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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 240 12.6 Erweiterung beim Maschinendauerlauf Kompatibler Modus: Komplett Folgende Änderungen und E rweiterungen sind für den Maschi nendauer…

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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12.2 Neue Aufsetzkraft Sehr geringe Kraft in Bestück-, Abhol- und
Dipp-Prozessen
Kompatibler Modus: Versteckt
Die neue sehr geringe Aufsetzkraft (0,5 N) für Abholen, Bestücken und Dippen wird von der
Stationssoftware unterstützt. Der Status sehr geringe Kraft muss in SIPLACE Pro eingestellt und
kann für die folgenden Bestückköpfe aktiviert werden: C&P20 M2, C&P20 P und (ab R18-1)
C&P20 P2.
Alle Segmente der betroffenen Bestückköpfe werden gemessen, wenn die erste Leiterplatte in die
Maschine einfährt, um zu prüfen, welche Segmente diese Hardwarevoraussetzung erfüllen. Die
Ergebnisse werden in der neuen Spalte Sehr geringe Kraft in der Liste angezeigt, in welcher die
Höhenwerte der Pipetten angezeigt werden (Einzelfunktionen Subsysteme Portal n x Kopf
Segmente Höhenwerte).
Zusätzlich kann die Messung in der Ansicht Wartung unter Prüfstandinspektion mit dem Mess-
Schritt Verfahren der Z-Achse ausgeführt werden.
12.3 SEMO CRF80 Neuer Gurtförderer
Kompatibler Modus: Versteckt
Der neue Gurtförderer SEMO CRF80 von der Firma SEMO wird von der Stationssoftware
unterstützt und belegt sieben Spuren auf dem X-Tisch. Der Förderer wird direkt vom Hersteller
vertrieben.
12.4 SIPLACE TX micron-Serie Teaching
Kompatibler Modus: Komplett
Die Stationssoftware bietet eine Funktion, um den Abstand zwischen Standard-Stopp-Position und
Lichtschranken des Vakuum-Toolings auf einem Bestückautomaten TX micron zu teachen. Die
Lichtschranke ist als Rückwärtsstopper modelliert. Die Position dieses Rückwärtsstoppers wird als
Position zum Teachen angeboten und kann ähnlich wie der Standard-Vorwärtsstopper geteacht
werden ("Referenz-Ecke teachen"). Statt der vorderen, rechten LP-Ecke zu teachen, wird die
hintere, rechte Ecke zum Teachen des Rückwärtsstoppers verwendet.
Der Standardwert für den Abstand zwischen Standardstopper und Rückwärtsstopper wird durch
den gemessenen Wert ersetzt.
12.5 Eindeutige Maschinendaten für Qualitätsprüfung
Kompatibler Modus: Komplett
Maschinendaten dürfen nur auf der entsprechenden Maschine wiederhergestellt werden.
Deswegen enthalten die gespeicherten Daten die Maschinen-ID, die mit der ID der Maschine
verglichen wird, bevor die Maschinendaten wiederhergestellt werden. Nur wenn die IDs
übereinstimmen, können die Daten auf der Maschine verwendet werden.
Auf diese Weise kann verhindert werden, dass falsche Daten versehentlich verwendet werden
(z.B. nach Austausch des Stationsrechners) und dass die Maschine wegen Verwendung von
falschen Kalibrierungsdaten ungenau produziert.
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12.6 Erweiterung beim Maschinendauerlauf
Kompatibler Modus: Komplett
Folgende Änderungen und Erweiterungen sind für den Maschinendauerlauf durchgeführt worden:
Der Maschinendauerlauf ist von den Einzelfunktionen zur Ansicht Wartung verschoben
worden.
Der Maschinendauerlauf ist um Dauerläufe für drei neue Subsysteme erweitert worden:
Förderer-Verriegelung
Pipettenwechsler
Pin-Picker
Die zusätzlichen Subsysteme werden in jedem dritten Dauerlaufzyklus durchgeführt.
Der Dauerlauf Förderer-Verriegelung wird alle Förderer auf allen Tischen verriegeln und
entriegeln.
Dieser Dauerlauf wird in jedem dritten Dauerlaufzyklus stattfinden und startet mit dem zweiten
Zyklus.
Wenn ein Fehler auftritt, wird eine Warnung angezeigt aber der ganze Dauerlauf wird nicht
angehalten. In weiteren Zyklen wird der Fördererdauerlauf nicht mehr ausgeführt.
Der Dauerlauf Pipettenwechsler wird jeden Pipettenwechslerträger einen nach dem anderen
öffnen und schließen. Dieser Dauerlauf wird in jedem dritten Dauerlaufzyklus stattfinden und
startet mit dem ersten Zyklus.
Wenn ein Fehler auftritt, wird eine Warnung angezeigt aber der ganze Dauerlauf wird nicht
angehalten. In weiteren Zyklen wird der Pipettenwechslerdauerlauf nicht mehr ausgeführt.
