mapping-Platte unbeabsichtigt ausgefahren wird, nachdem die Haube geöffnet wurde und die
Spannung wiederhergestellt ist.
4.9 Erweiterung SIPLACE Vision
HINWEIS
Eine detaillierte Beschreibung der Funktionen zu SIPLACE Vision finden Sie in der
Online-Hilfe zu der Stationssoftware.
SIPLACE Vision ist wie folgt erweitert worden:
– Zwei neue Funktionen stehen auf der Vision Teach Station zur Verfügung:
Testsuite
Mit dieser Funktion kann der Bediener gleichzeitig aktuelle Einstellungen bei mehreren
Messungen testen.
Component Shape Finder
Mit dieser Funktion kann der Bediener suchen, ob es für eine bestimmte Messung passende
Gehäuseformen schon gibt.
– Es wird intern geprüft, ob mehr Beinchen vorhanden sind als beschrieben für SO/SOT-
Bauelemente.
– Wahlweise können im Inkpunkt-Editor "syntetische" Inkpunkte umgekehrt gesetzt werden, d.h.
wenn kein Inkpunkt gefunden wurde.
– Die "Helligkeitsprüfung im Kreisinneren" kann im Marken-Editor aktiviert werden, um
Kreismarken von Durchkontaktierungen auf der Leiterplatte zu unterscheiden.
– In dem Gehäuseform-Editor können BGA-/Flip-Chip-Bauelemente mit einer unregelmäßigen
Ball-Anordnung in wenigen Schritten schnell gelernt werden. Auf der Vision Teach Station
können die Ball-Positionen direkt aus einem Datenblatt des Herstellers importiert werden.