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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 267 Beispiel SOT23 SOT23 – nach oben (Bestücklage) SOT23 – umgedreht Wenn der Assistent zur E rkennung umgedrehter Baut eile gestartet wird …

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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13.15.2 Erkennung gekippter Chip-Bauteile
Kompatibler Modus: Komplett
Die neue Option Erkennung gekippter Chip-Bauteile kann für die Gehäuseform CHIP verwendet
werden. Die Option wird für die Kameratypen SST41, SST48 und SST49 unterstützt und muss für
jeden Kameratyp in der Liste der Messoptionen aktiviert / deaktiviert werden.
Für die Erkennung wird das Bauelement immer mit einer zweiten Beleuchtung (0°-Beleuchtung)
aufgenommen. Die Bauelemente beziehen sich auf diese Beleuchtung.
Je mehr ein Chip-Bauteil gekippt ist, desto dunkler erscheinen die Lötflächen.
Beispiel
Chip-Bauteil in normaler Position
Gekipptes Chip-Bauteil
Die metallischen Anschlüsse reflektieren die 0°-
Beleuchtung in die Kamera. Die Anschlüsse
sind fast in voller Breite sichtbar.
Die metallischen Anschlüsse reflektieren die 0°-
Beleuchtung zur Seite. Die Anschlüsse
erscheinen nur hell in der Seitenkante des
Bauelements
Einschränkungen
– Die Erkennung der Verkippung hängt unter anderem von den Helligkeits-, Form- und
Reflexionseigenschaften der Bauelemente ab. Da diese Eigenschaften nicht genau spezifiziert
sind, ist eine positive Erkennung der Verkippung möglicherweise nicht für alle Bauelementen-
Hersteller und Bauelemente-Chargen allgemein anwendbar.
– Wenn die Option zusammen mit der Kamera SST 41 verwendet wird, ist die Bestückleistung
leicht reduziert.
13.15.3 Erkennung umgedrehter Bauteile über Gullwing-Anschlüsse – Erweiterung
Kompatibler Modus: Kompatibel
Die neue Option Erkennung über Gullwing-Anschlüsse mit einseitiger Beleuchtung kann
unter Bitte wählen Sie die Methode, mit der die Erkennung umgedrehter Bauteile
durchgeführt werden soll ausgewählt werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
– Kameratyp SST48 oder SST49.
– Gehäuseformtypen: SOT, SOXX, QFP, Connector, Nonstandard oder Sockets.
– Es gibt mindestens zwei Gullwing-Gruppen, die jeweils um 180 Grad zueinander gedreht sind.

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Beispiel
SOT23
SOT23 – nach oben
(Bestücklage)
SOT23 – umgedreht
Wenn der Assistent zur Erkennung umgedrehter Bauteile gestartet wird und kein anderer Prozess
ausgewählt ist, wird die Option automatisch verwendet, wenn die oben genannten Anforderungen
zutreffen.
Wenn im Assistenten für den aktuellen Kameratyp bereits eine Erkennung umgedrehter Bauteile
mit einer älteren Vision-Version gelernt wurde, wird diese weiterhin von Vision Version 5.6.1
verwendet, wenn Sie die neue Option nicht explizit auswählen.
Wenn die neue Option für den aktuellen Kameratyp mit der Vision-Version 5.6.1 ausgewählt ist,
werden ältere Versionen weiterhin die zuvor festgelegte Methode anwenden. Dies gilt auch, wenn
die Option für andere Kameratypen als SST48 oder SST49 mit Vision-Version 5.6.1 ausgewählt ist.
13.15.4 Flussmittelinspektion
Kompatibler Modus: Versteckt
Eine neue Flussmittel-Inspektion ist eingeführt worden, um zu prüfen, ob Bauelemente gedippt
wurden oder nicht. Hierzu wird ein Referenzbild vor dem Dippen aufgenommen. Nach dem Dippen
vergleicht die Inspektion das aktuelle Bild mit dem Referenzbild.
Die Flussmittel-Inspektion kann entweder in SIPLACE Pro oder im SIPLACE Vision Editor unter
Spezielle Messoptionen für folgende Gehäuseformen ausgewählt werden:
– BGA
– Nonstandard
– CCGA
Der Unterschied zwischen gedippten und nicht gedippten Bauelemente hängt stark von der Farbe
des Flussmittels und dem Aussehen des Balls ab. Ein minimaler Ball-Durchmesser ist
voreingestellt und dieser Wert wird während des Teachens überprüft. Im Einzelfall können Sie die
Prüfung ausschalten und prüfen, ob das verwendete Flussmittel auch bei kleineren Ball-
Durchmessern erkannt werden kann.
13.16 Sonstige Verbesserungen und Erweiterungen
– Schutzabdeckung-Verriegelung für Bestückautomaten der SX-Serie
Die vorhandene Schutzabdeckung-Verriegelung für die Bestückautomaten der TX-Serie wird
auch für die Bestückautomaten der SX-Serie unterstützt. Auf der Seite E/A-Ports in der
Bedienoberfläche wird der verwendete E/A-Port Schutzabdeckung verriegelt genannt.
Kompatibler Modus: Versteckt
– Der JTF-ML2 kann mit dem Bestückkopf C&P20 P2 auf den Bestückautomaten SIPLACE TX
V2 kombiniert werden.
Kompatibler Modus: Komplett

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– Wenn eine Pipette z.B. verschmutzt oder klebrig ist, beeinträchtigt dies die Zuverlässigkeit der
Bestückung und kann zu häufigen Abhol- und Vision-Fehler führen. Die Station erkennt jetzt
solche Situationen und zeigt einen entsprechenden detaillierten Fehler an. Mögliche Lösungen
wie Reinigung, Abwerfen, Austauschen der Pipette oder Segment deaktivieren werden
angeboten.
Kompatibler Modus: Komplett
– Für Gurtförderer:
die Soll-Abholposition wird als rotes und gepunktetes Fadenkreuz im Teaching-Dialog
Korrektur der Positionen und im Maschinenfunktions-Dialog Gurtposition an der
Abholposition von Spur überprüfen angezeigt.
Abbildung 13-9: Teaching-Dialog Korrektur der Positionen
Die Abholposition wird von der aktuellen Förderereinstellung Abholposition und das
Markenmessung-Ergebnis bestimmt, das Null sein kann, wenn weder Marken- noch
Taschenerkennung angegeben sind.
Kompatibler Modus: Komplett
– Optimierte Auswahlsteuerung für die Touchscreen.
Die Auswahl eines Flächenmagazins in einem MTC-, WPC- oder einem allgemeinen
Flächenmagazin-Widget (z.B. JTF) kann durch Heranzoomen erfolgen, wenn der Benutzer das
Widget berührt.
Kompatibler Modus: Komplett
– Windows 10 kann bei Stationsrechnern auf den Bestückautomaten SIPLACE SX V2 eingesetzt
werden.