Der Dauerlauf Pin-Picker lässt den Pin-Picker einen Pin von der Kalibrierungsgarage eines
kalibrierten Magazins abholen und den Pin wieder an dieselbe Position ablegen. Deswegen
muss der Bediener sicherstellen, dass ein Pin dort vorhanden ist. Dies wird geprüft bevor der
Dauerlauf startet (nach dem Scannen des Magazins). Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt
ist, wird der Pin-Picker nicht Teil des Dauerlaufs sein.
Dieser Dauerlauf wird in jedem dritten Dauerlaufzyklus stattfinden und startet mit dem dritten
Zyklus.
Wenn ein Fehler auftritt, wird der ganze Dauerlauf angehalten.
Als Option kann ein Dauerlauf in der Ansicht Automatische Kalibrierung gestartet werden,
bevor die Kalibrierung gestartet wird oder nach erfolgreicher Kalibrierung.
In beiden Fällen wird der Maschinenreferenzlauf ausgeführt.
Die Dauer des Dauerlaufs bevor und nach Kalibrierung kann unabhängig voneinander
konfiguriert werden. Der Wertebereich für beide Eingabefelder ist: 0 - 100 Stunden.
Standard für Dauerlauf bevor Kalibrierung: 1 Stunde.
Standard für Dauerlauf nach Kalibrierung: 100 Stunden.
Anzeige der gesamten Maschinen-Referenzlaufzeit
Die totale Anzahl Stunden des Maschinen-Referenzlaufs wird unter Wartung Maschinen-
Referenzläufe Gesamtdauer der Maschinendauerläufe und Referenzläufe [h] angezeigt.
Der Zählerwert ist nur auf der Bedienebene Service (SIPLACE) sichtbar.
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12.7 Prüfung der Bauelementposition
Kompatibler Modus: Komplett
Ein Bauelement (z.B. eine SIM-Karte) soll auf einem anderen Bauelement in derselben SIPLACE-
Maschine mit dem Twin Head bestückt werden. Bei einigen SIM-Kartenhaltern müssen die
Beinchen durch Löcher in den Leiterplatten bestückt werden. Deswegen muss die Maschine
Folgendes prüfen, bevor ein SIM-Kartenhalter bestückt wird:
Anwesenheit des unteren Bauelements.
Korrekte Bestückposition des unteren Bauelements bezüglich X-, Y-Offsets und Winkel
innerhalb eines gewissen festzulegenden Toleranzbereichs.
Das gesamte untere Bauelement wird als lokale Marke in SIPLACE Pro beschrieben. Das obere
Bauelement (hier = SIM-Kartenhalter) wird in Bezug auf die lokale Marke nicht an der Position der
lokalen Marke bestückt, sondern an der programmierten Position. Der SIPLACE Pro-Benutzer
muss dafür sorgen, dass das untere Bauelement bevor dem SIM-Kartenhalter bestückt wird, indem
eine entsprechende Vorrang-Regel gesetzt wird.
Wenn das untere Bauelement nicht erkannt werden kann, muss die Marke (= unteres Bauelement)
an der Station geteacht werden.
Wenn die Messung die festgelegte Toleranz überschreitet, kann der Bediener wählen, die
restlichen Bauelemente der Einzelschaltung, zu dem das untere Bauelement gehört, auszulassen
oder die Einzelschaltung trotzdem zu bestücken.
Fehlerbehandlung an der Station
Folgende Fehlerereignisse könnten nach der Messung an der Station auftreten:
1. Kein Ergebnis der Vision-Messung vorhanden, weil:
das untere Bauelement fehlt
das Bauelement ist außerhalb des Suchbereichs
die Marke ist unvollständig
2. Die gemessene Bauelementposition überschreitet die Toleranz.
Im ersten Fall wird der Bediener aufgefordert, die Marke zu teachen und die Messung zu
wiederholen.
Im zweiten Fall wird in einem detaillierten Fehlerdialog das Vision-Bild und die gemessenen X-, Y-
und Winkelwerte angezeigt. Die aktuelle Toleranz des unteren Bauelements wird ebenfalls
angezeigt.
Der Bediener kann zwischen folgenden Optionen wählen:
Bestückung der Einzelschaltung auslassen
d.h., Bestückung der verbleibenden Bauelemente in der Einzelschaltung auslassen, zu der das
untere Bauelement gehört.
Ergebnis ignorieren und Bestückung auf Einzelschaltung fortsetzen
d.h., die SIM-Kartenhalterung bestücken, obwohl die Toleranz überschritten ist.
12.8 Zwei Dipp-Module zum Dippen verwenden
Kompatibler Modus: Komplett
Wenn zwei LDU Dipp-Module auf demselben Tisch platziert sind, die den gleichen Dipp-Medium-
Typ und die gleiche Kavitätstiefe haben, verwendet die Stationssoftware beide Dipp-Module zum
Dippen der Bauelemente. Die Bauelemente eines Kopfzyklus werden auf beide Dipp-Module
verteilt.